| 23. Spieltag Stadtliga Leipzig Saison 2007/2008 | |||
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Roter Stern Leipzig |
1. FC Lokomotive Leipzig II | ||
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| Spieldaten | |||
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Datum
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07. Mai 2008
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Uhrzeit
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18.00 Uhr
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Spielstätte
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Sportpark Dölitz (Leipzig)
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Zuschauer
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507
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Schiedsrichter
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Lothar Kühnel
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Torschützen
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0:1
Rienaß (45.), 1:1 Reichenbichler (45.)
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Gelb
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Rohrbach, Langer - M. Hänisch
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Gelb-Rot
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Keine
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Rot
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Keine
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| Aufstellung | |||
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Roter Stern Leipzig
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1. FC Lokomotive
Leipzig II
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1 Thomas
Hessler
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20 Kevin Eck
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2 Tobias Kind
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6 Robert
Roscher
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3 Stefan Meißner
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18 Dirk Hänisch
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4 Jan Mitscherling
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5 Maik Hänisch
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5 Martien Siegel
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12 Kai Metzner
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6 Johannes Rohrbach
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4 Matthias Hellmund
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7 Patrick Strozyk
(ab 77. 13 Pierre Süptitz)
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14 Kevin Rienaß
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8 Paul Kroneck
(ab 77. 10 Steffen Bauer)
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3 Tobias Zacharias
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9 Alex Reichenbichler
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9 Robert Dischereit
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18 Nico Langer
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8 Patrick Tönnessen
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11 Christian Kühn
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13 Ronny Melzer
(ab 89. 17 Thomas Gimpel)
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| Trainer | |||
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Thomas Knopf
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Heiko Hennig
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| Interviews | ||
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| Wertung | ||
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| Einige Fotos folgen in Kürze! | ||
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Spielbericht
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Punktgewinn im Aufstiegskampf: Loks Zweite Mannschaft erreichte im Nachholspiel bei Roter Stern Leipzig ein 1:1 (1:1) Unentschieden. Vor der Kulisse von 507 Zuschauern und einem beachtlichen Aufgebot an Ordnungshütern neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken der Partie. Lediglich kurz vor der Halbzeitpause taten sich in den Hintermannschaften entscheidende Lücken auf. Am Ende konnten sich die Probstheidaer beim bärenstarken Torwart Kevin Eck bedanken, der in der Schlussphase den einen Punkt festhielt. Nach der schlimmen Verletzung von Pierre Trinko (Kreuzbandriss) im Spiel gegen Wachau war diesmal etwas Vorsicht angesagt. So musste der zuletzt überzeugende Kevin Adam am Spielfeldrand Platz nehmen. Er wurde für die Landesligapartie gegen Fortuna Chemnitz geschont. Dennoch brachte Coach Heiko Hennig eine schlagkräftige Truppe aufs Feld, bei der mit Kevin Eck, Robert Roscher, Kai Metzner, Matthias Hellmund und Kevin Rienaß fünf Akteure aus dem Landesligakader in der Startformation standen. Dass diese Partie gegen den Tabellenfünften kein Spaziergang