Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 02. Februar 2018
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Bäumchen wechsel dich an der Spree, Lok guckt auf sich

Leipzig. Die Ansage von Heiko Scholz nach dem Debakel in Meuselwitz war unmissverständlich. „Eine Frechheit“, polterte der Lok-Coach. Zwei Gegentore kassiert, die Abwehr in der 2. Hälfte fast ohne Verschnaufpause gefordert und vorn ohne zündende Idee. Die Antwort darauf sollen die Blau-Gelben Sonntag geben. 13.30 Uhr im Bruno-Plache-Stadion gegen den Verfolger von der Spree. Union Fürstenwalde hat 29 Zähler auf der Uhr, Lok 30. „Sie werden fit sein, uns in die Knochen hauen und versuchen, uns über Konter zu schlagen“, so die kurze und prägnante Beschreibung des Gegners à la Scholz.

Zur Statistik: Das Team von Matthias Mauksch ist hinten ’ne Schießbude (30), aber auch vorn (33). Vier Neue kamen im Winter, Danny Breitfelder vom CFC, Noah Montheo Awassi (Dynamo), Stefan Gehring (Luckenwalde) und Niklas Bolten (vereinslos). Nur mal so: 19 Spieler hat Mauksch damit in dieser Saison verpflichtet, 18 den Laufpass gegeben – Daniel Bittner (BAK), Alexander Sobeck (Strausberg) sowie Florian Matk in der Winterpause.

Was Lok da erwartet? Keine Ahnung. Deshalb packt Scholz die Seinen lieber an der Ehre. „16 Verträge laufen aus. Jeder muss sich zeigen“, fordert der Coach. Wer gute Chancen hat, Probstheidaer zu bleiben, ist abhängig, wie die Weichen für die kommende Saison gestellt werden. Halali oder still ruht der See. Bis März soll der Etat stehen. Nach einer Präsidiumssitzung des Vereins steht ein weiteres Treffen mit Sponsor Franz-Josef Wernze an. Von der Zeighöhe seines Daumens ist die Ausrichtung des Vereins abhängig.

Von: Alexander Bley