Testspiel

1. FC Lok - FC Fulham 0:4 (0:2)

Beide Mannschaften vor dem Anpfiff. Foto: Bernd Scharfe

Spielbericht

Bei herrlichem Fußballwetter unterlag der 1. FC Lok im Freundschaftsspiel gegen den englischen Erstligisten FC Fulham vor gut gelaunten 5.012 Zuschauern mit 0:4 (0:2).

Lok versuchte zunächst, das Zentrum kompakt zuzustellen und ließ in der Anfangsphase wenig zu. Der Premier-League-Club war aber keineswegs drücken überlegen. Auch die Leipziger wagten sich ein ums andere Mal nach vorne und hatten Ansätze zu Torchancen. Mitunter fehlte aber der Mut zum konsequenten Abschluss und die Gelegenheit war nach einem Quer- oder Rückpass vertan. Dennoch waren vor der Pause auf beiden Seiten je vier Tormöglichkeiten zu verzeichnen.  Ins Netz traf aber nur Fulham. Mit zunehmender Spieldauer setze sich doch immer häufiger die individuelle Klasse der mit Nationalspielern gespickten Gäste durch. Insbesondere mit präzisen Diagonalbällen verlagerte Fulham immer wieder das Spielgeschehen, so dass die Lok-Defensive alle Hände voll zu tun hatte, um sich der gegnerischen Angriffe zu erwehren. Nach dem Seitenwechsel besaß Rico Engler zwei Chancen für Lok, doch auch der dritte Treffer fiel auf der anderen Seite. Trotz des deutlichen Rückstands blieb die Laune der Lok-Fans bestens und sie honorierten, dass ihr Team bis zum Schluss tapfer dagegen hielt und sich achtbar aus der Affäre zog.

"Es war ein Erlebnis für uns, gegen Fulham zu spielen und ein paar Erfahrungen mitzunehmen“, urteilte Lok-Trainer Marco Rose. "Physisch und taktisch hatten wir einfach Nachteile, aber die Jungs haben sich gut gewehrt und sind läuferisch an ihre Leistungsgrenze gegangen."  Fulham-Coach Martin Jol, in Deutschland noch gut bekannt durch seine Trainertätigkeit beim Hamburger SV, beurteilte die Partie als guten Test und verteilte Komplimente an den Gastgeber: "Das Ergebnis ist sicherlich zu hoch ausgefallen. Wenn die Leipziger nach der Pause das 1:2 gemacht hätten, dann hätten sie mit dem einmaligen Publikum im Rücken wieder ins Spiel finden können. Für den Klassenunterschied hat es Leipzig sehr gut gespielt."

Tore: 0:1 Trotta (22.), 0:2 Trotta (37.), 0:3 Petric (69.), 0:4 Della Valle (83.)

1. FC Lok: Gäng – Bachmann (46. Oechsner), Krug (60. Bury), Kittler, Brodkorb – Werner (46. Schulz), Grandner (77. Brumme), Wendschuch (77. Saalbach), Walthier (85. Seipel) – Engler, Stratmann (60. Fraunholz)

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Bilder: Bernd Scharfe