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    <title>1.FC Lokomotive Leipzig News</title>
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    <title>15.05.2008: FC LOK rasiert sich erst bei Aufstieg wieder</title>
    <description>Rübezahl lässt grüßen...
Wer rasiert, verliert! Diese alte Fußballer-Weisheit nehmen sich nun auch die Kicker vom Landesliga-Zweiten 1. FC Lok zu Herzen. Die wollen sich ihre Bärte so lange nicht mehr schnippeln, bis der Aufstieg in die Oberliga feststeht.
Die haarige Idee hatten Rene Ledwoch (24) und Marcel Hensgen (26): „Eine geile Aktion!&quot; Alle Spieler unterschrieben mehr oder weniger freiwillig den „Bart-Schwur”. Denn wer sich nicht dran hält, muss 100 Euro Strafe zahlen. Trainer Rainer Lisiewicz (58) hielt sich allerdings raus. Obwohl auch er sagt: „Eine echt verrückte Idee.&quot;
Denn bis zur Aufstiegs-Entscheidung kann es durchaus noch fünf Wochen dauern. Weil Lok möglicherweise in die Relegation gegen den Zweiten aus Mecklenburg-Vorpommern muss.</description>
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    <title>14.05.2008: Punkte am grünen Tisch</title>
    <description>Nun hat Landesligist 1. FC Lok endgültig mit Spitzenreiter Aue II gleichgezogen. Das Sportgericht wertete das am 4. Mai ausgefallene Spiel in Freiberg mit 2:0 für die Leipziger. Obendrein bekam Freiberg 800 Euro Geldstrafe aufgedrückt. Der Verband hatte das Spiel abgesagt, weil die Gastgeber die Sicherheit nicht gewährleisten konnten und einen Umzug nach Chemnitz ablehnten. </description>
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    <title>14.05.2008: Lok punktgleich mit Aue, Gerücht um neuen Coach</title>
    <description>Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig erhielt gestern vom Sportgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes drei Punkte des am 4. Mai ausgefallenen Sachsenliga-Spiels beim BSC Freiberg zugesprochen. Zudem müssen die Erzgebirger 800 Euro Strafe zahlen, weil sie diese Absage des Matches, das aus Sicherheitsgründen in Chemnitz ausgetragen werden sollte, schuldhaft verursacht hatten. Durch diese Zähler sind die Probstheidaer punktgleich mit dem Spitzenreiter FC Erzgebirge Aue II.
Lok spielt am Freitag (18 Uhr) beim Bornaer SV. „Der Spielbeginn könnte sich aufgrund des zu erwartenden Zuschauer-andranges etwas verzögern“, meint Tom Rietzschel, sportlicher Leiter in Borna. Während sein Abteilungschef Dirk Majetschak mit 2000 Zuschauern zufrieden wäre, rechnet Rietzschel mit noch mehr Fans. Da wären Probleme bei nur einem, wenn auch getrennten Eingang für beide Fan-Gruppen, zu erwarten.
Lok-Chef Steffen Kubald lachte gestern, als er mit dem Gerücht konfrontiert wurde, dass Trainer Rainer Lisiewicz demnächst Sportdirektor der Probstheidaer wird und Bernd Fröhlich (48), derzeit Coach bei Liga-Konkurrent Dresden-Laubegast, neuer Trainer wird. „Ich weiß davon nichts. Weder Schatzmeisterin Katrin Pahlhorn noch ich haben mit Fröhlich geredet. Wir sind dreimal hintereinander aufgestiegen, demnächst vielleicht zum vierten Mal. Warum sollen wir da Lisiewicz entlassen?“, so Kubald.
