2. Spieltag

1. FC Lok - Chemnitzer FC II 0:2 (0:1)

Auch Jiri Masek (Nr. 18) konnte die Niederlage gegen den CFC nicht verhindern. Foto: Bernd Scharfe

Spielbericht

Es sollte ein großes Fest werden, am Ende stand es aus Sicht des 1. FC Lok vor knapp 3.000 Zuschauern 0:2. Auch in Überzahl und trotz einiger Großchancen konnten die Blau-Gelben in der zweiten Hälfte das Spiel nicht drehen und kurz vor Schluss machte der CFC mit dem zweiten Treffer alles klar.

Bis auf die bereits in Auerbach fehlenden Raik Hildebrandt und Benedikt Seipel, waren alle an Bord. Auch Neuzugang Djibril N´Diaye stand nach einer aus der letzten Saison stammenden Rotsperre erstmals im Aufgebot, saß jedoch zunächst auf der Bank. Bei gutem Wetter versuchte der FCL von Anfang an Druck zu machen, allerdings zu Beginn noch etwas plan- und glücklos. Viel Ballbesitz, gefällige Kombinationen, doch wieder keine klare Torchance. Auf der Gegenseite dann die kalte Dusche in der 16. Minute. Nach einer Ecke köpfte Felix Paul freistehend aus fünf Metern das Leder ins Tor: 0:1. Danach ging es so weiter. Rico Engler setzt sich wunderbar gegen drei Chemnitzer durch, spitzelte den Ball aus Nahdistanz aber direkt in die Arme von Maik Ebersbach (22.). Auf der Gegenseite die Gäste mit ihrer zweiten Chance: Nachdem sich Jens Werner verschätzte, hob Felix Schimmel den Ball an den linken Lok-Pfosten (28.) - da wäre für Martin Dolecek nichts zu halten gewesen. Danach reagierte Mike Sadlo und Djibril N`Diaye kam unter großem Applaus für Stephan Knoof aufs Feld (32.). Ein gutes Mittel gegen die sehr hart agierenden Mannen von Kay-Uwe Jendrossek fehlte allerdings auch mit „Dieter" bis zur Pause - mit einem Rückstand ging es in die Kabine.

Der zweite Abschnitt begann mit einer Chemnitzer Gelegenheit. Über die linke Seite ging Tim Hunger aufs Tor, haute den Ball aber glücklicherweise drüber. Danach kam der FCL richtig in Fahrt. Unruhefaktor Nummer 1 war ganz klar Djibril N`Diaye. „Dieter" bereitete erst eine Doppelchance von Christoph Schulz und Jiri Masek vor (57.) und dann versuchte er es selbst aus acht Metern (58.). Dann zeitweise Powerplay. Erst ein Flugkopfball von Engler, den Ebersbach sehenswert parierte (64.) und danach Masek, der fünf Meter vor dem Kasten nicht vollenden kann (78.). Auch die Überzahl seit der 69. Minute durch den Platzverweis von Daniel Ponzel sorgte nicht für mehr Treffsicherheit. Die letzte der klaren Torchancen vergab Brodkorb per Kopf (87.). Wie es oft in solchen Situationen läuft, reichte den Chemnitzern anschließend ein Konter, den Felix Schimmel zum 2:0 abschloss. Das war's.

Wieder nett anzusehender Fußball des 1. FC Lok. Allerdings fehlten erst die klaren Chancen und als sie da waren, wurden die Möglichkeiten teilweise kläglich vergeben. Es gibt noch viel zu tun und mit Bautzen und Zwickau sind die nächsten beiden Gegner richtig große Brocken,

1. FC Lok: 1 Martin Dolecek - 15 Sebastian Seifert (46./6 Christoph Schulz), 25 Marcus Brodkorb, 12 Martin Schuster, 8 Jens Werner - 13 Stephan Knoof (32./4 Djibril N´Diaye), 17 Thorsten Görke, - 21 Rico Engler, 7 Filip Racko (55./14 Albrecht Brumme), 5 Felix Bachmann - 18 Jiri Masek

Chemnitzer FC II: 1 Maik Ebersbach - 4 Kevin Vietz, 6 Felix Paul, 9 Tim Hunger, 15 Daniel Ponzel - 10 Felix Nobis, 8 Marcel Richter (90+1/3 Martin Schlegel), 13 Kevin Jordan, 17 Marcel Baude - 16 Christian Jendrossek (79./19 Kenny Kuglan), 18 Felix Schimmel (90./7 Martin Sprunk)

Tore: 0:1 Paul (16.), 0:2 Schimmel (88.)

Gelbe Karten: - Paul, Jendrossek, Schimmel

Gelb-Rot: Ponzel (69./wdh. Foulspiel)

Schiedsrichter: Marko Wartmann (Großvargula)

Bruno-Plache-Stadion: 2.995 Zuschauer

Bilder

Bilder: Bernd Scharfe