Verein, U15/U14 | Donnerstag, 11. August 2016

U14 mit starkem Remis gegen den 1. FC Magdeburg

Erster Härtetest für die C2-Junioren über dreimal 25 Minuten im Spiel der Novitäten

Probstheida. In einem Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg kamen die C2-Junioren des 1. FC Lok Leipzig über die Spielzeit von dreimal 25 Minuten zu einem 2:2-Unendschieden.

Die Vorzeichen hätten dabei kaum unterschiedlicher sein können. Während der neue Trainer der Leipziger, René Hoffmann, seine Mannschaft unter Gegnerdruck kennenlernen wollte, steht für den Trainer des 1. FC Magdeburg, Matthias Buszkowiak, der Saisonstart mit elf neuen Spielern im Kader unmittelbar bevor. Und seine Blau-Weißen begannen auch, wie von ihm gefordert, druckvoll und domiant das Spiel. Die Domstädter ließen Ball und Gegner gut laufen und erspielten sich dementsprechend auch Chancen, von denen eine zum 0:1 genutzt wurde. Allerdings bemängelte er den fehlenden letzten Pass und die Ungenauigkeiten, die weitere mögliche Tore gegen eine unsicher wirkende Lok-Abwehr verhinderten. Sein Leipziger Kollege Hoffmann sah dies ähnlich und sprach von einem sehr nervösen und hektischen Start seiner Elf, die mit einem 4-2-3-1 agierte. Man habe zu wenig Geduld gezeigt und keinen Zugriff auf die Gäste bekommen. Auch war zu Beginn das Pressingverhalten unzureichend und bis auf wenige Aktionen habe man dem Gegner kaum Paroli geboten. Die Blau-Gelben kamen aber zur Mitte des ersten Drittels besser ins Spiel und attackierten die Gäste nun früher. Da aber u.a. die Spritzigkeit der Spieler noch nicht den Vorstellungen ihres Trainers Buszkowiak entspricht, befreiten sich die Probstheidaer vom Druck und verlagerten das Spiel ins Mittelfeld. Lok-Trainer Hoffmann bescheinigte seiner Defensive eine klare Leistungssteigerung, wobei ihm im Mittelfeld die klare Zuordnung fehlte.

Das zweite Drittel sah einen Gastgeber, der nun selbst den Druck erhöhte und bissiger agierte. Auch spielten die Lok-Junioren effektiver und belohnten sich mit zwei Treffern sowie weiteren guten Chancen. Trainer Hoffmann bescheinigte seinem Team, dass es: „... sein Können zeigte und alle Mannschaftsteile bedeutend besser funktionierten.“ Auf Seiten der Magdeburger, die zur Halbzeit durchgewechselt hatten, vermisste Trainer Buszkowiak die Dynamik und das Tempo im Spiel, von dem er glaubte, dass dies seine Mannschaft über die volle Spieldistanz gehen könne. Vor allem sah er Probleme, als die Leipziger seine Mannschaft im Spielaufbau unter Druck setzten. Im letzten Drittel wechselte das Trainergespann Hoffmann/Reißig durch und die Magdeburger drängten auf den Ausgleich. Vor allem über ihre rechte Seite schufen die Blau-Weißen ein ums andere Mal Gefahrensituationen, von denen sie eine zum 2:2-Ausgleich nutzten. Nach diesem Treffer gestaltete sich das Spiel ausgeglichen. Einem Abseitstreffer der Gäste stand ein an den Pfosten abgewehrter Schuss der Gastgeber gegenüber. Und da die Leipziger ihre Kontorchancen nicht konsequent ausspielten und die Domstädter den Leipziger Torwart nur noch einmal ernsthaft prüften, blieb es am Ende beim Remis.

Trainer Buszkowiak sagte nach dem Spiel, dass man sich: „... heute schon noch etwas anderes vorgestellt...“ habe. Doch stehe seine Mannschaft mit elf neuen Spielern erst seit vier Wochen im gemeinsamen Training. Es sei aber ein ordentlich Potential in der Mannschaft, was sich jedoch erst zusammenfinden und entwickeln müsse. Man wollte heute den Stand vor dem Punktspielstart und die Umsetzung bestimmter Trainingsinhalte sehen, um Rückschlüsse für die nächsten Wochen zu ziehen. Es habe sich auf jeden Fall gelohnt, diesen Härtetest zu bestreiten.

Auch für René Hoffmann erfüllte der Test alle Erwartungen. Seine Mannschaft sollte nach der Sommerpause den Spielrhythmus erlangen und die Umsetzung mannschaftstaktischer Vorgaben zeigen. Er bilanzierte nach dem Spiel, dass er seine Mannschaft mit dem: „...Gegner auf Augenhöhe...“ , gesehen habe, „...und unsere Jungs wurden gefordert und konnten nach einer Leistungssteigerung Paroli bieten. Meines Erachtens war es ein gerechtes Remis.“ Besonders habe ihm die Einstellung nach dem Rückstand gefallen. Auch zog er Rückschlüsse für die Trainingsinhalte der nächsten Wochen, die die Verbesserung des Pressingsverhaltens, der Kommunikation auf dem Feld, der Antizipation und (auch geistigen) Reaktionsschnelligkeit, gruppentaktische Spielformen und das Erarbeiten von Torchancen beinhalten werden.

Interessant wird also ein Test der beiden Mannschaften in naher Zukunft sein, der den dann erreichten Entwicklungsstand aufzeigen kann.

C1-Junioren

Hintere Reihe von links: Martin Mauerer (Trainer), Patrick Reißig (Co-Trainer), Delron Daum, Kim Hangyol, Lukas Griebsch, Max Becker, Michael Schuster (Betreuer), Michél Wul (Co-Trainer)

Mitte: Nick Schwarz, Leon Rehme, Oliver Schuster, Max Haake, Jeremias Spoddig, Nikolaus Zoller, Moritz Diermann

Vorn: Leon Beckert, Nicolas Scheer, Konrad Gottlieb, Pierre Eisert, Oskar Preil, Joel, Felix Schneider

Es fehlt: Justus Fleischhauer


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C2-Junioren

Hinterste Reihe von links:
Malte Pirntke, Marc Rom (Trainer), Philipp Schweinberger (Co-Trainer), Dirk Coriand (Betreuer)

Hinten: Leonard Rohr, Justin Lungwitz, Malte Wiechmann, Fynn Rückert, Oliver Uhlisch, Albert Pistol, Georg Weidig, Elias Geppert

Mitte: Joris Jaskulla, Luca Richter, Marvin Paul, Hugo Jung, Adrian Förster, Julius Eichhorn, Niclas Schönke, Tim Hopfe

Vorn: Jannes Kühn, Tristan Hanschmann, Paul Klaukien, Kai Stanik, Emilian Pohle, Joel Lehmann


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