Testspiel

1. FC Lok - Preussen Berlin 5:0 (2:0)

Spielbericht

In einem weiteren Vorbereitungsspiel bezwang der 1. FC Lok am Mittwochabend den BFC Preussen verdient mit 5:0 (2:0).

Lok erwischte einen guten Start und nutzte gleich die erste Chance zur Führung: Einen auf den langen Pfosten verlängerten Eckball köpfte Probespieler Fatih Alemdar aus Nahdistanz ins Netz (11.). Kurz darauf war es erneut Alemdar, der den Ball mustergültig für Kevin Walthier auflegte, der aber den Torhüter anschoss (15.). Dann sorgten die Gäste mit einem Distanzschuss knapp über den Kasten für ein erstes Lebenszeichen (19.). Der Berliner Landesligist operierte häufig mit langen Bällen, die schnell verloren gingen. Daher war Lok zumeist im Ballbesitz und versuchte, die gegnerische Defensive mit einem Kombinationsspiel auszuhebeln. Rico Engler traf zuerst die Lattenoberkante (31.) und scheiterte dann frei vor dem Torhüter (36.), bevor er auf Ablage von Alemdar mit strammem Schuss aus zentraler Position zum 2:0-Pausenstand einnetzte. Der quirlige Alemdar war ein belebendes Element, während der zweite Probespieler Alexis Theodosiadis das Pech hatte, in der einseitigen Begegnung als Defensivspieler seine Fähigkeiten nur in Ansätze zeigen zu können.

Der zweite Abschnitt begann mit zwei schnellen Treffern durch Walthier (49. / im Nachschuss) und Christoph Schulz (50. / nach Querpass von Walthier). Nach einem gelungenen Pass in die Tiefe schickte Sebastian Seifert den gegnerischen Torhüter mit einer Körpertäuschung zu Boden und schob lässig zum 5:0 ein (60.). Auch in der Folgezeit erspielte sich Lok Chancen durch feine Pässe in die Nahtstellen der gegnerischen Abwehr, doch Marcus Bordkorb, Schulz und Benjamin Fraunholz besaßen frei vor dem Keeper nicht die letzte Konsequenz im Abschluss, so dass kein weiterer Treffer mehr fiel.

Trainer Marco Rose bescheinigte seinem Team eine "ganz ordentliche" Leistung und war zufrieden mit der kaum in Bedrängnis geratenen Defensive. "Auch wenn die Saison bald startet sind wir noch in einem Findungsprozess", sagte der Coach. "Daher war es auch eine gute Belastung für die zuletzt gegen Brentford weniger zum Einsatz gekommenen Spieler, während andere diesmal aussetzen konnten."

Ein Wermutstropfen war das Ausscheiden von Marcus Saalbach, der nach einem rüden Foul mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Tore: 1:0 Alemdar (11.), 2:0 Engler (36.), 3:0 Walthier (49.), 4:0 Schulz (50.), 5:0 Seifert (60.)

1. FC Lok: Lukas Wurster - Benedikt Seipel (46. Felix Bachmann), Jens Werner, Alexis Theodosiadis, Sebastian Seifert, Marcus Saalbach (46. Marcus Bordkorb), Tino Oechsner (46. Alexander Bury), Albrecht Brumme, Kevin Walthier, Fatih Alemdar (57. Benjamin Fraunholz), Rico Engler (46. Christoph Schulz)