25.07.2008 Reich kaputt
Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok gewann im sechsten Test schon zum vierten Mal - 1:0 (1:0) vor 415 Fans bei Landesliga-Aufsteiger BW Leipzig. Manuel Starke machte nach weitem Einwurf von David Quidzinski per Kopf aus vier Metern das entscheidende Tor (33.). Bitter: Neuzugang David Reich musste mit lädiertem linken Knöchel vorzeitig raus (30.). Kein Wunder: Im Stadion der Freundschaft wurde nach Lust und Laune geholzt. Lok-Trainer Rainer Lisiewicz empört: „Das war das letzte Mal gegen Blau-Weiß, zuviel unnötige Härte." Übrigens: Ami Jed Hohlbein durfte nur zugucken. Heute (18 Uhr) testet „die Loksche" bei Viktoria Frankfurt/Oder, dampft danach direkt ins Mini-Trainingslager nach Schmannewitz (Dahlener Heide). Residiert dort im feinen 3-Sterne-Ferienhotel Wiesenhof.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

25.07.2008 Kubald hegt und pflegt
Lok-Chef Steffen Kubald ist bekannt dafür, dass er den Kontakt mit früheren Klub-Heroen pflegt wie sein Rosenbeet. Weil das so ist, wird eines fernen Tages auch der Mainzer Profi Marco Rose in Probstheida aufschlagen. „Ich stehe beim Steffen im Wort“, sagt Rose, „wenn mit meiner Profikarriere Schluss ist, komme ich zurück.“ Wenn „Rosi“ (kämpft nach Knie-OP in Mainz um Anschluss) dann noch gut genug ist für die aufstrebenden Lokis ... Torsten Jülich hat den Zenit seines Könnens mit nun 33 Jahren wahrscheinlich überschritten, in der hiesigen Oberliga dürfte er immer noch eine Attraktion sein. Der Abwehrmann – weiteres Opfer der Kubaldschen Charmeattacken – hat die ersten Trainingswochen problemlos überstanden. Coach Rainer Lisiewicz: „Torsten ist top drauf, macht jede Einheit mit. Alles ist so, wie wir uns das vorgestellt haben.“ Das Training fordere den ganzen Mann, lobt der Neuzugang. „Dünn drüber gehen kann man da nicht.“ Ein Platz für den Routinier ist auch schon gefunden. „Jule“ wird neben Lok-Institution Holger Krauß verteidigen. Dass die von Krauß annektierte zentrale Position eine angenehme, weil weniger laufintensive ist, stört Jülich nicht. „Ich spiele lieber auf der Seite. Der Holger spielt das klasse, er hat ein tolles Auge und ein sensationelles Stellungsspiel.“ Jülich ist insgesamt begeistert von seinen Kollegen: „Da ist kein Stinker dabei. Mit dieser homogenen Truppe halten wir die Klasse.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Guido Schäfer)

24.07.2008 US-Amerikaner bei Lok im Wartestand
Seit Freitag bemüht sich der 1. FC Lok um eine Gastspielgenehmigung für den US-Amerikaner Jed Hohlbein (25). Doch bisher stand das Faxgerät in Probstheida noch still. Erst muss der DFB den US-amerikanischen Fußballbund kontaktieren und dann darf er eingesetzt werden. „Ordentlich abgemeldet bin ich, also hoffe ich, dass es bald möglich ist, auch zum Einsatz zu kommen. Das Training hier bei Lok macht mir jedenfalls Spaß, aber jetzt möchte ich mich auch mal im Spiel beweisen können“, sagt Hohlbein. Vielleicht klappt es schon heute, 18.30 Uhr, wenn der 1. FC Lok beim VfK Blau-Weiß testet.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

23.07.2008 Endlich! Heute unterschreibt Lisiewicz
Vier Aufstiege in vier Jahren - die beeindruckende Bilanz von Coach Rainer Lisiewicz (58) bei Oberligist 1. FC Lok. Trotzdem zog sich die Vertragsverlängerung in die Länge. „Lise" nun happy: „Wir waren uns ja schon seit Ewigkeiten einig." Aber erst heute unterschreibt er bis 2009. Lok-Boss Steffen Kubald (46): „Der Vertrag verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn keiner kündigt." Schön für die Fans: Die offizielle Saisoneröffnung im Plache-Stadion steigt nun am 10. August (15 Uhr) gegen Oberliga-Rivale 1. FC Gera 03. Der Eintritt ist frei! Kubald: „Das ist ein Dankeschön an unsere treuen Anhänger." Zudem gibt`s eine Autogrammstunde mit den Lok-Kickern und alten Idolen wie „Manne" Geisler (67) und Dr. Karl Drößler (71). Sportlich: Gestern siegte die Loksche vor 550 Fans in Kitzscher 6:0. Tore: Aßmann (3), Kind (2) und Wetzig.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

23.07.2008 Lok Leipzig siegt wie erwartet in Kitzscher
Gegen den Bezirksklasse-Vertreter FSV Kitzscher landete der 1. FC Lok Leipzig gestern Abend mit 6:0 (2:0) einen klaren Erfolg. Die 550 Zuschauer erlebten eine Steigerung der Gäste nach der Pause. Trainer Rainer Lisiewicz setzte insgesamt 15 Spieler ein. Die Lok-Treffer erzielten Steven Aßmann (3), Tommy Kind (2) und Thomas Wetzig. Der nächste Lok-Test steigt morgen beim VfK Blau-Weiß (Anstoß 18.30 Uhr). Inzwischen ist auch perfekt, dass zur Saisoneröffnung am 10. August (15 Uhr) Oberliga-Kontrahent 1. FC Gera 03 in Probstheida zu Gast sein wird.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

22.07.2008 Engler stürmt in den Zivildienst
Testspiel-Marathon für Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok - vier Übungsspiele in sechs Tagen! Heute (18 Uhr) der Auftakt bei Achtligist FSV Kitzscher. Dabei auch Sturmjuwel Rico Engler (21). Der gelernte Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft hat derzeit aber andere sorgen. Engler wird „Zivi" - ab 1. Oktober! Der Single geknickt: „Nützt nichts, da muss jeder durch. Jetzt muss ich mich einschränken." Neun Monate lang muss er seinen Job bei der R & M Hausverwaltung an den Nagel hängen. Auto und Hobbys (Angeln, Playstation) mit dem bescheidenen „Zivi"-Gehalt (rund 350 Euro) bezahlen. „Positiv, dass ich noch bei den Eltern wohne", grinst Rico. Am Freitag geht Lok dann ins Mini-Camp nach Schmannewitz (Dahlener Heide). Kommando zurück übrigens bei Florian Weber: Wegen Job bleibt er nun doch in Geithain.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

22.07.2008 Stürmer Weber wieder in Geithain
Der 1. FC Lok Leipzig hat einen Offensivakteur weniger. Florian Weber wird nicht nur heute beim FSV Kitzscher (18 Uhr) im Team von Rainer Lisiewicz fehlen. Der Angreifer bleibt nun doch bei Alemannia Geithain, da ihm dort eine berufliche Perspektive geboten wurde. „Schade, ich hätte gern gesehen, dass er sich in der Oberliga durchsetzt“, so der Lok-Coach. Nun wird Weber wieder in der Bezirksklasse auf Torejagd gehen.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

21.07.2008 Total verkorkste Anfangsphase
„Es war ein Vorbereitungsspiel – ein schlechtes“, resümierte LFC-Co-Trainer Klaus Kornmüller nach dem klaren 0:3 beim Staffelneuling der Oberliga Süd. Der LFC verfiel wieder in alte Fehler der Vorsaison. Ballverluste im eigenen Vorwärtsgang luden das Team von Trainer Rainer Lisiewicz zum Kontern ein. Was dieses auch ausgiebig nutzte. „Es hätte auch 18:2 heißen können“, meinte Kornmüller. „Wir müssen aus den Fehlern lernen. Und diese Partie abhaken.“ Arbeitsbedingt kamen Dennis Kutrieb und Patrick Hinze am Freitagabend erst kurz vor dem auf LFC-Wunsch schon um einige Minuten verschobenen Anstoß im Bruno-Plache-Stadion an. Damit waren alle taktischen Vorgaben von LFC-Coach Volker Löbenberg Makulatur. Er musste notgedrungen mit veränderter Formation beginnen und brachte Kutrieb und Hinze nach einer halben Stunde, Spielzeit. Die 415 Zuschauer sahen so eine schnelle Entscheidung zu Gunsten der Messestädter. Die 1. Minute war noch nicht vorbei, da hatte Rico Engler einen LFC-Ballverlust mit dem 1:0 bestraft. René Ledwoch legte nach einem Eckball ungestört per Kopf zum 2:0 (20.) nach. Tommy Kind stellte nach einem vom Ludwigsfelder FC freundlich begleiteten Solo von der Mittellinie den 3:0-Endstand her (60.). Einzige Ausbeute des Gastes vor der Pause blieb ein 28-Meter-Schuss von Frank Ruprich. Die größte Chance hatte Hinze, der mit einem Kopfball den Pfosten traf (85.).

