Verein, Top3, Top7 | Samstag, 02. Dezember 2017

TORFESTIVAL MIT BLAU-GELBEM HAPPY END

Hertha BSC II - 1. FC Lok 2:3 (1:1)

In einem jederzeit spannenden und insbesondere in der zweiten Halbzeit auch gutklassigen Regionalligaspiel gewann der 1. FC Lok bei der U23 von Hertha BSC am Ende verdient mit 3:2 (1:1).

Der 1. FC Lok musste auf den gesperrten Robert Zickert und den verletzten Marcel Trojandt verzichten. Dafür rückten Hanne und Salewski in die Startelf.

Kaum hatten die 443 Zuschauer (darunter 120 Lok-Fans) bei übersichtlichen 4 Grad plus im Amateurstadion Platz genommen, schon ging sie los, die wilde Fahrt durch neunzig sehr unterhaltsame Minuten. Bereits nach 23 Sekunden verzog Pronichev nur knapp über das Gehäuse von Benny Kirsten.
Auf der Gegenseite tauchte Hertha-Torhüter Jonathan Klinsmann (Sohn vom "Diver" Jürgen Klinsmann) unter einer scharf getretenen Ecke von Paul Maurer ab und schon stand es 1:0 für die Loksche. In der 22. Minute dann der nächste Höhepunkt! Sidney Friede fiel nach einer leichten Berührung von Ryan Malone im Strafraum zu Boden und Schiedsrichter Lossius zeigte auf den Punkt. Doch unser Teufelskerl Benny Kirsten lenkte den Elfer von Maik Haubitz zur Ecke! Nach einer halben Stunde konnten Krug und Watahiki nicht entscheidend im Strafraum klären und Florian Egerer erzielte dann doch den Ausgleich. Nach einem Foul muss Paul Schinke mit einer Sprunggelenksverletzung in der 40. Minute durch Nils Gottschick ersetzt werden. Gute Besserung, Paule!

In der zweiten Halbzeit wurden dann endgültig auf beiden Seiten die Visiere hochgeklappt und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Lok presste die Hertha-Abwehr früh und verleitete sie so immer wieder zu Abspielfehlern. In der 50. Minute erkämpften sich Ziane und Gottschick den Ball und der freistehende Malone konnte zur erneuten Führung einnetzen. Einige Minuten später strich ein Krug-Schuss nur knapp am Berliner Gehäuse vorbei. Das hätte schon das 3. Tor sein können. 
Stattdessen glänzte die Hertha mit schönem Kombinationsfußball und kam durch Pronichev zum erneuten Ausgleich. 

In der 75. Minute dann wieder ein Geschenk von Tante "Hertha", die sich heute nicht lumpen lassen wollte. Djamal Ziane ging alleine auf Klinsmann zu und versenkte zur erneuten Führung.
Die letzten Chancen der Berliner machte dann wieder einmal Benny Kirsten zunichte, der heute wieder einen großen Tag erwischte.

Am Ende stand für die Blau-Gelben nach einer der besten Saisonleistungen ein verdienter Sieg, da man die Fehler der Hertha-Elf eiskalt bestrafte und auch wieder deutlich mehr Angriffsdruck erzeugte als in den vorangegangenen Spielen. 

Für die Loksche geht es schon am nächsten Donnerstag in Meuselwitz weiter. Mit dem heutigen Schwung sollte auch auf der Glaserkuppe etwas zählbares möglich sein.

Tore: 0:1 Maurer (5.), 1:1 Egerer (33.), 1:2 Malone (50.), 2:2 Pronichev, (61.), 2:3 Ziane (75.)

Hertha BSC II: Klinsmann - Egerer, Fuchs, Morack, Tezel, Kurt (61. Cakmak), Kauter (74. Blumberg), Pronichev, Haubitz, Friede, Beyer

1. FC Lok Leipzig: Kirsten - Berger, Misch Hanne, Krug - Watahiki, Malone (89. Surma) - Salewski, Schinke (43. Gottschick), Maurer - Ziane (84. Lorincak)

Zuschauer: 443

besondere Vorkommnisse: Kirsten hält Elfmeter von Haubitz (22./Hertha)