Quelle: Bild.de vom Dienstag, 23. Mai 2017
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20 000 Euro Prämie, wenn Lok den Pott holt

POKAL-FINALE! Kein Spiel verspricht so viel Ruhm und Kohle. Wenn der 1. FC Lok am Mittwoch (18 Uhr, Plache-Stadion) Drittligist Chemnitz heraus fordert, geht es zwar „nur“ um den sächsischen Cup – aber eben auch um den Einzug in die 1. DFB-Pokalrunde, die der Sieger erreicht. Allein dafür gibt es 115 000 Euro.SFV-Boss Hermann Winkler (54): „Ein Finale zweier Traditionsteams, für die es um sehr viel geht.“

Lok-Trainer Heiko Scholz (51), der den DFB-Pokal als Trainer schon mal mit Germania Windeck (2010/0:4 gegen Bayern) mit erlebte: „Wir müssen in Bestform sein. Und Chemnitz nicht. Dann können wir denen in einem Spiel bisschen weh tun.“Die 20 000 Euro Pokal-Prämie, die vom Klub ausgesetzt wurden, sollten kurz vorm Urlaub auch bisschen motivieren.Trainer Sven Köhler (51), der letztmals für Chemnitz auf der Trainerbank sitzt, ahnt: „Das wird ein enges Spiel. Das altehrwürdige Plache-Stadion hat eine ganz besondere Atmosphäre. Aber klar ist, dass auch wir noch mal alles raus hauen werden.“

Noch nix neues übrigens bei Felix Brügmann. Der Lok-Stürmer hat sich für seine Vertragsverlängerung noch zwei weitere Tage Bedenkzeit erbeten.Blöd: Sein möglicher Ersatz, Babelsbergs Matthias Steinborn (28), sagte Lok nun ab.

Von: ANDRÉ SCHMIDT