Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 19. Mai 2017
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Hertha vor der Brust ... Chemnitzer FC im Kopf

Leipzig. Das Finale vor dem Finale: Lok hat im letzten Spiel der Regionalliga-Saison am Sonnabend (13.30 Uhr, Bruno-Plache-Stadion) die Hertha-Bubis vor der Brust, aber schon den Chemnitzer FC im Kopf. Das Sachsenpokal-Finale kommenden Mittwoch (18 Uhr) wäre bei einem Sieg der Türöffner für den DFB-Pokal, mitsamt Geldregen. „Unumstritten liegt der Fokus auf Chemnitz“, macht auch der Kapitän der Probstheidaer Markus Krug keinen Hehl daraus. Mit folgendem Zusatz: „Herschenken werden wir das Spiel gegen Hertha nicht, dafür sind wir Sportler genug.“

La Paloma kommt schon deshalb nicht infrage, weil ein erlesener Kreis von der Tribüne das Spiel mit Argusaugen verfolgen wird – die Europapokal-Finalisten von 1987. Angeführt wird der Tross von Trainer Hans-Ulrich Thomale. René Müller, Ronald Kreer, Frank Edmond, Wolfgang Altmann, Frank Baum, Dieter Kühn, Torsten Kracht und Olaf Marschall haben ebenfalls ihr Kommen angekündigt. Heiko Scholz ist sowieso zugegen.
Der Coach will gegen Hertha all jenen Spielern die Chance geben, sich vorm Publikum zu verabschieden, die in dieser Saison nicht oft auf dem Rasen standen. Als da wären Jonas Arnold, Ramón Hofmann und Kevin Zimmermann.

Nicht auflaufen wird Djamal Ziane (Knöchel). Dafür aber Felix Brügmann, der Joker der Leipziger. Dessen Vertrag läuft aus, eine Verlängerung liegt ihm vor. „Bis Montagmorgen muss er sich entscheiden“, sagt Scholz.

Von: Redaktion