24. Spieltag

1. FC Lok - FSV Wacker Gotha 3:0 (2:0)

Torschütze Rico Engler (re.) wird nach seinem Führungstreffer gefeiert. Foto: Bernd Scharfe

Spielbericht

Zum fünften Mal in Folge hat der 1. FC Lok gesiegt und auch dieses Mal gab es kein Gegentor. Das souveräne 3:0 gegen Wacker Gotha gehört in die Kategorie Pflichtsieg. Rico Engler, Christoph Schulz und Benjamin Fraunholz trafen für die Blau-Gelben. Der Sieg war hochverdient, geglänzt wurde allerdings nicht.

Im Gegensatz zum 3:0-Sieg in Luckenwalde gab es nur zwei Veränderungen in der Lok-Startelf. Benjamin Fraunholz lief für André Stratmannauf und Benedikt Seipel für Felix Bachmann. Gleich von Beginn an bestimmte das Team von Willi Kronhardt die Partie, ohne sich viele Chancen zu erspielen. Benedikt Seipel sorgte mit seinem Pfostenknaller für die erste große Gelegenheit (7.). An der Strafraumgrenze drehte er sich und wollte es ganz genau machen. Danach schnürte der FCL weiter die überforderten Gothaer ein.Torgefahr konnte allerdings kaum entwickelt werden. Das änderte sich mit dem Offensivausflug von Rico Engler, der nach einem Eckball und einem schlechten Gothaer Abwehrversuch volley von der Strafraumgrenze zur Führung abzog (32.). Danach war der Torknoten für diesen Flutlichtabend gelöst. Kurz vor der Pause erhöhte Christoph Schulz auf 2:0. Seipel flankte von der rechten Seite und „Schulle" köpfte aus fünf Metern zum Halbzeitstand.

Gleich nach dieser effektiven Hälfte machte der FCL den Sack zu. Benjamin Fraunholz lauerte, als André Koob eine Flanke wieder aus den Handschuhen rutschen ließ. Aus zwei Metern Entfernung drückte er den Ball rein (47.). In der 65. Minute dann mal in kleines Lebenszeichen der Gäste: Stephan Kubirske hat freie Bahn vor Christopher Gäng. Der bisher nicht geprüfteTorhüter spitzelte dem Angreifer jedoch den Ball vom Fuß (65.). Danach zirkelte Engler erst einen Feistoß knapp nebens Tor (72.) und der sehr agile Innenverteidiger knallte den Ball kurz vor Ende dann noch an den Querbalken(85.).

Nicht glanzvoll, aber hoch verdient gewann der FCL gegen Gothaer, die nur mit 13 Spielern anreisten und einfach keine größere Gegenwehr zustande bringen konnten. In der aktuellen Tabelle steht der 1. FC Lok nur noch drei Punkte hinter dem Tabellenzeiten Rot-Weiß Erfurt II. Am 5. April, 18.30 Uhr, kommt Budissa Bautzen zum nächsten Oberliga-Spiel nach Probstheida.

1. FC Lok: 1 Christopher Gäng - 11 Tino Schulze, 13 Kevin Kittler, 21 Rico Engler, 8 Jens Werner - 19 Ivan Ristovski (56./5 Felix Bachmann), 15 Sebastian Seifert (69./7 Filip Racko), 25 Marcus Brodkorb, 2 Benedikt Seipel - 6 Christoph Schulz, 9 Benjamin Fraunholz (63./10 André Stratmann)

Wacker Gotha: 12 André Koob - 17 Christian Heim, 5 Tim Fischer, 11 Bastian Bischof, 10 Christian Hatzky - 6 Marian Spanier, 7 Andy Brandau, 15 Stephan Kubirske, 23 Ricky Ziegler (84./13 Florian Tamm) - 3 Tobias Meisel, 9 Willie Kudese (85./8 Dat Le Duc)

Tore: 1:0 Engler (32.), 2:0 Schulz (43.), 3:0 Fraunholz (47.)

Gelbe Karten: Engler - Heim

Schiedsrichter: Sandra Blumenthal (Pritzwalk)

Bruno-Plache-Stadion: 3.277 Zuschauer

Bilder

Bilder: Bernd Scharfe