(Quelle "Märkische Allgemeine" von mm)

21.07.2008 Reich zum FC Lok –Ami Hohlbein auch?
Vierter Neuzugang für Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok! Probekicker David Reich (21, zuletzt HFC) bekommt nach starken 45 Minuten gegen Ludwigsfelde (3:0) einen 1-Jahres-Vertrag. Lok-Trainer Rainer Lisiewicz (58) begeistert: „Er wird eine wichtige Option hinter den Spitzen, spielt geniale Pässe.“ Der Azubi zum Immobilienkaufmann kickte schon bis 2005 für Lok, wechselte dann zum FC Sachsen. Vom Vertrag ist Ami Jed Hohlbein (25) noch ein gutes Stück weg. Der saß gegen Ludwigsfelde auf der Tribüne (löhnt brav 5 Euro Eintritt!), trainierte Samstag erstmals mit. „Technisch macht er keinen schlechten Eindruck, bloß Fußballtennis kannte er noch nicht“, grinst „Lise“. Morgen (18 Uhr) beim Test in Kitzscher soll der Stürmer aus dem Bundesstaat Wisconsin ran. Ungelöst bleibt der Fall Florian Weber (21). Der Amateur von Geithain hatte sich ordnungsgemäß zum 30. Juni abgemeldet (allerdings nur mündlich), bekam vom Klub die Freigabe aber erst zum 14. Juli – jetzt droht dem Jungen eine lange Sperre!

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

21.07.2008 Reich kehrt zum 1. FC Lok zurück
Mittelfeldmann David Reich hat Lok-Trainer Rainer Lisiewicz beim Test am vergangenen Freitag gegen den Nord-Oberligisten Ludwigsfelder FC (3:0) überzeugt. „David ist ein guter Techniker und passt auch vom Typ her in unser Team.“ Im Sommer 2005 verließ Reich den 1. FC Lok, kickte aber zuvor sogar einmal in der 3. Kreisklasse in einem Generationenteam gegen den BC Eintracht II (14:3) mit. Nun ist er also wieder in Probstheida gelandet, wo er einen Einjahresvertrag erhalten wird. Morgen soll dann auch der Amerikaner Jed Hohlbein ins Geschehen beim Test in Kitzscher (18 Uhr) eingreifen. Ronny Richter, neben René Heusel der Goalgetter des 1. FC Lok in Liga Elf, spielt inzwischen für den Achtligisten. Trainer Rainer Lisiewicz bescheinigte seiner Elf nach dem Sieg gegen Ludwigsfelde „wesentlich mehr Frische“ als zuvor – und das trotz des strapaziösen Konditionstrainings. „Aber wir gehen jetzt zu mehr Spielformen über“, so sein Versprechen. Er experimentiert noch, um allen Aktiven die Möglichkeit zu geben ihr Können zu zeigen. „Und das auf verschiedenen Positionen“, erklärte Lisiewicz. Nach der LFC-Partie lobte er Thomas Kind. Der 18-Jährige, gerade den A-Junioren des Vereins entwachsen, bot sehenswerte Spielzüge und konnte auch einen Treffer erzielen. „Er ist auf einem guten Weg“, stellte der Coach fest. Beim 1. FC Lok hofft man, dass Thomas Wetzig in dieser Woche wieder ins Geschehen eingreifen kann. Er kann als Allrounder wertvoll sein, spielt im offensiven Mittelfeld hinter den Spitzen. Außer Gefecht gesetzt ist nach wie vor Robert Sommer, der noch an den Folgen seines Kreuzbandrisses laboriert.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

19.07.2008 Lok 3:0 gegen Ludwigsfelder FC
Gestern Abend überzeugte der 1. FC Lok Leipzig in einem Testspiel gegen den Nord-Oberligisten Ludwigsfelder FC. Vor 415 Zuschauern erzielten Rico Engler (2.), Rene Ledwoch (20.) und Tommy Kind (60.) die Tore zum verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg der Probstheidaer. Probespieler David Reich vom Halleschen FC hinterließ einen ordentlichen Eindruck. Der US-Amerikaner Jed Hohlbein greift erst ab Sonntag ins Geschehen ein.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Marko Hofmann)

18.07.2008 Wie viel Marschall steckt in Supertalent Kind?
Dieses Kind ist die Überraschung der ersten Vorbereitungswoche von Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok. Trotz Stotter-Start (3 Tests, 2 Pleiten) glänzte Offensiv-Talent Tommy Kind (19, seit 2001 im Verein). Der 1,89-m-Hühne wirbelte meist in der Sturmspitze, beeindruckte mit Technik und Torgefahr. Lok-Trainer Rainer Lisiewicz (58) schwärmt: „Tommy ist enorm ballsicher, selbst unter Bedrängnis. Irgendwie erinnert ermich ein wenig an Olaf Marschall." Ex-Profi Marschall (42, 176 Bundesliga-Spiele/60 Tore) kam immerhin auf 13 Länderspiele. Passt Kind schon in seine großen Fußstapfen? Der Abiturient bescheiden: „Von den Haaren könnte es vielleicht passen. Ich hatte früher nämlich auch so eine Lockenmatte auf dem Kopf." Immerhin - Lok-Boss Steffen Kubald (46/derzeit im Schweiz-Urlaub in Arosa) sorgt sich schon: „Tommy hat bei uns nur Vertrag bis 2009." Nächste Bewährungsprobe für Kind und Co.: Heute (18.30 Uhr/Plache-Stadion) gegen Nord-Oberligist Ludwigsfelde. Dann sind auch Manuel Starke (Uni-Prüfung) und Ralf Schreiber (Bänderdehnung) wieder dabei. Und wohl auch Probespieler David Reich (21/HFC). Lisiewicz: „Ich hoffe, wir kriegen eine Gastspiel-genehmigung."

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

18.07.2008 US-Amerikaner heute beim Lok-Test am Ball
Es ist kein Geheimnis, dass Lok-Trainer Rainer Lisiewicz noch zwei Offensivkräfte für seine Mannschaft verpflichten würde. Beim Test am Dienstag gegen Oberligist Dattenfeld (0:1) war gerade von diesem Mannschaftsteil nicht sehr viel zu sehen. Abhilfe soll diesbezüglich in Form von zwei Testspielern geschaffen werden. David Reich (21 Jahre) wird heute (18.30 Uhr/Bruno-Plache-Stadion) gegen den Ludwigsfelder FC auflaufen. Bis 2005 war er noch in der Lok-Jugend aktiv und nach Aufenthalten bei Sachsen Leipzig und dem Halleschen FC, steht er nun vor einer möglichen Rückkehr. Bereits gelandet, aber noch nicht spielberechtigt ist ein anderer Stürmer, und zwar aus den Vereinigten Staaten. Jed Hohlbein (25) aus dem US-Bundesstaat Wisconsin wird ab morgen mit der Mannschaft trainieren. Sein Vater Rainer ist Deutscher und als Kind ist Jed mit seinen Eltern ausgewandert. Deshalb beherrscht er sowohl die englische als auch die deutsche Sprache. Ein abgeschlossenes Geografie-Studium hat er auch schon in der Tasche und ist bei einem Freund in Leipzig untergekommen. „Entweder es wird ein längerer Urlaub oder ich kann mich bei Lok durchsetzen. Natürlich ist das mein Ziel.“ Bereits 2005 wäre er fast in der Oberliga gelandet, damals allerdings beim FC Eilenburg. Trainer Frank Pohl wollte ihn, es wurde jedoch nichts daraus. Pohl verließ aus beruflichen Gründen den Verein und dieser verlor das Interesse an einer Verpflichtung. Um richtig fit zu werden trainierte Jed Hohlbein die letzten beiden Wochen beim MLS-Profiteam der Kansas City Wizards mit.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

17.07.2008 FC Lok - Nächster Test in Sicht
Das 0:1 im Test gegen NRW Fünftligist Dattenfeld - morgen (18.30 Uhr) können es die Lok-Kicker wieder gut machen. Dann kommt Ludwigsfelde zum Übungsspiel ins PlacheStadion. Balltretender Augenzeue bei der Heimpleite war auch der frisch aus dem Türkei-Urlaub zurück gekehrte Kapitän Holger Krauß. Abwarten, ob auch Trainingsgast David Reich (zuletzt HFC) im Test ran darf.

