
Verstärkung für die Angriffs-Abteilung des 1. FC Lok. Sebastian Seifert, der zuletzt beim FC Sachsen aktiv war, hat in Probstheida einen bis 30.06.2012 gültigen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieben. „Wir sind sehr froh, einen so flexibel in der Offensive einsetzbaren Mann wie Sebastian gefunden zu haben. Er wollte gerne zu Lok und zu mir, um in dieser Liga noch einmal anzugreifen zu können. Die letzte Saison lief nicht ganz so glücklich für ihn. Er brennt darauf, wieder Leistung zu bringen, denn es ist ein schönes Gefühl, aufgestellt zu werden und an Ergebnissen teilzuhaben", sagte Cheftrainer Achim Steffens und erläuterte die sportlichen Beweggründe für die Verpflichtung des Offensiv-Allrounders, der sowohl in den offensiven Halbpositionen, auf den Außenbahnen oder auch direkt im Sturm einsetzbar ist: „Ich kenne ihn noch aus Eilenburg. Er ist schnell, beidfüßig, verfügt über eine gute Technik, sucht die Eins-gegen-Eins-Situationen. Ihm muss es perspektivisch allerdings gelingen, diese Voraussetzungen auch nachhaltig in den Spielen abzuleisten. Wenn er jetzt schnell fit wird, sich Selbstvertrauen und Praxis über Training und Testspiele holt, dann bin ich mir sicher, dass er uns weiterhilft."
Sebastian Seifert, der beim 1. FC Lok die Rückennummer 15 erhält, erklärte: „Ich kenne Achim Steffens schon eine Weile. Es hat mir imponiert, wie sehr er und die Lok-Verantwortlichen sich um mich bemüht haben. Deswegen freue ich mich umso mehr, dass es geklappt hat. Es ist eine neue, junge Mannschaft, die gerade zusammenwächst und etwas Geduld braucht." Der 24-Jährige ist gerade von einer beiderseitigen Leisten-OP wiedergenesen, der er sich Mitte Mai 2010 unterziehen musste: „Ich werde alles dafür tun, mich schnellstmöglich zu integrieren und den Trainingsrückstand aufzuholen, um meinen Teil dazu beitragen zu können, dass wir gemeinsam in der kommenden Saison wieder erfolgreich sind." Seifert begann bei Alemannia Geithain mit dem Fußball, wechselte 2000 in den Nachwuchs des FC Sachsen, wo er den Sprung in die erste Männermannschaft bewältigte. 2006 heuerte er beim FC Erzgebirge Aue an, wechselte später zum FC Eilenburg und nach Markranstädt, um 2009 für eine Saison zum FC Sachsen zurückzukehren.
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