
Mittelfeldmann Seipel kommt vom HFC
Schlag auf Schlag geht es jetzt für die Oberliga-Fußballer des 1. FC Lok Leipzig bis zum Punktspielstart mit dem Ortsderby gegen den FC Sachsen am 8. August (14 Uhr) in der Red-Bull-Arena. Nach dem 0:3 gegen die Hertha-Fohlen am vergangenen Sonntag und dem täglichen Training gastieren die Freizeit-Sportler morgen Abend (18.30 Uhr) bei Kreisligist Eintracht Serbitz/Thräna.
"Solche Testspiele dienen neben der Vorbereitung auf die neue Saison auch der Imagepflege", sagt Teammanager Peter Milkau und ergänzt: "Nach dem schweren Match gegen die Berliner ist das eine leichtere Aufgabe, auch wenn wir sie trotzdem ernst nehmen. Bereits am Freitag in Meuselwitz bestreitet unser Team einen weiteren Härtetest gegen den Regionalligisten, der uns eine Woche vor dem Saisonstart Aufschluss geben wird, wo wir stehen", meint Milkau.
Der 1. FC Lok konnte gestern mit Benedikt Seipel, der bereits seit einigen Wochen mit der Mannschaft trainiert, einen weiteren Zugang vorstellen. Der Mittelfeldakteur kommt vom Halleschen FC. "Es gab auch zwei, drei Anfragen von anderen Klubs, aber letztendlich hat mich die sportliche Perspektive überzeugt. Es ist ein riesiger Anreiz, vor allem in den Heimspielen regelmäßig vor mehr als 2000 Zuschauern auflaufen zu können", begründet der 24-Jährige seine Entscheidung.
Die Probstheidaer möchten noch einen Stürmer verpflichten. "Die Partie gegen Hertha hat gezeigt, dass wir uns im Angriff verstärken müssen", verrät Milkau. Gemeinsam mit Vereinschef Steffen Kubald führe er bereits Gespräche. Doch trotz großen Bedarfs werde für den möglichen neuen Angreifer das Budget für die Mannschaft nicht überzogen.
von Norbert Töpfer
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