(Quelle "BILD Zeitung")

16.07.2008 FC Lok verdattelt 0:1
So kann’s gehen: Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok vergeigte den Test gegen Dattenfeld vor 350 Fans 0:1 (0:0). Der mit den Ex-Bundesliga-Profis Dworrak und Schoof angetretene Fünftligist aus NRW bestimmte meist das Geschehen im Plache-Stadion, entschied die Partie durch Schoofs Kopfball nach Flanke von Dworrak (76.). Zudem trafen die Gäste Latte und Pfosten … Leipzig-Trainer Lisiewicz: „Das Ergebnis geht in Ordnung.“ Heimdebütant Quidzinski hatte schon vorher Stress. Der Sport- und Wirtschafts-Student absolvierte in Halle seine Uniprüfung Sportspiele, erkannte nach dem Übungsspiel: „Die haben verdient gewonnen.“ Sah auch Tribünengast Reich (zuletzt HFC, davor FC Sachsen). Ab heute macht der Mittelfeldmann Probetraining. Ziemlich daneben lag gestern Grimma-Schiri Sather. Das Pfeifentalent verteilte gleich 8 Mal (!) Gelb …

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

16.07.2008 Testniederlage für Lok gegen Dattenfeld
Gestern Abend absolvierte der 1. FC Lok Leipzig sein drittes Testspiel der Saison. Dabei verlor der Oberliga-Aufsteiger gegen Germania Dattenfeld mit 0:1 (0:0). Das Tor erzielte Sebastian Schoof für den Oberligisten aus Nordrhein-Westfalen in der 76. Minute vor 348 Fans. Die Gastgeber blieben in der Offensive harmlos.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Marko Hofmann)

15.07.2008 Ohne Starke heute gegen Dattenfeld
Heute, 18.30 Uhr, testet der 1. FC Lok Leipzig im Bruno-Plache-Sta-dion gegen den Fünftligisten Germania Dattenfeld aus der NRW-Liga. Wenn es zur Pause in die Kabine geht, beginnt für den Lok-Akteur Manuel Starke der Ernst, allerdings in der Sportwissenschaftlichen Fakultät an der Jahnallee. „Von 19.15 bis 20.45 Uhr schreibe ich eine Sportmedizinklausur“, so der Sportmanagement-Student. Manuel Starke fehlt also. Wie vor ziemlich genau einem Jahr im gleichen Aufeinandertreffen (3:1 für Lok) wäre er jedoch gern aufgelaufen. „Bei Dattenfeld spielen einige Kumpels von mir, die ich aus meiner Zeit in Leverkusen noch kenne.“ Neben der Uni-Verpflichtung hält ihn aber auch eine Reizung der Knochenhaut am Schienbein vom Testspiel ab. Trotz der Blessur zeigte er bereits am vergangenen Freitag seine gute Form. Das Trainerduo Rainer Lisiewicz/ Uwe Trommer bat die Mannschaft zum Ausdauer-Test – und Manuel Starke schaffte in zwölf Minuten starke 3400 Meter. Eine Bestmarke, die auch im Profifußball einige Neider auf den Plan rufen würde. „Nächste Woche muss ich in einem Uni-Test für die Bestnote zehn Kilometer in 45 Minuten schaffen. Das war kein schlechter Anfang.“ Da Starke bisher in keinem Testspiel mitwirkte, hält er sich über seine Position in der neuen Saison zurück. „Aber wenn wir hinten gut stehen, dann spiele ich gern im Mittelfeld“, so der 22-Jährige. Unterdessen wird für den 9. August ein neuer Gegner gesucht. Verbandsligist VfL Halle 96 sagte ab. Ab Morgen gibt es auf der Geschäftsstelle des 1. FC Lok Dauerkarten für die neue Oberliga-Saison zu erwerben. Erstmals wird neben den üblichen Ermäßigungen auch ein zusätzlicher Rabatt für Vereinsmitglieder gewährt. Die Preise reichen von 55 Euro (Stehplatz Gegengerade/ermäßigt für Vereinsmitglieder) bis 145 Euro (Tribüne ohne Ermäßigung für Nichtmitglieder).

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

14.07.2008 Lok-Schützenfest! Aber Ärger um Billig-Absteige
Schützenfest für Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok. Achtligist Petershagen (bei Berlin) wurde vor 250 Fans ein 10:3 (Lok-Tore: Weber/2, Heusel/2, Adam/2, Hensgen, Ledwoch, Knoof, Engler) eingeschenkt. Gegen Nord-Oberligist Neustrelitz verlor Lok gestern 0:2. Zoff gab`s vorher! Die Kicker mussten im Trucker-Hotel „A 10" übernachten - ohne Verpflegung. Essen und Trinken besorgte sich die Mannschaft statt dessen an der örtlichen „Tanke". Lok-Boss Steffen Kubald (46) sauer: „Die Rahmenbedingungen waren nicht gerade auf hohem Niveau. Das hat uns alles mehr gekostet, als es uns eingebracht hat." Allein die Busfahrt verschlang 1500 Euro. Ärgerlich zudem: Sechstligist VfL Halle 96 sagte die Saisoneröffnung (9.8.) ab - testet lieber in Eilenburg. Wenigstens das ist klar: Lok startet am 16.8. (15 Uhr/Plache-Stadion) gegen Erfurt II in die Oberliga-Saison.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

14.07.2008 Lok mit Plus und Minus bei ersten Tests
Das Wochenende nutzte der Oberliga-Neuling 1.FC Lok Leipzig zu einem Trip gen Norden und zwei Testspielen. Gegen den NOFV-Nord Oberligisten TSG Neustrelitz gab es gestern bei der 0:2-Niederlage nicht viel zu holen. Rainer Lisiewicz war dennoch nicht ganz unzufrieden: „In den ersten 40 Minuten haben wir richtig gut gespielt. David Quidzinski war in dieser Phase der überragende Mann.“ Durch einen abgefälschten Freistoß von Dirk Rochow gingen die bis dahin harmlosen Neustrelitzer überraschend in der 44. Minute in Führung. Kurz nach der Pause spielte der sonst solide agierende Torsten Jülich (mit Kapitänsbinde versehen) einen Fehlpass, den Markus Mätschke zum 2:0 nutzte (46.). Mit nur zwölf einsatzfähigen Feldspielern konnte der FCL vor 350 Zuschauern keine Akzente mehr gegen den amtierenden Landespokalsieger aus Mecklenburg-Vorpommern setzen. Manuel Starke fuhr angeschlagen gar nicht erst mit, drei Spieler mussten bereits tags zuvor wieder nach Sachsen und Ralf Schreiber sowie René Heusel verletzten sich leicht. Am Sonnabend gab es für 250 Zuschauer (darunter 50 Lok-Fans) ein 10:3 für die Messestädter gegen den Achtligisten Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (bei Berlin) zu sehen. Nach 45 Minuten stand es lediglich 1:1, doch die drei Klassen Unterschied machten sich im zweiten Abschnitt bemerkbar. In diesem fiel besonders Tommy Kind auf. Der Youngster war in der vergangenen A-Jugendsaison ganze sechs Monate verletzt, wirbelte aber mächtig im Mittelfeld der Lisiewicz-Elf. Wenige Kilometer entfernt wurde in der Sportschule Kienbaum auf der Staffeltagung der Oberliga Nordost-Süd die Hinrunde terminiert. Los geht es im Bruno-Plache-Stadion am Sonnabend, den 16. August, 15 Uhr gegen Rot-Weiß Erfurt II. Außerdem werden die Heimspiele gegen Markranstädt und Gera jeweils Freitag unter Flutlicht ausgetragen. Auswärts müssen die Probstheidaer allerdings fast ausschließlich sonntags ran. Das erste Mal am 24. August, 14 Uhr bei Mitaufsteiger Grün-Weiß Wolfen. Heute ist trainingsfrei und morgen (18.30 Uhr/Bruno-Plache-Stadion) geht es wieder gegen einen Oberligisten. Germania Dattenfeld kommt aus Nordrhein-Westfalen. Dann wird wieder der etatmäßige Kapitän Holger Krauß nach seinem Urlaub an Bord sein.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Matthias Löffler)

