Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Dienstag, 02. Januar 2018
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Kessel des 1. FC Lok wird wieder angeheizt

Leipzig. Schluss, aus, vorbei. Heute müssen die Lok-Jungs wieder an die Stanze, respektive bei den Chefs Heiko Scholz und Rüdiger Hoppe in Probstheida vorstellig werden. Aber ganz so aus der Kalten kommen die Regionalliga-Fußballer der Blau-Gelben nicht. Was weder was mit Südsee noch mit Sauna zu tun hat.
Jeder Spieler hatte neben Ente, Gans & Karpfen auch Hausaufgaben auf dem Weihnachtstisch. Anhand der Laktat-Ergebnisse aus der Saisonvorbereitung bekam jeder Kicker von Hoppe ein unverwechselbares Programm serviert.

Et voilà! Vier Laufeinheiten mussten in den vergangenen 17 Tagen individuell absolviert werden. Zweimal eine Unterrichtsstunde lang, einmal 60 und einmal 40 Minuten. Hübsch im Wäldchen oder Park. Quasi unbeobachtet. Nicht ganz: Hoppe hat die Peilsender, also die Fitnessuhren seiner Spieler, ausgelesen. „Sie waren alle fleißig“, sagt der sportliche Leiter des 1. FC Lok.

Dabei geht es für die Fußballer gleich in die Vollen. Heute und morgen wird der Kader zweigeteilt. Die einen müssen die Wahrheit auf dem Platz suchen, die anderen auf dem Plastegrün in der Soccerworld. Freitagabend kicken die Herren dann in Halle beim Halplus-Cup, ab Sonnabendmittag stehen sie in Markranstädt beim Ur-Krostitzer Masters auf der Platte.

Da werden die Socken mächtig qualmen, was aber nicht heißt, dass die Füße danach wieder hochgelegt werden können. Bei Lok wird ohne Pause bis zum Nachholespiel gegen den ZFC am 27. Januar durchgezogen. Fünf Tests stehen zudem auf dem Programm. 

Von: bly