Fröhlich indes bestätigte lockere Gespräche mit Lisiewicz selbst: „Ich könnte mir das gut vorstellen, es wäre eine Ehre für mich, bei diesem Verein zu arbeiten.“ Laut Fröhlich läge sogar eine offizielle Anfrage von Lok Leipzig beim Laubegaster Verein vor. Der Probstheidaer Coach indes konnte sich daran nicht erinnern. „Ich möchte eigentlich noch vier, fünf Jahre mit der Mannschaft arbeiten, zumindest solange es so gut funktioniert wie zurzeit“, sagte der 58-Jährige gestern.</description>
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    <title>13.05.2008: 2:0 FC Lok träumt vom Direktaufstieg</title>
    <description>Nach dem 2:0 gegen Fortuna Chemnitz kann Landesligist 1. FC Lok plötzlich wieder von Platz eins und dem Direktaufstieg in die Oberliga träumen. Möglich machten es die Tore von Ledwoch (39.) und Schreiber (72.) vor 2400 Fans. Und der Patzer von Spitzenreiter Aue II, der nur 2:2 in Görlitz spielte. Zudem werden Lok wohl die drei Punkte aus dem abgesagten Freiberg-Spiel zugesprochen. </description>
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    <title>13.05.2008: 2:0 – Lok kommt der Spitze immer näher</title>
    <description>2406 Zuschauer sahen am Sonnabend bei strahlendem Sonnenschein schönen Sachsenliga-Fußball und ein verdientes 2:0 für den 1. FC Lok Leipzig gegen Fortuna Chemnitz. Vor allem im ersten Abschnitt spielte der Gastgeber wie aus einem Guss, auch wenn Torjäger René Heusel wegen der Zwei-Spiel-Sperre seinen 29. Geburtstag als Zuschauer verbringen musste.
Doch was die Lok-Elf bot, sorgte für beste Unterhaltung. René Ledwoch erlöste den Anhang der Blau-Gelben in Minute 39 mit einem Kopfball aus drei Metern, nachdem Stephan Knoof den Ball gefühlvoll auf den langen Pfosten geschlagen hatte. Bis zu diesem 1:0 hatten das Sturmduo Rico Engler, Ralf Schreiber und Kollegen etwa acht aussichtsreiche Einschussmöglichkeiten. Ex-Bundesligaprofi Steffen Karl (193 Erst- und Zweitligapartien) und seine Sportkameraden vom VfB Fortuna waren völlig überfordert. So durfte Ronny Weigel nach doppeltem Meckern innerhalb nur weniger Sekunden mit Gelb-Rot die Dusche aufsuchen (57.). Ralf Schreiber machte dann in der 72. Minute alles klar und schob die Kugel überlegt am Chemnitzer Hüter zum 2:0 in die Maschen.
„Das war ein tolles Spiel.“, urteilte Lok-Coach Rainer Lisiewicz, der bis auf die Chancenauswertung nichts zu bemängeln hatte. „Wir haben es heute verstanden unsere Teenager im Sturm gut einzusetzen (Anm. d. Red.: Engler 21 und Schreiber 19 Jahre).“, konstatierte Marcel Hensgen, der sich einen Sonderapplaus abholen durfte. Denn für ihn wurde Kevin Rienaß eingewechselt. Schöne Geste, da so Rienaß und Kai Metzner nach langwierigen Verletzungen wieder Landesliga-Luft schnuppern durften.
Stadionsprecher Mirko Linke verkündete in der Halbzeitpause das geplante Motto „Wir ham´s ja!“ für die Fahrt der Lok-Fans am Freitag zum Spiel beim Bornaer SV. Grund für den kreativen Protest sind die königlichen Eintrittspreise der Bornaer von 6 (ermäßigt) und 7 Euro. Bei einem Sieg im Rudolf-Harbig-Stadion wird zumindest Platz 2 fast zementiert sein, vorausgesetzt das Sportgericht des Sächsischen Fußballverbandes (SFV) entscheidet heute im Fall des abgesetzten Freiberg-Spiels auf drei Punkte und 2:0-Tore für das Lok-Konto.</description>
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    <title>09.05.2008: FC Lok bestraft!-2 Spiele Sperre für Boxer Heusel</title>
    <description>Sportrichter Stephan Oberholz hat entschieden: Lok-Stürmer Rene Heusel (28) wurde für eine Tätlichkeit im leichteren Fall für zwei Spiele gesperrt. Zudem muss er die Verfahrenskosten in Höhe von 35 Euro tragen.
Heusel büßt damit für seine Box-Einlage im Spiel gegen Dynamo Dresden II (2:1, 27. April). Der Torjäger (8 Saisontreffer) hatte Gegenspieler Benedict an der Außenlinie einen Schlag auf den Hinterkopf verpasst. Das bewiesen auch die TV-Bilder, die in der Urteilsbegründung Berücksichtigung fanden.