13.07.2008 Lok-Leipzig-Trainer Lisiewicz optimistisch:
Es gab belegte Brötchen und Getränke nach Wahl. Auf der kuscheligen Sitzgruppe im "Joseph Pub" empfing der 1.FC Lok Leipzig die Medienvertreter zum Pressefrühstück. Zwischen Salami und Kochschinken gaben Vereins-Vorsitzender Steffen Kubald, Trainer Rainer Lisiewicz und Neuzugang Torsten Jülich einen ersten Ausblick auf die kommende Oberliga-Saison. "Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz.", gibt der Trainer die klare Richtung vor, "wir wollen von Anfang an nichts mit dem Abstieg zu tun haben und dabei attraktiven Fußball spielen. Das ist uns im letzten Jahr nicht immer gelungen." Vereins-Boss Steffen Kubald stellt jedoch klar: "Wir sprechen nicht vom Aufstieg!" Und mit Blick auf klingelnde Kassen, wünscht er sich außerdem, dass Lok im Landespokal länger dabei bleibt als beim letzten Mal. Immerhin sind attraktive Gegner im Lostopf. Für dieses Vorhaben stehen dem Fußballclub momentan 22 Spieler zur Verfügung. "Zwei Plätze im Kader sind noch frei.", sagt Rainer Lisiewicz, "aber ich möchte nicht auf Krampf neue Spieler verpflichten." Die Zahl der Neuzugänge ist auch eher übersichtlich. Da wären David Quidzinski, 23jähriger Abwehr- und Mittelfeld-Mann vom VfB Sangerhausen, Florian Weber (20), Angreifer von Alemannia Geithain und drei Jungs aus dem Lok-Nachwuchs: Matthias Gast (19, Torwart), Martin Kietzmann (18, Mittelfeld) und Tommy Kind (19, Mittelfeld). Außerdem wird auch Angreifer Norris Höhn, gerade einmal 17 Jahre alt, die Vorbereitung im Männerteam mit absolvieren. "Er ist ein Talent mit Ecken und Kanten", sagt Lisiewicz über ihn, "er verfügt über Qualitäten, die nicht alle Fußballer besitzen." Der prominenteste Neuzugang aber ist Torsten Jülich. Der 33jährige, dessen Vertrag beim 1.FC Saarbrücken auslief, kickte bereits zu Zweitliga-Zeiten beim VfB Leipzig. "Für meine Familie und mich stand schon immer fest, nach meinem Ausflug in die Fußball-Welt wieder nach Leipzig zurückzukehren. Die Geburt unseres Sohnes war nun der ideale Zeitpunkt dafür", erklärt der Heimkehrer. Aufgrund seines – wörtlich – "fortgeschrittenen Alters", ergibt sich nun für Torsten Jülich die Notwendigkeit, sich wieder in das Berufsleben einzugliedern. Fußball soll da nur nebenbei gespielt werden – z. B. bei Lok. "Lok war aufgrund meiner Vorgeschichte mein erster Ansprechpartner", sagt der Abwehrspieler, der sein neues Team als sehr homogen, sehr jung, willig und zielstrebig beschreibt. Gelegenheiten zum Einspielen wird das neue Oberliga-Team reichlich haben. In den nächsten drei Wochen stehen nicht weniger als 10 Testspiele auf dem Programm, sowie anschließend die Teilnahme am SEAT-Cup in Brachstedt. "Wir haben einen großen Kader und jeder soll die Chance haben, sich zu zeigen.", begründet der Trainer die große Zahl an Vorbereitungsspielen. Die Fans dürfen sich jedenfalls schon mal auf die Saisoneröffnung am 9. August, ab 11:00 Uhr, im Bruno-Plache-Stadion freuen. Ab 17:30 Uhr wird Lok an diesem Tag in einem Spiel gegen den Verbandsligisten VfL Halle 96 zeigen, welche Fortschritte die Saisonvorbereitung gebracht hat. Denn eine Woche später wird es ernst: Am 16. August um 14:00 Uhr wird in Probstheida das erste Punktspiel der Saison angepfiffen. Gegner ist Mitaufsteiger RW Erfurt II.

(Quelle "Leipziger Internet Zeitung" von Jan Kaefer)

13.07.2008 Zwei Plätze auf der Lok sind noch frei
Das sportliche Ziel der Leipziger Lok ist klar formuliert: Abstand halten zum Tabellenkeller, auf einem einstelligen Platz einkommen. Mit welchem Personal dieses Ziel erreicht werden soll, steht nunmehr auch in 22 von 24 Fällen fest - heißt im Klartext, zwei Lok-Trikots wären durchaus noch zu vergeben. Gerade in der Offensivabteilung könnte sich Trainer Rainer Lisiewicz noch die ein oder andere Verstärkung vorstellen: „Ich hab da schon ein paar Spieler im Auge. Und ein paar Tage Zeit sind ja noch." Kein Geheimnis, dass einer dieser Anwärter den Namen Andy Müller trägt - doch bis dato liegen die Vorstellungen von Verein und Spieler weit auseinander. Auch kein Geheimnis, dass der Lok-Trainer ein bisschen darauf hofft, dass diese Kluft im Laufe der Zeit deutlich kleiner wird ... Immerhin: Mit den erfahrenen Neuzugängen Torsten Jülich in der Abwehr und Defensivspezialist David Quidzinski hat Rainer Lisiewicz eine ganze Reihe neuer taktischer Optionen. Beispielsweise jene, Manuel Starke in die Kreativzentrale im Mittelfeld zu rücken - seine Torgefährlichkeit hat er in der letzten Saison mit vier zum Teil höchst wichtigen Treffern unterstrichen. Zudem hofft der Coach auf eine weitere positive Entwicklung der Youngster Rico Engler und Ralf Schreiber - bei aller gebotenen Vorsicht: „Wir müssen eben auch akzeptieren, dass sie noch jung sind und deshalb auch noch nicht die absolute Konstanz haben." Apropos Youngster: Das Motto „Jugend forscht" gilt bei Lok auch in der anstehenden Oberliga-Saison. Mit Torhüter Matthias Gast und den Mittelfeldspielern Tommy Kind und Martin Kietzmann rücken drei A-Junioren in die Männermannschaft auf. Und das „ 17jährige Talent mit Ecken und Kanten" Norris Höhn bekommt in der Vorbereitung seine Chance. Derweil machte sich in den vergangenen Tagen Rückkehrer Torsten Jülich schon mal mit den aktuellen Gegebenheiten vertraut. „Eine gute Truppe, sehr homogen", so seine erste, vorsichtige Einschätzung. Auf den 33-Jährigen kommt in dieser mit Sicherheit neben Holger Krauß eine absolute Führungsrolle zu: „Schon allein aufgrund meines Alters und meiner Erfahrungen in der Regionalliga und der 2. Liga ist dies doch ganz logisch. Aber für mich ist das nichts Neues - schon in Saarbrücken war ich Kapitän. Ja, ich muss mich ganz stark in die Mannschaft einbringen."

(Quelle "Sachsen Sonntag" von Jens Wagner)

