23. Spieltag

1. FC Union Berlin II - 1. FC Lok 0:1 (0:0)

Die Lok-Elf feiert mit den Fans. Foto: Bernd Scharfe

Spielbericht

Im Duell des Vorletzten gegen den Drittletzten hat der 1. FC Lok einen enorm wichtigen 1:0 (0:0)-Erfolg bei der 2. Mannschaft des 1. FC Union Berlin eingefahren. Vor 1.105 Zuschauern, darunter rund 500 Lok-Fans, erzielte Albert Spahiu zehn Minuten nach der Pause das umjubelte Tor des Tages.

Lok begann mit einem ersten Achtungszeichen schon in der 3. Minute. Ein Volleyschuss Patrick Grandners vom linken Strafraum-Eck setzte gefährlich auf, so dass der Union-Keeper den Ball nur mit Mühe um den Pfosten lenken konnte. Grandner war es auch, der nach Kopfballablage von Kevin Kittler die zweite Großchance hatte, in fünf Metern Torentfernung aber am Ball vorbei säbelte (12.). Das war es dann auch mit Lok-Chancen vor der Pause. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte brachte Union zwar eine Handvoll Schüsse auf das Leipziger Tor, die aber allesamt weder platziert noch scharf waren und Torhüter Christopher Gäng nicht ernsthaft vor Probleme stellten.

Die einzige gefährlich Situation hatte Lok kurz nach Wiederanpfiff zu überstehen, als Sebastian Seifert im eigenen Strafraum im letzten Moment den Schuss des Berliner Angreifers abblocken konnte (50.). Auf der Gegenseite köpfte Spahiu eine weite Flanke auf den zweiten Pfosten Richtung Union-Gehäuse, wo der Ball an den Innenpfosten sprang. Den Abpraller bekam der Schlussmann zwar zu fassen, nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns aber erst hinter der Linie - Tor für Lok (56.)! Mit der Führung im Rücken bekam Lok mehr Räume, der Ball lief nun besser in den eigenen Reihen. Christoph Schulz, der aus halblinker Position knapp das lange Eck verfehlte (72.), und Spahiu mit zwei Schüssen über das Tor hätten den Vorsprung sogar noch ausbauen können. Von Union kam in der Schlussphase gar nichts mehr, so dass der Lok-Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet.

"Die Art und Weise unseres Auftretens war nach den vielen Spielausfällen und der Unruhe im Verein absolut beeindruckend, vor allem in puncto taktischer Disziplin und Laufbereitschaft", lobte Lok-Trainer Marco Rose. "Der Sieg war hart erarbeitet, aber verdient."

1. FC Lok: Gäng – Werner, Kittler, Theodosiadis, Seifert – Hildebrandt (75. Wendschuch), Brumme, Spahiu (90. Oechsner), Grandner – Schulz (88. Stratmann), Rolleder

Bilder

Bilder: Bernd Scharfe