Heusel fehlt damit schon morgen (15 Uhr, Plache-Stadion) gegen Fortuna Chemnitz - ausgerechnet an seinem Geburtstag. Und auch nächsten Freitag beim Derby in Borna. Kam damit jedoch noch glimpflich davon. Denn die Mindeststrafe (6 Spiele) wurde u.a. dadurch gemildert, weil der Gegner nicht verletzt wurde und Heusel zuvor noch nicht sportrechtlich in Erscheinung trat.</description>
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    <title>09.05.2008: René Heusel fehlt zwei Spiele</title>
    <description>Lok-Fußballer René Heusel muss in den nächsten beiden Sachsenliga-Partien seiner Elf morgen (15 Uhr) zu Hause gegen VfB Fortuna Chemnitz und nächsten Freitag (18 Uhr) in Borna pausieren. Das Sportgericht des Sächsischen Fußball-Verbandes verurteilte den Stürmer gestern Abend nach seiner Tätlichkeit am 27. April gegen den Dresdner Dynamo-Spieler Marcus Benedict. „Heusel wird wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner im leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung für die dem Urteil folgenden zwei Pflichtspiele gesperrt“, heiß es im Amtsdeutsch der Juristen.
Der Lok-Vorsitzende Steffen Kubald nahm es gelassen hin. „Wir müssen damit leben. Jetzt sind seine Teamkollegen in der Pflicht, in die Bresche zu springen. Es hätten auch sechs Spiele Sperre sein können.“ Die Richter berücksichtigten, dass der 29-Jährige bisher nicht durch Unsportlichkeiten aufgefallen ist. Zudem habe er bei seiner Tätlichkeit den Dynamo-Akteur nicht verletzt.
Für das Match gegen den Tabellensechsten aus Chemnitz ist zu erwarten, dass mit Rico Engler der 2:1-Siegtor-Schütze vom Dresden-Spiel von Beginn an für Heusel aufläuft. Lok-Boss Kubald hofft für dieses Match auf 2500 Zuschauer, ist sich aber dabei nicht ganz sicher: „An Feiertagen wie Pfingsten weiß man nie, ob die Leute zum Fußball kommen.“ Trotz Ausfall des zuletzt starken Heusels hat der Vereinschef keinerlei Zweifel daran, dass dem derzeitigen Zweiten Lok der Aufstieg in die Oberliga gelingt.</description>
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    <title>09.05.2008: Unentschieden mit friedlichen Fans</title>
    <description>Seite an Seite und ganz zahm standen sie nebeneinander: Kein einziger Meter Abstand war zwischen dem Mann, der das Ende der Lok-Reihe bildete, und dem ersten Fan der Connewitzer. Das einzige Indiz dafür, dass bei dem Stadtliga-Spiel zwischen dem 1. FC Lokomotive und Roter Stern etwas passieren könnte, waren die Polizisten, 60 insgesamt, verteilt in kleine Grüppchen. Der neue Polizeipräsident Leipzigs, Horst Wawrzynski, war auch da. „Mit derartigen Besuchen möchte ich den Beamten den Rücken stärken, mein Interesse an solchen Einsätzen dokumentieren und mir persönlich ein Bild von den Anwesenden machen“, kommentierte er sein Erscheinen. Die Bratwurst ließ er sich jedenfalls schmecken, während er das Spiel zusammen mit seinem Stellvertreter Ulrich Bornmann beobachtete. Einer der wenigen, die den Lok-Grillstand besuchten. Sonst blieb der einsam und verlassen, während die Anhänger von Roter Stern auf der anderen Seite des Platzes Schlange standen. Kein Wunder – während etwa 500 Anhänger des Roten Sterns ihre Mannschaft anfeuerten, waren kaum 100 Lok-Fans gekommen.
Der Connewitzer Verein aus der alternativen Szene hatte sich darauf eingerichtet, alle gewaltbereit wirkenden Fans vor den Toren zu lassen, sagte der sportliche Leiter Norman Schmiedel – besonders auf einschlägige Hooligan-Gruppen habe man geachtet. Es ist dem Gastgeber von Fußballspielen mittels Hausrecht möglich, nach Belieben Besucher auszusortieren. Aber dazu kam es nicht, keinem einzigen Besucher versagten die Ordner den Eintritt.
Aber abgesehen davon hatten die Verantwortlichen getan, was sie konnten, um Ausschreitungen vorzubeugen bei dem ersten Spiel der beiden Mannschaften mit Zuschauern. Im letzten Jahr hatte Lok-Vorsitzender Steffen Kubald noch das Hausrecht benutzt und alle Besucher – auch die eigenen Fans – ausgesperrt, um Krawalle zu vermeiden. Eine derartige Notbremse wollten die Vereine dieses Jahr offensichtlich ziehen. In einer Regieberatung hatten sich der Fußballverband der Stadt Leipzig, das Ordnungsamt, die Polizei und die Verantwortlichen von Lok und Roter Stern darüber abgestimmt, wie der Abend auch mit Fans friedlich bliebe. So wurde festgelegt, kein Alkohol auf dem Gelände zu verkaufen, und beide Vereine gaben ihr Wort, mit Sicherheitsmännern aus den eigenen Reihen für Ruhe zu sorgen – was sie auch taten, bei Roter Stern kamen 30 Fan-Ordner, bei Lok waren es fünf.