13.07.2008 "Keiner wird als Profi spielen"
Neue Saison - neue Herausforderung: Für den 1. FC Lok Leipzig ist dies nichts Neues. Nach vier Jahren mit ununterbrochenen Aufstiegen sind die Blau-Gelben in der Oberliga angekommen. Der Vereinsvorsitzende Steffen Kubald spricht über die Probstheidaer Erfolgsstory, die Erwartungen an die Saison und Visionen für die Zukunft. Hand aufs Herz - hätten Sie mit so einem Durchmarsch gerechnet? Steffen Kubald: Ganz ehrlich - nein. Von so einem Erfolg war nun wirklich nicht auszugehen. Was war für Sie die größte Überraschung? Der erste Spieltag für Lok, als 5 000 Fans nach Böhlitz-Ehrenberg gekommen sind. Das war echt überwältigend. Eines muss man mal festhalten: Ohne die Zuschauer, die Fans, ohne deren Spenden etwa von der Fan-initiative würde es den 1. FC Lok Leipzig jetzt in der Oberliga nicht geben. Lok hat ja Erfahrungen darin, sich immer wieder auf eine neue Liga einstellen zu müssen. Ein Vorteil? Das glaube ich nicht. Jede Liga hat ihre eigenen Gesetze. Wir als Verein haben in den Strategietagungen die Richtung für diese Saison festgelegt. Wichtigster Punkt: Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben! Angepeilt ist, in dieser Saison zwischen Platz 6 und 9 einzukommen. Da müssen wir wohl auch ein wenig die Euphorie dämpfen. Jetzt muss man sich mit Mannschaften auseinandersetzen, die auch mal mit einem sechsstelligen Etat in die Saison gehen ... Genau. Deshalb müssen wir erst einmal sehen, wie es in der Oberliga läuft. Ohnehin haben wir ein langfristiges sportliches Konzept und da liegen wir mit dem Aufstieg sogar deutlich vor dem Plan (vorgesehen ist da der Oberliga-Aufstieg für 2009/10, der Regionalliga-Aufstieg für die Saison 2011/12 - A. d. V.). Für die übernächste Saison gilt es dann zu entscheiden, ob wir angreifen. Werden Sie sich dann auch mit der Frage Profitum beschäftigen müssen? Aktuell ist die Situation eindeutig: Keiner wird als Profi spielen. Ehe wir daran denken können, ist langfristige Aufbauarbeit angesagt. Zum einen wollen wir da unseren Nachwuchs einbinden und an die 1. Mannschaft ranführen. Und andererseits gibt`s viele talentierte Spieler in der Region. Lok bleibt also langfristig beim Modell, vor allem auf die Region zu setzen? Natürlich. Dies bedeutet aber auch, mit Spielern zu sprechen, die schon mal in Probstheida aktiv waren. „Perspektive aufgezeigt" Mit Erfolg , wie das Beispiel Torsten Jülich zeigt ... Er wollte unbedingt zurück in die Heimatstadt - dieses Wanderleben von Verein zu Verein hatte er einfach mal satt. Darüber hinaus konnten wir ihm eine berufliche Perspektive aufzeigen. Letztlich sind wir uns ziemlich schnell einig geworden. Trainer Rainer Lisiewicz sprach schon davon, dass Lok Leipzig wieder eine gute Adresse geworden ist. Wofür wir als Vorstand auch eine Menge tun! Wir spielen immer mit offenen Karten, bauen den Spielern keine Luftschlösser, sondern sagen ganz rundheraus, was machbar ist und was nicht. Ich möchte einfach niemals erleben, dass ein Spieler von Lok enttäuscht ist. Das Thema Finanzen wird von Liga zu Liga immer wichtiger. Wie ist da der aktuelle Stand der Dinge? Als Verein gehen wir mit einem Etat von rund einer Million Euro in die Saison - davon entfallen etwa 350 000 auf die 1. Mannschaft. Dieser Etat ist noch nicht ganz gedeckt, ein paar Hausaufgaben sind da noch zu machen. Aber die Aufstiegseuphorie der letzten Tage und Wochen hat echt geholfen. Die Firma Axtmann Beteiligungen bleibt auf der Brust - aber diese würde sie auch freimachen, wenn ein für die Oberliga attraktives Angebot vorliegt. Dies zeigt auch, wie engagiert und auch uneigennützig unsere Sponsoren den Verein unterstützen. Inzwischen ist mit der Hasseröder Brauerei erstmals ein überregionaler Sponsor eingestiegen. Der erste Schritt, um Lok auch über die Grenzen Leipzigs hinaus bekannt und attraktiv zu machen? Es ist ein gutes Zeichen. Wir werden wieder wahrgenommen. Um aber nachhaltig überregional auf uns aufmerksam zu machen, müssen wir alle zusammen gut arbeiten, den nötigen sportlichen Erfolg vorweisen und uns nach außen entsprechend präsentieren - sowohl die Mannschaft als auch die Fans. Das Thema Fangewalt überschattete ja einige Male die Lok Erfolgsstory. Ja, da gab`s in der Vergangenheit wirklich einige ernsthafte Zwischenfälle. Und die haben dann auch dafür gesorgt, dass man nicht gesehen hat, was an Positiven rund um Lok Leipzig passiert ist - etwa in der Nachwuchsarbeit. Nach dem 10. Februar 2007 (an diesem Tag gab es nach dem Landespokalspiel gegen den FC Erzgebirge Aue II schwere Ausschreitungen) haben wir konsequent den Cut gemacht: Willkommen sind nur noch jene Anhänger, die mit dem Verein den Weg des sportlichen Erfolgs gehen wollen - friedlich, ohne Gewalt! Wie ist diese Entscheidung angekommen? Von den Fans haben wir in über 90 Prozent der Fälle ein positives Feedback bekommen. Das macht Mut - denn diese Probleme sind ja noch nicht aus der Welt. Da müssen wir uns permanent weiter engagieren. Zudem ist erfreulich, dass wir in der Öffentlichkeit auch endlich anders wahrgenommen werden. Ein gutes Beispiel ist die Auszeichnung mit dem „Grünen Band" für unsere Nachwuchsarbeit, die wir kürzlich in Empfang nehmen konnten. Start im Plache-Stadion Am 17. August startet die Saison - für Lok mit einem Heimspiel gegen die Zweite von Rot-Weiß Erfurt. Wo soll der Ball rollen? Das Bruno-Plache-Stadion ist und bleibt mit einer zugelassenen Kapazität von 4999 Zuschauern unsere Heimstätte. Da wollen wir spielen. Und da werden wir zum Saisonauftakt auch gegen Erfurt II spielen - dies steht mittlerweile fest. Für die Oberliga-Hinrunde ist bis dato nur das Heimspiel gegen den FSV Zwickau im Zentralstadion angesetzt. Wie es dann in der Rückrunde aussieht, darüber wird erst in der Winterpause gesprochen. Also machen wir uns darüber auch noch keine Gedanken.

(Quelle "Sachsen Sonntag" von Jens Wagner)

12.07.2008 Auerhahn landet in Probstheida
Der aktuelleste Neuzugang beim 1.FC Lok ist ein Auerhahn. Und er bringt das Geld gleich mit. Wie gestern bekannt wurde, konnte der frisch gebackene Oberligist die Hasseröder Brauerei als neuen Sponsor gewinnen. Zunächst sind dafür zwei Jahre veranschlagt, bei guter Führung stehen drei zusätzliche Jahre als Option bereit. Das Bier mit dem Tier ist die drittgrößte nationale Marke Deutschlands und wird in Sachsen so häufig verkauft wie kein anderes. "Wir möchten mit diesem zusätzlichen Engagement ein weiteres Zeichen für den Fußball in Leipzig setzen", erklärt Peter Hausmann, Geschäftsführer Vertrieb bei Hasseröder. Und er ergänzt: "Der 1.FC Lok ist eine starke Marke in Leipzig und kann auf eine lange Historie zurückblicken – genau wie die Marke Hasseröder. Die kontinuierlich positive sportliche Entwicklung des Clubs über die letzten Jahre spricht für sich." Marketing Director Andree Lenatz hebt außerdem die hohe Bedeutung des 1.FC Lok für die Fans und die Region hervor. Er gibt sich zuversichtlich, dass die neue Kooperation sowohl Lok Leipzig als auch der Marke Hasseröder neue positive Impulse verleihen wird. Einschlägige Erfahrungen besitzt die Brauerei aus dem Harz jedenfalls. Sie zählt zu einem der bekanntesten Sportsponsoren im Markenartikelbereich in Deutschland. Dabei engagiert sich das Brauhaus vor allem in den Sportarten Fußball, Handball und Eishockey. Unter anderem sind sie Sponsor bei Hannover 96, Erzgebirge Aue und dem FC Sachsen Leipzig. Bei Lok Leipzig ist man über den neuen Deal hoch erfreut. "Hier treffen sich zwei ideale Partner", jubelt der Vereinsvorsitzende Steffen Kubald und sieht in der Kooperation ein deutliches Signal für die Fußballstadt Leipzig.

(Quelle "Leipziger Internet Zeitung" von Jan Kaefer)

12.07.2008 Jülich will ein Leitwolf sein
Erster Test von Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok heute (15 Uhr) in Petershagen (bei Berlin). Gleichzeitig das Debüt von Rückkehrer Torsten Jülich (33, kam aus Saarbrücken). „Jule" kündigt schon mal: „Ich bin bereit, Führungsspieler zu werden. Die Rolle erfülle ich gern." Zumal er als stolzer Papa von Sohn Camillo (8 Monate) auch zu Hause viel Verantwortung trägt, Mama Sylvia entlastet. Pech nur für das frischgetraute Liebespaar - die Hochzeitsreise musste erstmal verschoben werden. „Hoffentlich können wir das im Winter nachholen", grinst der neue Leitwolf. Und: Bierbrauer „Hasseröder" (Sitz im Harz) unterschrieb einen 2-Jahres-Vertrag (inkl. Option über 3 Jahre) als neuer Lok-Sponsor.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

