
Der 1. FC Lok schlägt sich in der Halle weiter achtbar. Gestern belegte der Oberligist beim stark besetzten Turnier in Erfurt den vierten Platz. Zum Auftakt setzte es gegen Schalkes U23-Team zwar ein klares 0:5, doch es war die einzige Niederlage für das von Eric Eiselt betreute Team. Regionalligist ZFC Meuselwitz wurde 2:1 bezwungen, den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt und Carl Zeiss Jena ein Unentschieden (1:1 beziehungsweise 2:2) abgetrotzt. "In unserem ersten Spiel gegen Schalke saßen wir wohl noch im Bus", sagte der frühere Vereinschef Steffen Kubald. Gegen die Schalker hatte Lok am Mittwoch auch das Finale in Leipzig (0:4) verloren. Kubald verfolgte gestern das Geschehen erneut auf der Tribüne neben dem neuen Trainer Willi Kronhardt. Der war angetan von den Leistungen seiner Spieler. "Sie haben sich von ihrer besten Seite und viel Einsatz gezeigt", lobte er. In der letzten Partie gegen Jena kassierte Lok den Ausgleich erst kurz vor Schluss, mit einem Sieg hätten die Leipziger mit dem zweifachen Torschützen Rico Engler das Turnier (Modus "Jeder gegen jeden") sogar auf einem besseren Platz beenden können. Kronhardt ärgerte das nicht sonderlich. "Wichtig war der gute Auftritt und dass sich keiner verletzt hat."
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