Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Sonntag, 15. Oktober 2017
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0:0 – Budissa bleibt für Lok eine harte Nuss

Bautzen. Bei Lok steht die Null, hinten und vorn. Im Land der Sorben holten die Blau-Gelben gestern einen Punkt und rutschen auf Rang vier der Regionalliga-Tabelle. „Wir haben kein hochklassiges Spiel gesehen. Der Fußball blieb bei den Zweikämpfen auf der Strecke“, fasste Heiko Scholz, Coach der Blau-Gelben, zusammen. Kumpel Torsten Gütschow ergänzte: „Wir haben uns den Punkt verdient.“

Budissa bleibt für die Loksche eine harte Nuss. Im elften Aufeinandertreffen gingen die Probstheidaer das zehnte Mal nicht als Sieger vom Platz. An einem gibt es derzeit nichts zu rütteln. Lok hat der Viererkette Ade gesagt. Ein Trio hält hinten den Laden dich. Markus Krug bildet mit Robert Zickert und Peter Misch den Dreierriegel. Mit den Windhunden Marcel Trojandt und Robert Berger, die nach hinten und vorn gleichermaßen hecheln, wird die zur Fünferwand.

Allerdings hat die Konstellation einen Nachteil. Mit einem Pass in die Schnittstelle kann die hochstehende Abwehr ausgehebelt werden. Keeper Benjamin Kirsten hielt Lok auch in Bautzen über Wasser. Vor 1163 Zuschauern rettete er in Minute 38: Ryan Malone dämmerte auf der Müllerwiese weg und spielte die Pille dem Gegner in die Füße. Kirsten machte die Katze. Kurz darauf muste der 30-Jährige seine 182 Zentimeter Körpergröße ausfahren, um einen Kopfball vor der Linie wegzufischen. „Da können wir uns wieder bei Benny bedanken, der derzeit in einer überragenden Form ist“, lobte Heiko Scholz.

Nur in der 20. Minute wäre Kirsten chancenlos gewesen. Den Budissa-Freistoß aus 23 Metern klärt Malone. Womit die beiden wohl quitt sein dürften.
Aber bei Lok ging auch was nach Vorne. Malones Punch wird von Maik Ebersbach abgewehrt (8.). Zianes Kopfball landet auf dem Netz (16.).

In Halbzeit zwei nehmen die Teams von Scholz und Gütschow das Tempo raus. Bis auf eine Kopfballchance von Loks Kapitän Krug, der gestern noch mit seiner Holden im Ballon über Nordsachsen schwebte, war nicht viel los. 

Von: Alexander Bley