12.07.2008 Lok sucht noch zwei Offensivkräfte für die Oberliga-Saison
Derzeit tummeln sich 22 Spieler im Kader des 1. FC Lok Leipzig. „Für zwei haben wir noch Platz, es müssen aber Offensivkräfte sein“, erklärte Trainer Rainer Lisiewicz gestern vor Medienvertretern. Es wäre aber nicht der alte Trainerfuchs, wenn er nicht schon „heiße“ Kandidaten in Aussicht hätte. „Namen werden noch nicht genannt. Wobei es dabei bleibt, die Jungs müssen einfach zu uns passen.“ Nicht passten solche in der Oberliga bereits bewährten Kräfte wie der Eilenburger Gasch, der Dresdner Koch oder der Bornaer Fraunholz. Sie standen natürlich auf der Lok-Wunschliste. Aber sie haben andere, offensichtlich besser dotierte Angebote der Konkurenz erhalten, so dass sie vergeben sind. „Wir bleiben bei unserer Vorgabe, dass wir uns finanziell nicht übernehmen, so gern wir auch bestimmte Spieler einbauen möchten“, sagte Steffen Kubald. Der Vereinsvorsitzende lehnte sich gestern entspannt zurück und verkündete, dass mit der Hasseröder Brauerei ein neuer Sponsor gewonnen werden konnte. Lisiewicz hat ausgiebig Gelegenheit, viele seiner Kandidaten in den am Wochenende beginnenden Tests aufspielen zu lassen. Die Lok-Elf beginnt bei heute bei Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf, um dann am Sonntag erstmals vom Nord-Oberligisten TSG Neustrelitz ernsthaft geprüft zu werden. Insgesamt stehen elf Spiele auf dem Programm, bevor für den Aufsteiger am 9. August der Punktekampf in der Oberliga gegen den VfL Halle 96 beginnt (17.30 Uhr). Bereits ab 11 Uhr will der Verein, der von der elften Liga kontinuierlich nach oben kletterte, die neue Spielzeit im würdigen Rahmen eröffnen. Bis dahin werden nicht nur auf dem Rasen die Vorbereitungen intensiv laufen. „Wir erhalten gute Unterstützung vom NOFV, der uns in Sicherheitsfragen berät. Wobei wir natürlich wissen, dass es in der nun höheren Spielklasse wieder einige brisante Paarungen geben wird. Also erfolgt nach Absprache mit den Zuständigen für Ordnung und Sicherheit dann ein Umzug ins Zentralstadion“, erklärte Kubald. Das erste Mal wird das im Spiel gegen den FSV Zwickau am Sonntag, den 28. September (14 Uhr), der Fall sein. In der neuen Klasse wird es auch eine Preiserhöhung geben: Die Tribünenkarte kostet dann zehn Euro, alle anderen Fans bezahlen einen Euro mehr. Wobei die Karten dann als LVB-Tickets gültig sind. Die Kapazität bleibt bei 4999 Zuschauern festgeschrieben. Das Ziel, einmal wieder 10 000 Fans Platz zu bieten, ist vorerst nicht zu realisieren, „Es würde uns 205 000 Euro kosten. Allein die Tribüne feuerfest zu machen, würde Unsummen verschlingen. Das können wir uns einfach nicht leisten“, muss Kubald mit seinen Helfern den Verein auf Sparkurs halten. So wird also bei jedem Heimspiel die Feuerwehr direkt hinter der Holztribüne – die im Jahr 1921 eingeweiht wurde – im Bruno-Plache-Stadion Stellung beziehen müssen, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Kubald betonte, dass der Verein dank Unterstützung von Sponsoren, Mitgliedern und der Kommune bereits etwa 280 000 Euro in den Komplex mit mehreren Rasenplätzen und der Halle gesteckt hat.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Eberhard Schmiedel)

11.07.2008 Andy Müller zu Lok - wie soll das gehen?
Aufsteiger 1. FC Lok putzt sich für die Oberliga-Saison heraus. Die Geschäftsstelle und der Kabinentrakt werden mit Hilfe von Sponsoren gerade saniert - die Oberliga-Truppe zog zudem schon in den bisherigen Kabinentrakt der Frauenabteilung um. Lok-Coach Rainer Lisiewicz (58) zufrieden: „Das sieht schon sehr schick aus hier." Sanierung trotz Etatloch Im ersten Millionenetat der noch jungen Vereinsgeschichte klafft nämlich noch eine sechsstelliges Finanzloch. Lok-Boss Steffen Kubald (46) gibt zu: „Rund 20 Prozent des Etats sind noch nicht gedeckt." BILD erfuhr zudem: Rainer Lisiewicz hat noch die Mittelfeld-Kicker David Reich (21/zuletzt HFC) und Andy Müller (27/Oldenburg) im Visier. "Lise" aber noch vorsichtig: „Müller kenne ich ja noch aus meinen Zeiten in Grimma. Die Finanzierung würde sicherlich nicht einfach werden." Zudem will sich Stürmer Roy Paffrath (20/ Markranstädt) empfehlen. Der 1,90-Meter-Riese hatte sich eigentlich nur für die Bezirksklasse-Truppe beworben.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John und André Schmidt)

10.07.2008 160 Fans warten 50 Minuten auf Lok-Mannschaft
Mindestens zehn der 16 Vereine der Bezirksliga Leipzig wären froh, wenn zu ihren Punktspielen 160 Zuschauer kämen. Genauso viele Fans strömten gestern Abend ins Plache-Stadion zum ersten Training des Oberliga-Aufsteigers 1. FC Lok Leipzig vor der neuen Saison. Und sie wurden auf eine harte Probe gestellt. Denn der Coach Rainer Lisiewicz hatte seine 18 Spieler zunächst zum Warmlaufen an den Silbersee geschickt. Was Matthias Schwenker überhaupt nicht störte. Der Stammgast bei Heimspielen war zum ersten Mal beim Training. „Ich bin auch wegen Neuzugang Torsten Jülich gekommen“, verriet der 49-Jährige. Er glaubt in der neuen Spielklasse an einen sicheren Mittelfeldplatz. „Ein Aufstieg muss nicht schon wieder sein. Es muss mal Ruhe in den Verein kommen.“ Der Leipziger hofft vor allem auf das Reserve-Team: „Es sollte in die Bezirksliga aufsteigen, damit der Sprung für die jungen Spieler nicht zu groß ist.“ Auch Mario Kunze (37) und Stefan Schlick (31) warteten geduldig. „Ich hätte nie gedacht, dass wir nach der Neugründung so schnell wieder hochkommen“, sagte Schlick. Kunze ergänzt: „Ich hoffe, das wir schnell die Punkte für den Klassenerhalt drin haben.“ Nach 50 Minuten sind die Anhänger erlöst. Die Spieler laufen ins Stadion und begrüßen nach kurzer Pause die Fans, die mit viel Beifall antworten. Danach beginnt das eigentliche Training mit lockeren Ballübungen. Besonders beäugt von den Zuschauern werden natürlich die drei Zugänge Torsten Jülich (Saarbrücken), David Quidzinski (Sangerhausen) und Florian Weber (Geithain). Bereits am ersten Tag der Vorbereitung musste Coach Lisiewicz den ersten Ausfall quittieren. Thomas Wetzig, nach Mittelfußbruch zwölf Wochen außer Gefecht, zog sich gestern bei einem Arbeitsunfall eine Fußprellung zu. „Schade, ich hatte mich so gefreut auf heute. Und dann passierte es Ende der Nachtschicht. Aber so schlimm ist es auch nicht. Nächste Woche bin ich dabei“, sagte der Pechvogel, der heute seinen 24. Geburtstag feiert. In der Vorbereitung bittet Lisiewicz seine Männer fünfmal pro Woche zum Training. Dazu kommen die Testspiele – ein Härtetest für alle Spieler, denn sie sind Amateure. Ein Problem sieht der Coach darin nicht: Die Jungs sind das bei uns gewöhnt.“ Wer an den Abenden aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht mitüben kann, holt das vormittags individuell nach. Wie zum Beispiel Stephan Knoof und Alexander Kunert, die in Schichten arbeiten. Der Trainer hätte auch gern Mittelfeldspieler Sven Hellmund im Kader behalten. Doch der Student wird in der neuen Saison im Team der zweitem Mannschaft in der Bezirksklasse aktiv sein. „Sven ist zu mir gekommen. Er traut sich nicht zu, Oberliga-Fußball und sein Studium unter einen Hut zu bringen. Das ist schade, denn er hat ein beachtliches Potenzial, was der Junge allerdings zu wenig abruft“, meint Lisiewicz. Ebenfalls nicht mehr zur Mannschaft gehört Pierre Trinko. Wie Lisiewicz informierte, wird sich der Manndecker nach Auskurieren seines Kreuzbandrisses einem Berliner Verein anschließen.

Testspiele des 1. FC Lok: 12. Juli, 15 Uhr: BW Petershagen (Auswärts) 13. Juli, 14 Uhr: TSG Neustrelitz (A) 15. Juli, 18.30 Uhr: Germ. Dattenfeld (Heim) 18. Juli, 18.30 Uhr: Ludwigsfelder FC (H) 22. Juli, 18 Uhr: FSV Kitzscher (A) 24. Juli, 18.30 Uhr: VFK Blau-Weiß Leipzig (A) 25. Juli, 18 Uhr: Victoria Frankfurt/Oder (A) 27. Juli, 16 Uhr: SV Börln (A) 30. Juli, 18.30 Uhr: Blau-Weiß Farnstädt (A) 2. August, 15 Uhr: Brandenburger SC Süd (A) 6. August, 18 Uhr: Seat-Cup in Brachstedt (A) 9. August, 17 Uhr: VfL Halle 96 (H)

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Norbert Töpfer)