Ob es nun an der Beratung lag, an Beschwichtigungen der eigenen Fans durch die Verantwortlichen der Vereine oder einfach am guten Wetter – in jedem Fall blieb es bis auf zwei Knallkörper aus den Reihen der Fans des Roten Stern, von denen einer auf dem Spielfeld landete, friedlich. Der Zuschauer konnte sich den sportlichen Auseinandersetzungen widmen: Nach einem lahmen, Lok-dominierten Auftakt mit wenig Torgelegenheiten kam das Spiel gegen Ende der zweiten Halbzeit in Fahrt. In der 44. Minute schoß Kevin Rienaß die Führung für Lok, wenige Sekunden nach dem Anstoß glich Alex Reisenbichler aus. In der zweiten Halbzeit fiel trotz einiger Chancen für beide Seiten kein weiterer Treffer. So hatten die Fans genug Zeit, sich von einer hübschen schwarzhaarigen Polizistin den Kopf verdrehen zu lassen. Verrenkungen anderer Art gab es nicht.
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    <title>08.05.2008: Heusel-Urteil heute, Thoß Frauen-Coach</title>
    <description>Ungewissheit im „Fall Heusel“, dagegen herrscht über den Trainer-Posten bei den Zweitliga-Fußballerinnen des 1. FC Lok Leipzig Klarheit. Sven Thoß, bisher Trainer des Ligarivalen Tennis Borussia Berlin, erhält nach Aussage von FCL-Vorstandsmitglied und Hauptsponsor Bernd Wickfelder einen Dreijahresvertrag. Thoß, der B-Lizenzinhaber, absolviert im Sommer die Prüfung für den A-Schein, löst den weiter als Abteilungsleiter fungierenden Frank Tresp per 1. Juli auf der Bank ab. Gemeinsames Ziel ist laut Wickfelder der Erstliga-Aufstieg möglichst schon in der kommenden Saison.
Ob René Heusel gesperrt wird, entscheiden die Sportrichter des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) heute Abend. Dem Lok-Stürmer wird eine Tätlichkeit gegenüber dem Dresdner Marcus Benedict am 27. April im Landesliga-Spiel vorgeworfen. Grundlage ist der Bericht des SFV-Spielbeobachters Lutz Mende. Zudem sollen TV-Bilder des MDR zu Rate gezogen werden (LVZ berichtete). Lok-Chef Steffen Kubald rechnet mit drei Spieltagen Sperre. Er geht davon aus, dass dabei auch die vorigen Sonntag abgesagte Partie in Freiberg einbezogen wird. Anfang nächste Woche werden die Sportrichter über die Wertung dieses Matches entscheiden.
Gestern bestätigte sich der Verdacht eines Kreuzbandrisses bei Defensiv-Spezialist Pierre Trinko. Er hatte sich die Verletzung beim 4:2-Sieg der „Zweiten“ im Stadtliga-Match bei Eiche Wachau zugezogen.</description>
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    <title>07.05.2008: Sportgericht bekommt zweimal Arbeit</title>
    <description>René Heusels Faustschlag gegen den Dresdner Dynamo-Spieler Marcus Benedict am 27. April könnte für den Lok-Spieler eine Sperre zur Folge haben, die das Team aus Probstheida im Aufstiegskampf der Fußball-Sachsenliga schwächen würde. Am Montag wurde auf Antrag des Spielausschusses des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) ein Sportgerichtsverfahren gegen den 28-Jährigen eröffnet. Grundlage dafür ist der Bericht des SFV-Spielbeobachters Lutz Mende. Welche Strafe dem Torjäger droht, wollte der Sportgerichts-Vorsitzende Stephan Oberholz gestern nicht sagen, weil es sich um ein schwebendes Verfahren handelt. 
