
Viel wurde schon geschafft von den fleißigen Bauhelfern
im Bruno-Plache-Stadion. Nachdem der Aufgang zum Dammsitz schon seit einigen
Wochen fast fertig gestellt ist – nur das Geländer fehlt noch – hat sich auch
in dieser Woche wieder viel getan. Die beste Nachricht zuerst: Die Buddelei hat
Gott sei Dank ein Ende, denn die Ausschachtungsarbeiten sind nun auf dem
kompletten Dammsitz abgeschlossen. Im ersten, etwa 45 Meter langen Abschnitt, wurden
außerdem alle Begrenzungsborten gedreht, gerade ausgerichtet und am Donnerstag
mit einem Beton-Fundament gegen Verschiebung abgesichert. Einen Tag vorher
waren bereits die dortigen Wellenbrecher fest in der Erde des ehrwürdigen
Dammsitzwalls verankert worden. Auch die Verschönerung der Tribünen-Rückwand
durch die Ultras von Blue Side Lok schreitet immer weiter voran. Künstlerisch
anspruchsvoll ziert die Seite links vom Sprecherturm schon die blaue Aufschrift
„Erster Fußballclub“ auf gelbem Grund, rechts davon werden derzeit die Worte „Lokomotive
Leipzig“ angefügt – zusätzlich verschönert mit einem Emblem des 1. FC Lok.
Zudem steht auf der rechten Seite der Tribüne gerade ein hohes Gerüst, denn
Dachdeckermeister André Gasch, Mitinitiator der Stadionsanierung, sorgt dafür,
dass verschlissene Teile der Dachkonstruktion fachgerecht ausgetauscht
beziehungsweise instand gesetzt werden.
Damit die Bauarbeiten pünktlich zur Partie gegen den 1.
FC Magdeburg II (Samstag, 28. August, 14 Uhr) abgeschlossen sind, muss jedoch
noch Einiges getan werden. Deswegen ist am morgigen Samstag ab 8 Uhr wieder
großer Subotnik-Einsatz im Bruno-Plache-Stadion. Folgende Arbeiten sind dabei
angedacht: Auf der rechten Dammsitzseite müssen weiterhin Begrenzungsborten gedreht
und neu ausgerichtet werden. Im Mittelpunkt des Schuftens wird jedoch stehen,
die bereits fertig gestellten Stufen auf der linken Seite wieder mit
Mineralgemisch zu hinterfüllen. Hungern muss übrigens keiner der freiwilligen
Bauhelfer – ganz im Gegenteil! Der engagierte Bauhelfer und Förderer des 1. FC
Lok, Bezirksschornsteinfegermeister Torsten Kohl, sorgt wie eine echte Mutter für
das leibliche Wohl seiner Mitstreiter und hat angekündigt, Kartoffelsalat nach
altem Familienrezept samt ebenso leckerer Würstchen zu kredenzen. Zum Nachtisch
soll es Kuchen geben und Mineralwasser ist für die fleißigen Helfer sowieso
immer genug vorhanden - geschwitzt wird bei den subtropischen Temperaturen und
der schweren Arbeit schließlich sehr viel…
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