
Lok-Trainer lobt vor Auerbach-Test seine Spieler
"Der Regen kam einigen Spielern bestimmt gelegen. Da konnten sie sich mal von oben abkühlen lassen. Die Jungs haben nämlich trotz des Gusses geschwitzt", antwortete Lok-Trainer Willi Kronhardt auf die Frage, ob denn am Donnerstagabend bei dem unwetterartigen Bedingungen überhaupt trainiert werden konnte.
Und wie sich die Spieler des 1. FC Lok schindeten - ohne Flutlicht: "Bei dem, was wir gemacht haben, brauchen wir keine Beleuchtung. Uns schreckt nichts. Alle haben super mitgezogen", lobte der Coach seine Männer, die am heutigen Sonnabend (14 Uhr) im ersten Vorbereitungsspiel auf die Rückrunde unter der Regie des neuen Trainers den VfB Auerbach empfangen. Test gegen einen Liga-Konkurrenten? Für Kronhardt kein Problem: "Wir haben doch zweimal gegen sie gespielt. Die Auerbacher sind Tabellenzweiter der Oberliga, sie werden uns alles abverlangen. Und meine Jungs werden müde sein nach dieser harten Woche." Drei Tage hat er zweimal täglich trainieren lassen. "Ich freue mich, dass auch früh so viele kamen. Donnerstag waren es zehn Spieler. Schließlich haben die Studenten auch Prüfungen."
Die bei den Hallenturnieren angeschlagenen Albrecht Brumme und Benedikt Seipel begnügten sich mit Lauftraining, der lange verletzte Raik Hildebrandt dagegen wird gegen Auerbach sogar auflaufen. Kronhardt wird den Keepern Boris Jovanovic (39), Alexander Czempik (21) und Probe-Torwart Christopher Gäng (23, Türkiyemspor) eine Chance geben, sich anzubieten.
von Norbert Töpfer
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