Seit Montag ist zudem klar, dass sich das gleiche Gremium mit der Absage des BC Freiberg für das Match mit den Probstheidaern am vergangenen Sonntag beschäftigen muss. Dem Verein wird vom SFV eine „schuldhafte Herbeiführung eines Spielausfalls“ vorgeworfen. Lok-Chef Steffen Kubald ist sich sicher, „dass wir die Punkte zugesprochen bekommen.“ 
Im Fall Heusel geht er davon aus, dass die TV-Bilder des MDR nicht zur Beweisführung herangezogen werden. „Wir wollten nach den Ausschreitungen im Aue-Spiel am 10. Februar 2007 die Fernsehaufnahmen zu unserer Entlastung nutzen. Damals wurde beim SFV gesagt, dass es für die Landesliga keinen TV-Beweis gibt.“ Doch da könnte sich Kubald irren. „Unser Statut schließt nicht aus, dass Fernsehbilder zur Urteilsfindung genutzt werden dürfen“, sagt Oberholz. „Ein Bankräuber, der per Videokamera im Kassenraum gefilmt wird, kann sich auch nicht vor dem Strafrichter verteidigen, indem er sagt, ein Kollege von ihm sei ebenfalls in der Bank gewesen, aber in einem Nebenraum, wo es keine Kameras gibt. Es geht auch bei uns im Sport einfach um die Gerechtigkeit.“ Allerdings, so Oberholz weiter, werde auch die Beweiskraft der TV-Aufnahmen geprüft. </description>
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    <title>05.05.2008:  Kubald bleibt bis 2011</title>
    <description>Mit nur fünf Gegenstimmen
wurde Lok-Präsident
Steffen Kubald (46)
bis 2011 im Amt bestätigt
(BILD berichtete).
„Das eindeutige Ergebnis
hat mich schon überrascht“,
gibt er zu. „Aber
es zeigt, dass wir gute
Arbeit leisten.“
Wir – das sind zudem
Schatzmeisterin Katrin
Pahlhorn sowie die Beisitzer
Bernd Wickfelder
(Frauen) und Hartmut Dischereit
(Nachwuchs).
Vize Michael Kloss ist
neu im Team.</description>
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    <title>06.05.2008: Verletzung Trinko</title>
    <description>Lok-Verteidiger
Pierre Trinko riss sich im
Stadtliga-Spiel der 2. Mannschaft
vermutlich das Kreuzband
im rechten Knie. Genaue
Diagnose heute.</description>
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    <title>06.05.2008: Viele Stimmen, viel Gegenwind</title>
    <description>Es war unübersehbar auf der Mitgliederversammlung: Katrin Pahlhorn, Schatzmeisterin des 1. FC Lok, hat Gegenwind im eigenen Verein. Trotzdem gewann sie die Wiederwahl eindeutig: 237 der 334 Mitglieder gaben ihr die Stimme, die einzige Konkurrentin Katrin Pollack, bis letztes Jahr Buchhalterin bei Lok, lag mit 76 Stimmen weit dahinter. Ein wichtiger Grund für das deutliche Ergebnis ist wohl die engagierte Arbeit Pahlhorns, mit der sie den Verein seit der Neugründung 2003 finanziell durch ruhiges Fahrwasser gelotst hat.
Mit ihren Umgangsformen hingegen haben einige Fans, Mitglieder, Sponsoren und ehemalige Weggefährten Probleme. Sie selbst entschuldigte sich in ihrer Rede vor der Wahl für ihre „emotionalen Defizite“. Ein Fan sagte daraufhin öffentlich, damit sei es nicht getan, sie habe mit eben diesen Defiziten schon zu viele Fans und Sponsoren vergrault. Hinter vorgehaltener Hand bestätigen das einige, und zwar nicht nur Fans. Eine Stimme aus ihrem Umfeld (Name ist der Redaktion bekannt) schildert sie als jemanden, der seine Macht gern ausspielt und schnell aus der Haut fährt, vom Hallenwart bis zum Vizepräsidenten schreie sie viele im Verein schon mal an. Sponsoren hätten sich in der Vergangenheit ihretwegen entschieden, keine Geschäfte mit dem Verein zu machen.
Das stimme nicht, sagt sie: „Es gibt drei Gründe, warum Sponsoren bei uns aussteigen: Erstens unser Negativ-Image, zweitens, weil sie nicht mehr zahlen können und drittens, weil sie es nicht wollen.“ Am Anfang ihrer Zeit als Schatzmeisterin habe sie zwar gerne zu lauten Worten gegriffen, sagt der Vorsitzende Steffen Kubald, ausgewiesener Unterstützer Pahlhorns. „Ich selbst habe mich auch schon mit ihr gezofft.“ Inzwischen aber sei sie an ihren Aufgaben gewachsen. „Ich war zu emotional“, sagt Pahlhorn selbst. Jetzt sei sie umgänglicher geworden.