werden würde, war allen Beteiligten von Anfang an klar. Beide Teams neutralisierten sich bereits in der Anfangsviertelstunde. Erst nach 18 Minuten schlug Kevin Rienaß einen Freistoß gefährlich aufs lange Toreck, doch Keeper Thomas Hessler faustete mit etwas Mühe zur Ecke. Im Gegenzug versuchte es Johannes Rohrbach aus 25 Metern, verfehlte das Lok-Gehäuse aber um einiges. In der 28. Minute dann großes Glück für die Loksche. Paul Kroneck holte aus 20 Metern den Hammer raus, traf jedoch nur den Querbalken. In dieser Phase erspielten sich die Roten Sterne durch Zweikampfstärke ein kleines Übergewicht. Die Probstheidaer daher erst in der 37. Minute mit der nächsten Chance. Ronny Melzer schaufelte dabei den Ball aus 15 Metern übers Tor. Wenige Sekunden danach köpfte der Stürmer eine Dischereit-Ecke am linken Pfosten vorbei. Im Gegenzug scheppert erneut die Latte des Lok-Gehäuses. Diesmal hatte Martin Siegel aus 25 Metern per Dropkick abgezogen, aber nur die Unterkante des Gebälks getroffen. Von da prallte das Leder gegen den am Boden liegenden Kevin Eck und von diesem ins Toraus. Bei der anschließenden Ecke stand Tobias Kind am langen Pfosten völlig frei, köpfte aber neben das Tor. Anschließend waren beide Teams mit den Gedanken fast schon in der Kabine, was sich auf beiden Seiten rächen sollte. Zunächst schnappte sich Kevin Rienaß einen abgefälschten Schuss am Fünfmeterraum und schoss die Pille ins rechte obere Toreck zum 0:1 (45. Minute). Die Freude blieb den etwa 80 anwesenden Lok-Fans jedoch im Halse stecken, denn die Sterne schlugen sofort zurück. Der Anstoß wurde lang auf Alex Reichenbichler geschlagen, der Kai Metzner entwischte und das Leder aus spitzem Winkel ins rechte Toreck zum 1:1 einschob (45.). Sekunden später pfiff Schiedsrichter Lothar Kühnel zur Halbzeit. Der zweite Durchgang begann mit einer Chance für Lok: Kevin Rienaß brach auf rechts durch und bediente Torjäger Patrick Tönnessen, der jedoch weit über den Kasten von Hessler schoss. Auf der Gegenseite passte der agile, diesmal aber glücklose Sterne-Goalgetter Patrick Strozyk auf Martin Siegel, der aus 15 Metern an Kevin Eck scheiterte (51.). Dann ein Freistoß für Lok in der 53. Minute. Kai Metzner zirkelte den Ball aus 22 Metern knapp übers rechte Dreiangel. Vier Minuten danach bediente Roscher Dischereit, der aus 20 Metern nur das Außennetz traf. 120 Sekunden später spielte sich Robert Roscher in den Strafraum der Gastgeber und kam dort zu Fall. Die Pfeife von Schiedsrichter Kühnel blieb aber stumm. Die Loksche nun etwas besser im Spiel. Nach 60 Minuten flankte Dischereit auf Tönnessen, der den Kopfball jedoch am Tor vorbei setzte. Im Gegenzug testete Nico Langer die Reflexe von Kevin Eck, der prächtig reagierte. Sein Gegenüber Thomas Hessler stand ihm in nichts nach. Er parierte zwei Mal klasse gegen Kevin Rienaß und Robert Dischereit (66. und 67.). Kurz darauf explodierte auf dem Feld ein Knallkörper der Sterne-Fans. Nach kurzer Unterbrechung ging das Match aber weiter. In der 68. Minute zappelte das Leder zum zweiten Mal im Kasten der Gastgeber. Roscher hatte Tönnessen geschickt, der das Leder elegant über Hessler in die Maschen gehoben hatte. Schiedsrichter Kühnel entschied jedoch auf Abseits. 180 Sekunden danach spielte Kroneck auf Siegel, der aber erneut an Eck scheiterte. Im Gegenzug prüfte Metzner aus 20 Metern Hessler, der nach vorn wegfaustete. Beim Nachschuss stand Ronny Melzer im Abseits. Die Schlussphase gehörte dann weitestgehend Roter Stern. Die Blau-Gelben schienen mit dem einen Punkt zufrieden zu sein. So musste Kevin Eck in der 84. Minute eine fantastische Parade zeigen, um den Dropkick vom eingewechselten Steffen Bauer zu entschärfen. 60 Sekunden später hatte Ronny Melzer die letzte Lok-Chance. Nach Zuspiel von Kevin Rienaß schlug er aber über den Ball. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Kevin Eck. Er kratzte einen 20-Meter-Hammer von Martin Siegel aus dem Toreck (87.). Bis zum Schlusspfiff passierte dann nichts mehr und es blieb beim gerechten 1:1 Unentschieden. Das Ergebnis ging für beide Teams völlig in Ordnung. Zwei spielstarke Mannschaften egalisierten sich beinahe über 90 Minuten und ließen bis auf ein paar Weitschüsse kaum echte Chancen zu. Lok hatte Glück bei den Lattentreffern von Kroneck und Siegel und zudem einen starken Kevin Eck im Kasten. Für die Probstheidaer bedeutete der Punkt einen weiteren wichtigen Schritt im Aufstiegskampf. Für die Roten Sterne scheint der Zug Richtung Bezirksklasse bei neun Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz vier Spieltage vor Schluss hingegen bereits abgefahren zu sein. Erfreulicherweise blieb es bis auf zwei Böller am Spielfeldrand ruhig – und das in beiden Fanlagern. Bleibt zu hoffen, dass dies beim Stadtpokalfinale erneut der Fall sein wird. Eine spannende Partie scheint nach diesem knappen Spiel jedenfalls vorprogrammiert zu sein.(von Daniel Angermüller) |