Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Sonntag, 19. November 2017
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Der 1. FC Lok bereitet BFC Dynamo den Sieg vor

Berlin/Leipzig. „Wir haben die Tore selbst gemacht, sonst habe ich keinen großen Unterschied zwischen uns gesehen“, fasste Heiko Scholz gestern die Generalprobe der Loksche in Berlin zusammen. Schließlich geht es am Mittwoch daheim im Plache-Stadion gegen Chemie.

Die besagte „Probe“ im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark war allerdings keine wirkliche. Schließlich ging es um Punkte in der Regionalliga. Bei miesepetrigem Novemberwetter wohnten dem Spektakel immerhin 2526 Zuschauer bei. Was auch an den Namen der Kontrahenten liegt. Der BFC Dynamo empfing Lok Leipzig und schickte das Team von Heiko Scholz mit einem 1:3 (0:2) und einem freundlichen Gruß wieder heim.
Dabei stellte einer die Weichen, der in der vergangenen Saison noch in Meuselwitz beim ZFC die Tore schoss. Rufat Dadashov schraubte sein Torkontingent auf 13 hoch. Beim Elfmeter (28.) ließ er Benjamin Kirsten im Lok-Kasten ins Leere springen. Den Strafstoß, den der 26-Jährige rausholte, hatte Peter Misch verursacht, der gestern neben Christian Hanne den Innenblock der Abwehr stellte. Robert Zickert nahm auf der Bank Platz. Wegen muskulären Problemen. Kurz vor der Pause (44.) raschelte es erneut im Lok-Karton. Bilal Cubukcu schickte Dadashov, der sich allein auf weiter Flur vor Kirsten die Ecke aussuchen konnte.

Dabei machte eigentlich Lok das Spiel. Paul Schinke wirbelte gemeinsam mit Paul Maurer ordentlich.
Genau wie beim zweiten Gegentor begünstige auch Treffer Nummer drei Lok selbst. Erst rutschte Ryan Malone weg, dann verdaddelte Christian Hanne die Kugel. „Wir wollten das Konterspiel eigentlich vermeiden“, sagte Trainer Scholz. Cubukcu legte die eroberte Kugel quer, Mathias Steinborn schob ein – 0:3 (68.). Hanne machte per Kopf in der 80. Minute den Lok-Ehrentreffer. 

Von: bly