Verein, U13/U12 | Dienstag, 01. März 2016

Unsere U13 zum Leistungsvergleich bei den "Eisernen"

Hoher Lerneffekt für unsere D1 in dreimal 35 Minuten beim 1. FC Union Berlin

Köpenick. Unsere U13-Junioren haben am Wochenende einen Leistungsvergleich gegen die D-Junioren des 1. FC Union Berlin gespielt. Dieses Testspiel wurde über dreimal 35 Minuten im Schatten der Alten Försterei gespielt und wurde mit 4:1, 4:0 und 4:2 klar und verdient von den Gastgebern gewonnen.

Am 16. Mai vor 96 Jahren stehen der SC Union Oberschöneweide und der VfB Leipzig in den Viertelfinalspielen um die Deutsche Meisterschaft. Zu diesem Zeitpunkt sind die Leipziger dreifacher deutscher Meister, der erste noch dazu. Über diesen Umstand klärte Holger Grond, Trainer der Unioner und Lehrer, seine Schützlinge vor dem Spiel auf und freute sich auf einen neuen, anderen Gegner, der kein Anrainer Berlins sei. Er sagte, dass dies: "... ein willkommenes Testspiel mit Wettkampfcharakter und ungewohnt ist, da das Spiel mit 1:8 sonst nicht üblich, sondern eher in Westen beim Reviercup gespielt wird, zu dem wir immer im Herbst fahren und z.B. gegen Schalke, Gladbach, Düsseldorf oder Köln antreten."

Die Probstheidaer spielen diese Form in der heimischen Talenteliga und wollten bewußt einen Test mit dem Leistungszentrum, um sich nach dem Trainingslager auf die Rückrunde vorzubereiten. Doch ein Umsetzen der Vorgaben von Trainer M. Rom war in den ersten 15 Minuten nicht möglich: "..., weil wir nicht das gemacht haben, was Sie uns gesagt haben...", sagte ein Leipziger Spieler hinterher. Dass die Blau-Gelben aber nicht zum Umsetzen kamen, lag am starken Gegner, dessen Trainer Grond das Geschehen so zusammenfasste: "Meine Mannschaft war individuell-technisch, damit spielerisch besser. Der Erfolg, auch in dieser Höhe, geht in Ordnung, wobei wir noch einiges verschossen haben." Dieser Sicht schließt sich sein Leipziger Kollege Rom ohne Abstriche an: "Es ist uns nicht gelungen, der taktischen Ausrichtung der Unioner zu begegnen und wir konnten uns nicht auf diese Situation einstellen. Durch falsches Anlaufen schafften wir 1zu1-Situationen, die für uns kaum lösbar waren, weil die Unioner sehr gut ausgebildet und sehr trickreich sind und immer wieder, vor allem durch die sehr schnellen Angriffe über die Außenbahnen, Überzahlsituationen schufen." Auch mit einer geänderten Formation in der zweiten Spielhälfte war zu erkennen, dass dies läuferisch für die Blau-Gelben gegen diese Mannschaft nicht losbar gewesen sei. "Grundsätzlich waren wir heute defensiv nicht stabil, machten zu viele individuelle Fehler, die unmittelbar zu Toren führten und können uns bei unseren Keepern bedanken, dass die noch so viel rausgeholt haben." Es sei nur vier-, fünfmal gelungen, geordnet von hinten herauszuspielen, weil die fehlende Ballsicherheit verhinderte, dass die Pressingsituation aufgelöst werden konnten. Unions Trainer Grond bestätigte dies: "Leipzig ist sehr gut organisiert, schafft es aber nicht, weil die technischen Mittel fehlen, den Ball weiter nach vorne zu tragen, Union ist technisch besser, kann daher die eigenen Angriffe besser zu Ende spielen."  Trainer Marc Rom betonte aber, dass es ihm gefallen habe, dass seine Mannschaft weiter versucht habe aufzuspielen, weiter versuchte, den nächsten Mann zu suchen und keine langen Bälle spielte und nach einer gewissen Zeit eine Stabilisierung der Situation erzielen konnte. Positiv sei auch, dass man drei Tore erzielt habe und bei 50 Minuten Spielzeit erkennbar gewesen sei, wo jeder stünde. Auch habe er Ansätze des angedachten Umschaltspiels und vernünftige Anschlussaktionen nach einem Ballgewinn gesehen, wenn auch nicht so oft, da der Druck der Unioner sehr hoch gewesen war. In Spielen gegen Leistungszentren im D-Bereich sähe man offensichtlichst den klaren Unterschied in der Handlungsschnelligkeit und den 1:1-Situationen. Doch genau diese Spiele hätten für seine Mannschaft den erhofften Lerneffekt für die Zukunft der Spieler, zu dessen positiven Abschluss auch das gemeinsame Mannschaftsbild gehörte.

D1-Junioren

Hintere Reihe von links:

Johannes Britsch (Trainer), Till Hafkesbrink, Matteo Stets, Philipp Kraft, Arno Krause, Niklas Burkart, Sandro Raschke (Co-Trainer)

Mitte:

Luca Schleehahn, Fabio Gerhardt, Joshua Raschke, Junior Netuschil, Finn Müller, Semjon Fiebrig, Collin Weber

Vorn:

Jannis Ziegler, Joe Böhme, Louis Rimane, Stanley Schumann, Peter Fleer, Robin Döge

Trikotsponsor der U13

D2-Junioren

Hintere Reihe von links:

Mitte:

Vorn:

Trikotsponsor der U12

D3-Junioren

Infos folgen in Kürze...

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