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Herzlichen Glückwunsch, Wolfgang Altmann!

Der nimmermüde Allrounder wird 59 22.09.2011


Wolfgang Altmann war über 14 Jahre Stammspieler unserer ersten Mannschaft und beteiligt an allen großen Erfolgen und nahezu allen legendären Europapokalspielen des 1. FC Lok der siebziger und achtziger Jahre. Und das, obwohl er für eineinhalb Jahre zu einer Zwangspause verurteilt war. Er kam zu 441 Pflichtspieleinsätzen für den 1. FC Lok und seine Vorgänger - ein Wert, der nur von vier Spielern überboten wird. Mit ihm reifte unsere Mannschaft zu einem Spitzen-Team der DDR und erarbeitete sich in Europa einen guten Ruf. Am 22. September 2011 feiert Wolfgang Altmann seinen 59. Geburtstag. Präsidium und Aufsichtsrat des 1. FC Lokomotive Leipzig gratulieren ihm ganz herzlich und wünschen ihm alles Gute, Glück und Gesundheit.

Wolfgang Altmann entstammt der Markranstädter Talenteschmiede. Im Alter von sieben Jahren begann er bei der dortigen BSG Turbine unter der Anleitung von Georg Glöckner, dem Vater des WM-Final-Schiedsrichters von 1970, Rudi Glöckner, mit dem Fußballspielen. Zunächst wurde die BSG Chemie auf das sechzehnjährige Talent aufmerksam und holte Wolfgang Altmann nach Leutzsch. Doch bereits zwei Jahre später wechselte Altmann in das Probstheidaer Leistungszentrum. Bis dahin hatte der Markranstädter bereits 14 Junioren- und 7 Nachwuchsländerspiele als Libero bestritten. Schon damals fiel seine Vielseitigkeit auf: Altmann fand sich im Angriff ebenso zurecht wie im Mittelfeld, auf den Außenbahnen ebenso wie als Vorstopper. Noch vor seinem neunzehnten Geburtstag setzte Trainer Horst Scherbaum den Neuzugang in der ersten Mannschaft ein. Nach zwei Monaten gehörte er bereits zur Stammelf - ein Status, den er für die nächsten sieben Jahre mit wachsendem Erfolg innehaben sollte. So zog er 1973 in das Pokalfinale ein, musste aber gegen den 1. FC Magdeburg eine 2:3-Niederlage einstecken, trotz seines Treffers zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Ein Jahr später krönte er mit seiner Mannschaft den Siegeszug im UEFA-Pokal mit dem Einzug ins Halbfinale, scheiterte dort jedoch an Tottenham Hotspur (1:2 und 0:2). Seinen ersten Titel holte Wolfgang Altmann 1976 mit dem Gewinn des FDGB-Pokals. Allerdings fehlte er verletzungebedingt im Finale gegen Vorwärts Frankfurt/O., hatte aber zuvor in sechs von sieben Pokalspielen mitgewirkt. Trotz der erneuten Finalteilnahme im FDGB-Pokal 1977 (2:3 gegen Dynamo Dresden) schien die Entwicklung der Lok-Mannschaft nun aber zu stagnieren. Nach einer herben 0:6-Niederlage im Oktober 1978 im Punktspiel bei Dynamo Dresden erhielt Wolfgang Altmann die Einberufung zum Wehrdienst. Bis zum Frühjahr 1980 konnte er sich bei der ASG Vorwärts Kamenz zunächst in der drittklassigen Bezirksliga Dresden fit halten. Umgehend gelang den so verstärkten Kamenzern 1979 der Aufstieg in die zweitklassige DDR-Liga.
Zurück in Probstheida war Wolfgang Altmann sofort wieder erste Wahl und entwickelte sich immer mehr zum universell einsetzbaren Spielerpersönlichkeit. Gleich in der ersten Saison nach seiner Rückkehr gewann Wolfgang Altmann erneut den FDGB-Pokal. Diesmal war er im Finale von 1981 dabei beim 4:1-Sieg gegen Vorwärts Frankfurt/O. Fünf Jahre später stand er erneut in der siegreichen Elf, welche gegen den 1. FC Union Berlin mit einem 5:1-Sieg den FDGB-Pokal gewann und sich damit für den Europapokal 1986/87 qualifizierte. Im Alter von nunmehr 34 Jahren erlebte er seine erfolgreichste Saison. Zu Beginn erkämpfte er sich wieder seinen Stammplatz, um im Europapokal maßgeblich für einen einmaligen Siegeszug zu sorgen. Bei allen acht Spielen war er dabei - nur im Finale in Athen gegen Ajax Amsterdam (0:1) blieb er auf der Ersatzbank. Dafür errang Wolfgang Altmann einen Monat später wieder den FDGB-Pokal im Endspiel gegen Hansa Rostock (4:0). Im November 1987, inzwischen 35-jährig, beendete Wolfgang Altmann seine Lok-Laufbahn. Bis zur politischen Wende in der DDR spielte er noch beim Nachbarverein TSG Markkleeberg in der zweitklassigen DDR-Liga. Später war er beim Nachfolgeverein Kickers 94 Markkleeberg auch als Trainer tätig.


Steckbrief Wolfgang Altmann

Geboren am 22.9.1952 in Markranstädt

Vereine:
1960 - 1969 BSG Turbine Markranstädt
1969 - 1971 BSG Chemie Leipzig
1971 - 1978 1.FC Lokomotive Leipzig
1978 - 1980 ASG Vorwärts Kamenz
1980 - 1987 1.FC Lokomotive Leipzig
1987 - 1990 TSG Markkleeberg

Erstes Pflichtspiel für den 1. FC Lok und seine Vorgänger:
4.9.1971 Auswärtsspiel beim Berliner FC Dynamo 0:3 verloren
(3. Spieltag der DDR-Oberliga, erste Spielklasse)

Letztes Pflichtspiel für den 1. FC Lok und seine Vorgänger:
31.10.1987 Auswärtsspiel bei Dynamo Schwerin 2:0 gewonnen
(2. Hauptrunde um den FDGB-Pokal)

Pflichtspiele für den 1. FC Lok und seine Vorgänger: 441 Spiele, 54 Tore
Europapokal: 43 Spiele, 1 Tor (Europapokal der Pokalsieger, UEFA-Pokal)
Erste Spielklasse: 325 Spiele, 36 Tore (DDR-Oberliga)
Pokal: 57 Spiele, 15 Tore (FDGB-Pokal)
Sonstige: 16 Spiele, 2 Tore (Pokal der Redaktion "Neue Fußballwoche", Toto-Sonderrunde)

Erfolge:
DDR-Pokalsieger 1976, 1981, 1986, 1987
Europapokal-Finalist 1987

 

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Nächstes Spiel

1. FC Lok - VfL Halle 96
Team 1 : Team 2
Wann?    Sa, 22.11.2014, 15 Uhr
Wo?    Bruno-Plache-Stadion
Was?    NOFV-Oberliga Süd

Tabelle

Platz Mannschaft Punkte
1   RB Leipzig II   32
2   FC Eisenach   25
3   Oberlausitz Neugersdorf   22
4   RasenballSport  VfL Halle 96   21
5   SSV Markranstädt   21
6   Lok  1. FC Lok Leipzig   19
7   Chemnitzer FC II   17
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Letztes Spiel

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2 : 1
Wann?    Sa, 08.11.2014, 15 Uhr
Wo?    Bruno-Plache-Stadion
Was?    NOFV-Oberliga Süd
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