10.07.2008 Lok Maurer 1. Training, 1. Tor
Der 1. FC Lok in der Oberliga. Gelingt der fünfte Durchmarsch in Folge? Geplant ist er nicht. Präsident Steffen Kubald (46): „Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben, einen einstelligen Tabellenplatz erreichen." Trotzdem plant der Klub mit 2400 Fans (Vorjahr: 1800) im Schnitt. Beim Trainingsauftakt kiebitzen gestern schon mal 130 Anhänger bei der 90 Minuten-Einheit. Unter den 18 Kickern die drei Neuzugänge Quidzinski (Sangerhausen), Weber (Geithain) und Jülich (Saarbrücken) sowie vier A-Jugend- Talente (Gast, Kietzmann, Kind, Höhn). Florian Weber (21) überzeugte beim Trainingskick (2:2) gleich mit einer Bude. Der gelernte Maurer grinste: „Das hat richtig Laune gemacht." Und auch David Quidzinski (23) lobte: „Das war gleich `ne ordentliche Einheit." Kapitän Holger Krauß (Türkei-Urlaub) und Robert Roscher (Abi-Prüfung) fehlten noch. Am Samstag (15 Uhr) dann der erste Test in Petershagen. Und: Kevin Rienaß wechselt zu Landesligist Markkleeberg.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John und André Schmidt)

09.07.2008 Jülich kehrt nach fünf Jahren heim zu Lok
Nun hat es doch noch geklappt. Fußball-Oberligist 1. FC Lok Leipzig präsentierte gestern mit Torsten Jülich, der vom 1. FC Saarbrücken kommt, einen prominenten Zugang. Der Defensivspieler lernte einst in Probstheida das Fußball-Abc, spiel- te bis 2003 beim damaligen Oberligisten VfB und wechselte dann zu Eintracht Braunschweig (Jülich: „Es war eine schöne Zeit dort“), wo er in Regionalliga und 2. Bundesliga aktiv war. In der vergangenen Saison verpasste der 33-Jährige mit den Saarbrückern knapp den Aufstieg in die neue Regionalliga. Jülich wollte mit Frau Sylvia und Sohn Paolo (8 Monate) sowieso nach Leipzig zurückkehren „Ich möchte nicht mehr nur noch Fußball spie- len, sondern auch allmählich in den beruflichen Alltag zurückkehren. Und Lok ist auf mich zugekommen. Es hat einfach gepasst“, sagt der Verteidiger, der auf insgesamt 48 Zweitligaspiele (Braunschweig, VfB Leipzig) verweisen kann. Er war in Saarbrücken selbst in der Oberliga unter Profibedingungen aktiv, derzeit ist er noch arbeitslos. Der gelernte Modellbauer will nun ein Sportmanagement-Fernstudium beginnen. Er hofft zudem auf einen Job im sport- lichen Bereich. Zu seinen Zielen mit Lok wollte der gelernte Modellbauer gestern nichts sagen, „weil ich die Mannschaft noch nie spielen gesehen habe.“ Trainer Rainer Lisiewicz ist froh über den routinierten Defensivmann in seiner Elf. „Mit Jülich und dem anderen Zugang David Quidzinski habe ich jetzt in der Defensive neue Möglichkeiten. So könnte der offensivstarke Manuel Starke ins Mitteldfeld rücken“, spekuliert der Coach. Der Lok-Vorsitzende Steffen Kubald hofft, dass Jülich dem jungen Team vor allem mit seiner Erfahrung viel Sicherheit in der neuen Spielklasse geben kann. Einen Spielmacher haben die Probst-heidaer auch in diesem Sommer nicht gefunden. „Da sind wir nicht die Einzigen. Die Nationalmannschaft hat auch keinen Regisseur“, sagt der Fußball-Lehrer Lisiewicz lachend.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Norbert Töpfer)

09.07.2008 Lok-Fußballer auf Mallorca beklaut
Ob die Aufstiegshelden des 1. FC Lok heute schon wieder nüchtern sind? Hinter ihnen liegt ein 4-Tage-Trip auf die Partyinsel Mallorca (für 330 Euro pro Nase). Residiert wurde im Hotel „San Diego" direkt am Ballermann. Robert Sommer (25) grinste: „Der Kurzurlaub hat uns alle noch mehr zusammen geschweißt. Nur den Pelz habe ich mir mächtig verbrannt." In der Kult-Disko „Oberbayern" (mit Auftritten von Ex-Big Brother Jürgen) ging es jede Nacht in die feuchtfröhliche Verlängerung. Pech nur: Kevin Rienaß wurde am Strand die Brieftasche geklaut. Ausweis, EC-Karte und 70 Euro in bar futsch.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)

09.07.2008 Blitz-Transfer! Jülich zurück zum 1. FC Lok
Nach fünf Jahren schließt sich für ihn der Kreis - zum Glück für den 1. FC Lok in Leipzig! Torsten Jülich (33) ist zurück! Um dem Klub zum Klassenerhalt in der Oberliga zu verhelfen. „Und um wieder in der Heimat zu leben", sagt der frisch gebackene Ehemann. Erst vor ein paar Tagen hatte er seine Sylvia, mit der er Sohn Paolo (8 Monate) hat, geheiratet. Natürlich auch in Leipzig. In Braunschweig und Saarbrücken „trieb" er sich die letzten Jahre rum. Zum Teil gemeinsam mit Jürgen Rische (37), mit dem er einst beim VfB spielte. Der behauptet: „Jüle könnte noch immer höherklassig spielen." Will er nicht mehr. „Sondern eine berufliche Perspektive finden." Lok-Chef Steffen Kubald (46): „Dabei werden wir ihm helfen." Nach David Quidzinski (Sangerhausen) und Florian Weber (Geithain) ist Verteidiger Jülich der dritte Neue. Zu sehen ist das Trio heute (17.30 Uhr) beim offiziellen Trainingsauftakt. Bis zum Saisonstart (16./17. August) sollen zwei weitere Verstärkungen kommen. Auftaktgegner ist übrigens Mit-Aufsteiger Erfurt II. Dann gehts nach Wolfen, anschließend gegen Pößneck. Gibt sicher schlimmeres...

(Quelle "BILD Zeitung" von André Schmidt)

08.07.2008 Lok visiert Mittelplatz in der Oberliga an
Einige Vorstandsmitglieder des Fußball-Sachsenligisten 1. FC Lok Leipzig nahmen sogar einen Tag Urlaub für das jährliche Arbeitsmeeting, das Sonntagnachmittag begann und gestern bis zum frühen Abend fortgesetzt wurde. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat und der sportlichen Leitung wurden das Saisonziel der 1. Mannschaft festgelegt, dass zum ersten Mal in den vier Jahren nach der Neugründung nicht den Aufstieg beinhaltet. „Wir möchten nichts mit dem Abstieg zu tun haben und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen“, erklärte der Lok-Vorsitzende Steffen Kubald gestern aus dem Tagungsort Klingenberg bei Tharandt. Die Schützlinge von Trainer Rainer Lisiewicz starten morgen 17.30 Uhr mit der ersten Trainingseinheit ihre Saisonvorbereitung. Am Wochenende bestreiten sie ihre ersten Testspiele in Petershagen und Neustrelitz.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Norbert Töpfer)

07.07.2008 Stolz auf Preis, Ärger nach Spieler-Gespräch
Steffen Kubald weiß nicht, ob er sich freuen oder ärgern soll. Der Probstheidaer Fußball-Klub erhält als einer von insgesamt 50 Vereinen in Deutschland für seine gute Nachwuchsförderung das Grüne Band der Dresdner Bank. „Das ist eine Würdigung unserer Arbeit und die erste Auszeichnung in den vier Jahren nach unserer Neugründung“, freut sich der Lok-Vorsitzende. Andererseits ist der 46-Jährige wütend auf Pierre Nebes, der vom Sachsenligist BSV Sebnitz nach Probstheida wechseln wollte und von Trainer Rainer Lisiewicz neben David Quidzinski (Sangerhausen) und Torjäger Florian Weber (Geithain) als Zugang den Oberliga-Neuling fest eingeplant war. „Ich habe Nebes bereits abgesagt. Seine Forderungen können wir nicht erfüllen. Sie hätten unseren finanziellen Rahmen gesprengt“, erklärt Kubald. Der Offensivspieler, der zur Verhandlung vorige Woche mit einem so genannten Berater erschien, wäre für monatlich 1800 Euro brutto bereit gewesen, für Lok zu spielen. Einem Job wollte er dafür nicht nachgehen. „Ich denke, dass Nebes hoch gepokert hat. Wenn er so gut wäre, hätten sich große Vereine wie Dynamo Dresden oder Chemnitzer FC für ihn interessiert. So viel Geld ist für uns kein Thema“, sagt Kubald. Die 5000 Euro Preisgeld, die mit dem Grünen Band verbunden sind, werden in die Arbeit mit den Talenten investiert. Unter anderem für neue Ausrüstungen, damit die Trainingsbedingungen verbessert werden können. Der Verein gibt für die 250 Jungen und Mädchen, die von 25 Übungsleitern und Betreuern angeleitet werden, jährlich 300 000 Euro aus. Das ist die Hälfte des Gesamtetats. Jede finanzielle Spritze könne Lok gut zum Ausbau des Nachwuchskonzeptes gebrauchen. Dabei sollen Strukturen verändert werden, zum Beispiel die Organisation des Umfelds. Es müssen, so Kubald, Ansprechpartner in Klub und Schule für die Spieler und deren Eltern geschaffen werden, damit sie sportliche Ziele und Ausbildung in Einklang bringen können. „Der 1. FC Lok soll im Nachwuchs wieder den Stellenwert erreichen, den er bereits einmal hatte“, erklärt der Vorsitzende das Ziel. Angesichts der Kosten für starke Zugänge bleibt den Probstheidaer Chefs keine andere Wahl.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Norbert Töpfer)

