
Mittelfeldspieler Steven Aßmann wird Oberligist 1. FC Lok auf eigenen Wunsch verlassen. „Er ist auf uns zugekommen und hat um Auflösung seines Vertrages gebeten", erläuterte Steffen Kubald, 1. Vorsitzender des Vereins. Die Blau-Gelben werden ihn im gegenseitigen Einvernehmen per 1. April unbezahlt freistellen. Aßmann, der seit einigen Wochen unter Rückenproblemen leidet und noch bis Ende März krank geschrieben ist, begründete diesen Schritt mit seiner persönlichen beruflichen Perspektive. Er wird im April in der Schweiz eine Stelle als Tischler antreten. „Da spielt schon ein großes Stück Wehmut mit, sechs schöne Jahre in Probstheida lassen sich nicht von heute auf morgen wegwischen. Dennoch muss ich an meine Zukunft denken und bin davon überzeugt, dass dieser Schritt der richtige ist", sagte der 21-Jährige. Cheftrainer Uwe Trommer erklärte zum Abschied des vielseitigen Offensivspielers: „Wir hätten ihn sehr gerne behalten. Steven hat überragende fußballerische Fähigkeiten und Voraussetzungen. Leider hat er die nicht kontinuierlich einbringen können. Gerade in letzter Zeit haben ihn einige Verletzung zurückgeworfen, allerdings hat er teilweise auch die 100-prozentige Einstellung vermissen lassen und dem eigenen inneren Schlendrian nachgegeben. Sehr schade. Trotzdem wünschen wir ihm auf seinem weiteren beruflichen Weg alles Gute." Unter anderem war Aßmann Teil der Mannschaft, die 2008 den Aufstieg in die Oberliga geschafft hatte. In der laufenden Oberliga-Saison erzielte er in neun Spielen zwei Tore.
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