Von diesen Veränderungen ist im Lok-Internetforum allerdings wenig zu lesen. „Am menschlichen Rüberkommen muss sie noch stark werkeln“, schätzt ein User. Ein anderer beklagt den Mangel einer Alternative zum Duo Pahlhorn/Kubald. Die Kanditatur Katrin Pollacks sei da immerhin ein Anfang gewesen. </description>
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    <title>05.05.2008: Lok: Trennung von Frauen jetzt möglich</title>
    <description>Damit der Mitglieder-Treff auf der Tribüne des Plache-Stadions nicht wieder bis weit nach Mitternacht geht, hatte man sich bei Fußball-Sachsenligist 1. FC Lok etwas ausgedacht: „Alle Reden sind auf fünf Minuten begrenzt“, sagte Rechtsanwalt Nikolaus Petersen, der die Versammlung am Freitag leitete. „Nach viereinhalb Minuten zeige ich die Gelbe Karte, nach fünf die Rote.“ Sechseinhalb Stunden dauerte das Ganze dann trotzdem, die halbstündige Verzögerung zu Anfang wegen Nachzüglern einberechnet. 
Die wichtigste Mehrheitsentscheidung der 334 anwesenden Vereinsmitglieder: Katrin Pahlhorn, seit der Neugründung im Jahr 2003 Schatzmeisterin in Probstheida, wurde mit 237 Stimmen erneut ins Amt gewählt. Ihre einzige Konkurrentin war die 52-jährige Buchhalterin Katrin Pollack, die 76 Stimmen bekam. Bei den Ansprachen vor der Entscheidung wurde ein Konflikt innerhalb der Lok-Reihen deutlich: Pahlhorn appellierte an die Mitglieder, ihr trotz „emotionaler Defizite“ zu vertrauen. Daraufhin meldete sich ein Fan zu Wort, dass es mit diesem Verweis nicht getan sei, sie habe unzählige Sponsoren und Fans vor den Kopf gestoßen.
Als erster Vorsitzender wurde unter Jubel Steffen Kubald bestätigt, als zweiten Vorsitzenden wählten die Anwesenden den 45-jährigen Michael Kloss. Beide waren ohne Konkurrenz angetreten. Erstmals wurde ein fünfköpfiger Ausschuss für Vereinsstreitigkeiten gewählt, als „Schlichtungsstelle“ im Falle von Unzufriedenheiten, wie Kubald sagte. Auch beschlossen die Mitglieder, dass die Frauenabteilung des Vereins sich von nun an in Abstimmung mit dem Vorstand ausgliedern könnte, wenn sie es wollte. Das ist aber laut Kubald nicht der Fall. 
Zur finanziellen Situation erklärte Katrin Pahlhorn: „Lok ist seit Neugründung schuldenfrei, unabhängig und steht auf solider finanzieller Basis.“ Für die nächste Saison seien bei Nichtaufstieg Ausgaben von 850 000 Euro, bei Aufstieg in die Oberliga von 1,1 Millionen Euro geplant. Ein finanzielles Risiko wolle man auch im Falle des Aufstiegs nicht eingehen: „Wir geben nur aus, was wir haben“, so Kubald. </description>
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    <title>03.05.2008: Spannende Neuwahlen bei Lok</title>
    <description>Die 343 anwesenden Mitglieder erlebten eine spannende Wahlversammlung beim 1. FC Lok.
Steffen Kubald (46) wurde mit fünf Gegenstimmen als 1.Vorsitzender bestätigt. Michael Kloss (45) mit 22 Gegenstimmen zum neuen Stellvertreter gewählt. Ex-Vize Rene Weber wechselte in den Aufsichtsrat.
Dramatischer der Zweikampf um den Schatzmeister-Posten. Da musste sich Katrin Pahlhorn (31) mit der früheren Klub-Sekretärin Karin Pollack (52) duellieren. Fräulein Pahlhorn, geprüfte Bilanzbuchhalterin, siegte mit 237:76. Was womöglich auch daran lag: Nachdem der geplante Etat (897000 Euro) zu Saisonbeginn noch mit 145000 Euro unterdeckt war, konnte zum 31. März durch verringerte Ausgaben und höhere Einnahmen bereits ein Plus von 62000 Euro verbucht werden.</description>
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