03.07.2008 Fußballer mit Leib und Seele
Seit Dienstag trägt Kevin Scheidhauer das Trikot des VfL Wolfsburg. Er hat einen Vertrag für ein Jahr beim Fußball-Bundesligisten unterschrieben. Und doch spricht der 1,90 Meter große Hüne vom 1. FC Lok Leipzig noch von Vati und Mutti, denn der Stürmer ist erst 16 Jahre alt. Seine Eltern wird der junge Mann künftig nur noch einmal im Monat sehen. Aber das nimmt er gern in Kauf. „Auch wenn sie traurig sind, dass ich weggehe. Ich will Bundesliga-Profi werden“, sagt er selbstbewusst. Sein Vorteil: Er kann noch ein Jahr B-Jugend spielen, so dass die Chancen in Wolfsburg ganz gut stehen, Stammspieler zu werden, obgleich er nur einer von elf Neuverpflichtungen des Norddeutschen Profiklubs ist. „Es ist für mich eine Ehre, zu den Auserwählten zu zählen“, sagt das in Bayern geborene Probstheidaer Eigengewächs, das seit seinem sechsten Lebensjahr für den VfB und Lok aktiv war. Aufmerksam wurden die Talentespäher auf den Leipziger Nachwuchs-Kicker beim Danone-Cup. Seitdem gehörte er zur Sachsenauswahl und zum erweiterten DFB-Kader seiner Altersklasse. Den Wolfsburger Scouts fiel er beim Länderpokal in Duisburg auf. Nach erfolgreichem Probetraining eine Woche nach Pfingsten war alles klar: Scheidhauer wechselt nach Wolfsburg und wohnt im vereinseigenen Internat. Seine Gage fällt bescheiden aus. „Ich erhalte ein kleines Taschengeld. Aber ich bin schon stolz, zu den Auserwählten zu gehören“, verrät der junge Mann, der in Wolfsburg im nächsten Jahr seinen Realschulabschluss anvisiert, obwohl er sich voll auf den Fußball konzentrieren möchte. „Vielleicht kann ich danach eine Lehre bei VW beginnen. Dort gibt es sicher viele gute Möglichkeiten.“ Doch diese Pläne kann er nur umsetzen, wenn sich der Probstheidaer im knallharten Konkurrenzkampf durchsetzt und sein Kontrakt in Norddeutschland verlängert wird. Immerhin hatte Wolfsburg bereits in der vergangenen Saison eine starke B-Jugend-Elf, die in der Bundesliga Nord Rang eins belegte. Sein nun ehemaliger Trainer Marcel Neutsch vom 1. FC Lok sieht Scheidhauers Wechsel nach Wolfsburg mit gemischten Gefühlen. „Ich glaube, dass Kevin noch nicht reif genug ist für diesen Wechsel. Aber irgendwann muss er gehen, wenn er den Sprung schaffen will. Das Zeug dazu hat er zweifellos. Er hat ein gutes Durchsetzungsvermögen und einen starken rechten Fuß.“ Zudem sei Scheidhauer Fußballer mit Leib und Seele. Der Lok-Vorsitzende Steffen Kubald hofft, dass sich die Wolfsburger kulant zeigen und für den Neuzugang eine Ausbildungsentschädigung zahlen, obgleich die Bundesliga-Klubs laut DFB-Statuten nicht dazu verpflichtet sind. „Wir müssen damit leben, dass uns die Großen veranlagte Spieler wegholen. Aber die Entwicklung unserer ersten Mannschaft mit ihren vielen jungen Leuten zeigt, dass sich der große Aufwand mit unserem Nachwuchs lohnt.“ Das Kapitel Lok ist für Scheidhauer indes abgehakt. Er möchte nun zum großen Karrieresprung ansetzen und seinem Vorbild nacheifern. Das ist keiner der deutschen EM-Helden, sondern der Schwede Zlatan Ibrahimovic. Vielleicht ändert sich das ganz schnell, wenn er die Wolfsburger Stars täglich sieht, denn schließlich ist die Bundesliga sein Ziel.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Norbert Töpfer)

01.07.2008 Lok-Coach gegen Schnellschüsse
Lok-Trainer Rainer Lisiewicz kann aufatmen: Zwei Zugänge beim Fußball-Oberliga-Neuling stehen so gut wie fest. Gestern unterschrieb Mittelfeldspieler David Quidzinski (Sangerhausen) den Mitgliedsantrag, der Geithainer Torjäger Florian Weber folgt heute. „Beide haben im Probetraining einen ansprechenden Eindruck hinterlassen“, sagt der Coach. Zudem hofft der Fußball-Lehrer auf Offensivmann Pierre Nebes (BSV Sebnitz), mit dem er am Wochenende ein gutes Gespräch hatte. Der 22-Jährige traf in der vergangenen Saison 15 Mal. „Es geht noch um ein paar organisatorische Dinge. Ich denke, dass Nebes uns im Angriff helfen kann“, sagt Lisiewicz. „Pierre war für die Landesliga ein ganz starker Spieler, der nicht nur mit Toren glänzt, sondern auch ein guter Vorbereiter ist“, ergänzt Ex-Nationalspieler Udo Schmuck, inzwischen nicht mehr Trainer der Sebnitzer. Lisiewicz nimmt mit Martin Kitzmann, Tommy Kind und Matthias Gast auch drei Akteure in den 24-köpfigen Oberliga-Kader auf, die zuletzt in der A-Jugend aktiv waren. Damit sind noch zwei Plätze frei. „Wir machen keine Schnellschüsse, haben Zeit bis zum 31. August.“ An dem Tag endet die Anmeldefrist. Wer die Absicht hat, den Verein zu wechseln, hätte sich allerdings bis gestern 24 Uhr bei seinem alten Verein abmelden müssen. Für die Probstheidaer wird es am 9. Juli ernst. Dann beginnt nach zweieinhalb Wochen Pause die Vorbereitung. Das Pensum erhöht Lisiewicz nicht. „Wir werden intensiver üben.“ Für die höhere Spielklasse müssen die Fans tiefer in die Tasche greifen. „Allerdings können die Zuschauer mit den Tickets die LVB-Nahverkehrsmittel nutzen“, informierte Lok-Vorsitzender Steffen Kubald.

(Quelle "Leipziger Volkszeitung" von Norbert Töpfer)

01.07.2008 Sturm-Juwel vom FC Lok
Keiner beim 1. FC Lok traf in der abgelaufenen Saison besser. Mit elf Toren in 26 Spielen ballerte Rico Engler (21) die Leipziger zum Oberliga-Aufstieg. BILD-Besuch beim Sturm-Juwel. Überraschend: Rico wohnt noch bei Mama Corina (43) und Papa Erwin (47) im idyllischen Flößberg (750 Einwohner) bei Borna. Der Single grinst: „Hier ist es so schön, warum sollte ich weg?" Auf 2500 Quadratmetern Garten tollt Rico am liebsten mit Boxer-Rüde Benny (9). „Er liebt Fußball genauso wie ich", schwärmt der gelernte Kaufmann für Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Nach einer Acht-Stunden-Schicht wartet am Abend meist das Training. Der Blondschopf weiß: „Deshalb ist Ablenkung wichtig." Die holt er sich entweder an seiner Playstation 2, natürlich beim Fußball daddeln (Fifa 08) - oder beim Angeln! Wenn es die Zeit erlaubt, fährt er gern mal an die Havel, um nach Karpfen zu fischen. Seine Fußballkarriere begann übrigens schon mit fünf Jahren beim SV Flößberg - und mit Papa Erwin als Trainer! Und der ist heute stolz wie Bolle: „Die ganze Familie ist fußballverrückt. Wir machen alles für unseren Rico, er ist ein riesiges Talent." Mama Corina wünscht sich sogar: „Vielleicht kann er mit Fußball ja mal Geld richtig verdienen?" Im letzten Sommer fiel der Black & House-Fan bei einem Probetraining bei Cottbus II allerdings noch durch, verlängerte stattdessen bis 2009 bei Lok.

(Quelle "BILD Zeitung" von Ronny John)


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