Verein, U13/U12 | Freitag, 29. April 2016

Zwei Abseitstore in einer Minute entscheiden Spiel gegen Loks D1

Starkes Talenteligaspiel findet durch zwei irreguläre Tore einen Sieger

Leipzig. Die D1-Junioren des 1. FC Lok Leipzig haben die Begegnung gegen die SG Dynamo Dresden mit 2:1 verloren und belegen in der Tabelle den sechsten Platz. Vor allem zwei Entscheidungen des Schiedsrichters innerhalb einer Minute hatten unmittelbaren Einfluss auf das Spielgeschehen und waren in der Partie und nach dem Abpfiff Gegenstand der Diskussionen.

Ergebnis oder Entwicklung der Mannschaft, des Spielers? Vor dieser Frage stehen die Trainer im Jugendbereich mehr als einmal während einer Saison. Die Aufgabe der Trainer bei den D-Junioren sieht der Dresdner Trainer Martin Wehner darin, dass man sich bemühe, den Jungs Grundlagen für das Spiel auf dem Großfeld an die Hand zu geben. Dazu zählt z.B. die taktische Ausbildung: Spieleröffnung, Passspiel, Freilaufbewegung. Dies werde aktiv gecoacht und seine Spieler haben darin auch Lernfortschritte erzielt. Dies stünde unter dem Strich noch vor dem Ergebnis. Aber natürlich wolle man auch das „Gewinnenwollen“ sehen. Dieser Wille müsse schon da sein. Was jedoch der Einzelne bereit sei zu investieren, hänge letztlich auch von seinem individuellen läuferischen, technisch-taktischen Entwicklungsstand und Leistungsvermögen ab. Dieser Einschätzung kann sich der Leipziger Trainer Marc Rom in seiner Allgemeingültig vollens anschließen. Und unter diesem Blickwinkel konstatierte Rom, dass seine Jungs heute wieder einmal eine gute Leistung gezeigt hätten. Man sei gut in das Spiel gekommen und habe sich zwei richtig gute Torchancen herausgearbeitet und ging daher auch verdient mit 1:0 nach einem schnellen Umschalten und dem Blick für den zu weit vor seinem Tor stehenden Keeper in Führung. In dieser Phase wurden durch Mittelfeldpressing viele Ballgewinne erzielt und Dynamo vom eigenen Kasten ferngehalten. Die Schwarz-Gelben kombinierten zwar gefälliger und sicher, jedoch antizipierte und verteidigt die Viererkette die tiefen Bälle sehr gut und die Gastgeber hatten auch zwei weitere, aussichtsreiche Kontersituationen. Für Dynamo-Trainer Wehner war es das erwartet schwere Spiel, da aufgrund des CFC-Ergebnisses und mit Blick auf die Tabelle klar war, dass die Jungs aus Probstheida ordentlichen zu verteidigen wissen. Darauf konnte man sich einstellen und man habe sich trotzdem sehr schwer getan, mehr als die eine klare Chancen herauszuspielen, da man über die Flügel kommend auf dem großem Platz dann eben doch 40 Meter vom Tor weggewesen sei.

In Häfte zwei, so die Sicht von Trainer Rom, seien seine Blau-Gelben wieder mit sehr viel Elan ins Spiel gekommen und haben immer Druck auf den Ball bekommen. Dabei hätte man zweimal die Chance auf das 2:0 besessen. Dass im Gegenzug nach der verpassten Vorentscheidung Dynamo innerhalb von einer Minute zwei Tore schießt, läßt das Spiel kippen. Letztlich auch mit ein Resultat dessen, dass die Dresdner in der Pause umgestellt hatten. Am meisten störte Trainer Wehner, dass man die Chancen, wie zum Beispiel einen Elfmeter, nicht genutzt habe, um das Spiel zu entscheiden, weil wir sehr viel Aufwand betreiben mussten, um dieses Spiel zu gewinnen. Der Leipziger Trainer Marc Rom fand vor allem die Reaktion seiner Spieler vorbildlich. Mit Kampf und Leidenschaft erhöhte man den Druck auf die Dresdner. Dadurch ging natürlich die Grundordnung etwas verloren und somit gab es auch einige Konterchancen der Gäste, die u.a. zu einem Elfmeter führten. Letztlich mussten sich die Blau-Gelben wieder mit einer ganz knappen Niederlage geschlagen geben. Trainer Rom sah aber eine deutliche Leistungssteigerung zum Hinspiel. Die Trainingsinhalte u.a. des Seitenwechsel als taktisches Mittel wären gut umgesetzt und im Gegensatz zum Hinspiel mehr Torchancen kreiert worden. „Als Trainer bin ich nach so einer Leistung stolz auf mein Team.“, schloss er seine Analyse.

Eine normale Analyse eines normalen Fussballspiels, wenn es nicht die aus Leipziger Sicht spielbeeinflussenden Entscheidungen des Schiedsrichters in der 38. Minute gegeben hätte. Aus Dresdner Sicht, denen diese zum klaren Wettbewerbsvorteil im Momentum des Spiel und letztlich im Ergebnis gereichten, konstatierte man nüchtern, dass es dafür einen Schiedsrichter gäbe und dass die Jungs damit umgehen müssten. Nach dem Spiel gab man aber unumwunden zu, dass: „...man klar sagen muss: das erste und das zweite Tor aus einer Abseitsposition...“ heraus erzielt zu haben. Dass sein Dresdner Kollege zumindest beim zweiten Abseitstor innerhalb einer Minute nicht wie der RB-Kollege Stuckey eine Woche zuvor den Schiedsrichter in der gleichen Situation auf das Abseits hinwies, sei für ihn ein „mehr als ärgerlicher Umstand“, den dieses Spiel als Entscheidung nicht verdient gehabt habe.

D1-Junioren

Hintere Reihe von links:

Johannes Britsch (Trainer), Till Hafkesbrink, Matteo Stets, Philipp Kraft, Arno Krause, Niklas Burkart, Sandro Raschke (Co-Trainer)

Mitte:

Luca Schleehahn, Fabio Gerhardt, Joshua Raschke, Junior Netuschil, Finn Müller, Semjon Fiebrig, Collin Weber

Vorn:

Jannis Ziegler, Joe Böhme, Louis Rimane, Stanley Schumann, Peter Fleer, Robin Döge

Trikotsponsor der U13

D2-Junioren

Hintere Reihe von links:

Mitte:

Vorn:

Trikotsponsor der U12

D3-Junioren

Infos folgen in Kürze...

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