
Großes Pech. Offensivspieler Sebastian Kieback, der erst im Sommer von Einheit Kamenz zum 1. FC Lok gewechselt war, hat am gestrigen Mittwochabend beim Testspiel der blau-gelben U 23 gegen den Leipziger Kreisklasse-Vertreter Lok Nordost unter anderem einen Bruch des rechten Wadenbeins erlitten und wird dem Oberligisten wohl mindestens die gesamte Hinrunde fehlen. Gut eine Viertelstunde vor Abpfiff beim Stand von 5:2 für das Team von Trainer Jörg Seydler hatte sich der 22-Jährige bei einem groben Foulspiel die schwere Verletzung zugezogen.
Die Verletzungen sind allerdings noch schwerer als gestern Abend in der ersten Diagnose gestellt. Neben dem gebrochenen rechten Wadenbein hat sich Kieback außerdem das Syndesmoseband, welches als Verbindung zwischen Schien- und Wadenbein im oberen Teil des Sprunggelenks dient, sowie die Innen- und Außenbänder im rechten Knöchel gerissen. Über Nacht waren Wadenbein und Knöchel außerdem extrem angeschwollen, sodass die eigentlich für diesen Donnerstagvormittag in der Uni-Klinik angesetzte OP noch nicht durchgeführt werden konnte.
Um weitere Spielpraxis zu sammeln, hatten Kieback sowie Albrecht Brumme, Julian und Kevin Adam, Christoph Jackisch, Paul Stöbe und Alexander Czempik in Absprache mit Cheftrainer Achim Steffens gestern im Bezirksliga-Nachwuchs ausgeholfen. „Das ist ein schwerer Schlag für ihn und die Mannschaft. Wir sind sehr geschockt von dieser traurigen Nachricht. Es tut mir wahnsinnig leid für Sebastian. Er hat sich schnell und super in die Mannschaft integriert. Wir können zum jetzigen Zeitpunkt erstmal nur hoffen, dass er schnellstmöglich operiert werden kann und der Eingriff positiv verläuft", sagte Steffen Kubald, 1. Vorsitzender des 1. FC Lok.
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