
Deutschlandweit positive Aufmerksamkeit
Seit der Neugründung ist die Frauen-Abteilung ein fester Bestandteil des 1. FC Lok. Das, wonach sich die erste Männermannschaft des Clubs noch sehnt, haben die Lok-Frauen bereits geschafft. Nach einer furiosen Saison stieg die Mannschaft in die Bundesliga auf. Ab sofort messen sich die Lok-Mädels dort mit einigen der besten Club-Mannschaften der Welt - etwa mit Turbine Potsdam, dem 1. FFC Frankfurt oder dem FC Bayern München. Unsere Frauen werben damit aber nicht nur für Leipzig, sondern für die ganze Region: Das sportlich erfolgreichste Team des 1. FC Lok ist auch das Aushängeschild des sächsischen Frauen-Fußballs.
Kontinuierlicher Aufschwung
Noch als VfB Leipzig konnte sich die erste Frauenmannschaft in der Saison 2003/04 für die neu eingeführte 2. Bundesliga qualifizieren. Zwar stieg das Team, dann bereits unter dem Namen 1. FC Lok, in der folgenden Saison postwendend wieder ab. Doch gleich in der folgenden Spielzeit gelang der direkte Wiederaufstieg. Danach etablierte sich die Mannschaft über Jahre fest in der 2. Bundesliga. Nach mehreren vergeblichen Anläufen gelang in der Saison 2010/11 dann endlich der ganz große Wurf: Als Zweiter der 2. Bundesliga/Nord - hinter der nicht aufstiegsberechtigten Zweitvertretung des Hamburger SV - schaffte der 1. FC Lok den Sprung in die Bundesliga, die nach Ansicht vieler Experten die beste Frauenfußball-Liga der Welt ist.
Solide Ausbildung
Auch im Frauenbereich legt der Verein großen Wert auf eine solide und leistungsorientierte fußballerische Ausbildung. Seit Juli 2010 betreibt der 1. FC Lok das Landesleistungszentrum des Sächsischen Fußballverbands. Für eine hohe Leistungsdichte holt der Verein ab der C-Jugend talentierte Fußballspielerinnen aus ganz Sachen in die Messestadt, kann dabei auch auf die Unterstützung des Sportgymnasiums und der Sportmittelschule bauen, wo viele der Kickerinnen zur Schule gehen oder sogar im Internat wohnen. Demnächst ziehen die Lok-Mädels dann an „ihre" neue Sportanlage am Gontardweg, wo zwei Rasen- und zwei Kunstrasenplätze genutzt werden können. Zudem hat der Sächsische Fußballverband dort einen neuen Sozialtrakt gebaut, den DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger höchstpersönlich am 29. August einweihen will. In der Winterzeit können die Lok-Mädchen zudem die große Halle der Sportschule Abtnaundorf nutzen. Beste Bedingungen also, um in Zukunft schlagkräftige Spieler für die Bundesliga zu rekrutieren. Lohn für die Anstrengungen im Nachwuchsbereich ist der derzeitige sportliche Erfolg der ersten Mannschaft. Daneben gehen auch aus der Frauenabteilung immer wieder Talente hervor, die für große sportliche Schlagzeilen sorgen. Bestes Beispiel: Babett Peter, bis zum Jahr 2005 beim 1. FC Lok, spielt für den aktuellen Deutschen Meister Turbine Potsdam und gewann mit der Nationalmannschaft 2007 die Fußball-Weltmeisterschaft und 2009 die Europameisterschaft.
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