
Der 1. FC Lok hat zwei weitere Testspiele vereinbart: Am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) tritt der Oberligist in Grimma an, am 5. Februar erwarten die Probstheidaer um 14 Uhr im Plache-Stadion den österreichischen Zweitligisten Blau-Weiß Linz. Doch zuvor reist Trainer Willi Kronhardt zum Duell mit einem seiner Vorgänger. Lok spielt morgen, 13 Uhr, bei Sechstligist Union Sandersdorf, der vom 2009 bei Lok entlassenen Rainier Lisiewicz gecoacht wird. Kronhardt interessiert aber ausschließlich die Zukunft. Er macht seine Mannschaft derzeit mit zwei Übungseinheiten täglich für die Rückrunde fit. Gestern konnte er bereits zum Vormittagstraining zwölf Spieler begrüßen und meinte erfreut: "Das sind ja fast schon professionelle Bedingungen, die Jungs zeigen große Fortschritte." Auch bei Christopher Gäng purzeln laut Kronhardt die Pfunde. Der Probe-Torwart hat gute Chancen auf einen Vertrag, zumal Stammkeeper Martin Dolecek operiert wurde und lange ausfällt. Kronhardt will keine Spieler abgeben, allen eine Chance ermöglichen und in Sandersdorf munter rotieren lassen: "Ich halte die Tür offen." Dies gilt auch für Neuverpflichtungen. Der Trainer möchte einen Stürmer: "Wir sind ja nicht blauäugig, haben aber Zeit, bis das Transfer-Fenster schließt." Das Präsidium gab bereits grünes Licht.
von Steffen Enigk
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