
Ab Heute wird's ernst! Die Macher des 1. FC Lok gehen mit den zwei verbliebenen Trainer-Kandidaten in die finalen Gespräche. Wer steht zum Vorbereitungsstart am 2. Januar auf der Matte? Am Verhandlungstisch: Präsident Michael Notzon und Olaf Winkler, Chef des Aufsichtsrates. Der ist Gastronom, betreibt das Joseph-Pub in Lindenau. Dorthin wurden auch die möglichen Trainer bestellt. Los gehts heute mit Thomas Matheja (58), der noch die U19 von Zweitligist Aue coacht. Als Co-Trainer arbeitete er schon mal in der 2. Liga (Jena). Aber ist er für Lok wirklich gewappnet? „Ich bin jetzt 58 und habe alles durch, selbst eine Krebserkrankung überstanden. Mich haut so schnell nichts um“, trommelt er. Morgen ist dann Patrick Falk (31) dran, der für Eintracht Frankfurt mal Bundesliga spielte und nun seine Meriten als Trainer verdienen will: „Ich bin so heiß, könnte sofort loslegen. Die Mannschaft hat durchaus Potenzial für eine offensive Spielweise.“ Im hessischen Wittgenborn arbeitet er im Moment in Liga 7.
von André Schmidt
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