20. Spieltag

Berliner AK - 1. FC Lok 0:0 (0:0)

Foto: Bernd Scharfe

Keine Tore in Berlin, aber einen Punkt gesichert
Die Regionalligamannschaft des 1. FC Lok erzielt einen Teilerfolg im Poststadion

Im Duell des zuletzt in sechs Spielen erfolglosen ehemaligen Ligaspitzenreiters gegen den zuletzt siegreichen Tabellenletzten sahen 925 Zuschauer - darunter etwa 500 aus Leipzig angereiste Fans - bei leicht regnerischem, windigem Wetter im Berliner Poststadion ein torloses, aber nicht langweiliges, am Ende leistungsgerechtes Unentschieden.

Die Mannschaften liefen mit einem Transparent, das mit "Fußball verbindet Kuturen" beschriftet war, auf den Platz und trugen so dazu bei, dass das Spiel ohne negative Begleiterscheinungen in einer friedlichen Atmosphäre vonstatten ging.

Der 1. FC Lok begann die erste Halbzeit couragiert und erreichte eine Feldüberlegenheit, erarbeitete sich speziell in der Anfangsphase gegen die auf mehreren Positionen verjüngte BAK-Elf einige Gelegenheiten, die jedoch von Kittler, Krug und Zielinsky nicht genutzt werden konnten. Von den Berlinern war in dieser Phase nicht viel zu sehen.

Das änderte sich nach der Halbzeitpause, als die Hauptstädter zu einigen Chancen, besonders beim Spiel über die Flügel, kamen. Dennoch sah alles nach einem 0:0 aus, bis es Lok-Torhüter Julien Latendresse-Levesque noch einmal spannend machte. Erst tanzte er im eigenen Strafraum mit Ball am Fuß einen gegnerischen Spieler aus, dann schoss er in einer ähnlichen Situation den gegnerischen Spieler aus Nahdistanz an, so dass eine gefährliche Situation entstand, die jedoch der an diesem Tag gut und engagiert spielende Kapitän Kevin Kittler mit geschickter Verteidigung entschärfte.

So blieb es am Ende bei der Punkteteilung in einem Spiel, in dem für den 1. FC Lok sogar mehr drin gewesen wäre, bei dem man aber am Ende froh sein musste, nicht kurz vor Schluss noch den einen Punkt eingebüßt zu haben. Mit diesem Punktgewinn konnte der 1. FC Lok die Rote Laterne nach Rathenow abgeben, das sein Spiel verloren hatte. Zum Nichtabstiegsplatz sind es aber - bei einem Spiel Rückstand - immer noch 9 Punkte Abstand...

Im Freundschaftsvorspiel trennten sich die D-Juniorenmannschaften des BAK und des 1. FC LOK mit 1:3.

Berliner AK 07: Zabavin - Yigitoglu, Avcioglu, Siemund, Toure (67. Boachie) - Russow - Gündüzer (55. Hartmann), Behnke, Popov - Cubukcu, Turan

1. FC Lok: Latendresse-Levesque - Scheibe (58. Dräger), Krug, Kittler, Trojandt - Pejic, Kilz - Zielinsky (78. Engler), Wendschuch - Grandner, Marzullo (78. Rolleder)

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Eugen Ostrin (Thüringen)

Gelbe Karten: Turan, Yigitoglu, Boachie, Hartmann - Scheibe

Rote Karten: keine

Poststadion: 925 Zuschauer

 

 

Bilder

Fotos: Bernd Scharfe