Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Sonntag, 09. Juli 2017
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Lok gewinnt drei Spiele, fährt ins Camp und will sich besser kennenlernen

Leipzig. Dialog mit Lok-Trainer Heiko Scholz nach dem 12:2-Erfolg (andere Quellen haben 9:1 gezählt) seiner Schützlinge im gestrigen Testspiel beim SV Friedersdorf. Scherzhafte Frage: „Wie konnte es Wie konnte es nur zu zwei oder meinetwegen auch einem Gegentor kommen?“ Scholz’ schlagfertige Antwort: „Weil die so gut waren.“

Die gute Laune des Lok-Coaches hat Gründe. Beim Turnier um den „Küchenstudio Michel Cup“ am Samstag in Merseburg präsentierte sich sein Team in starker Verfassung. Erst bezwang der 1. FC Lok Oberligist Merseburg 2:0 (Tore: Watahiki und ein Eigentor) und danach Drittligist Hallescher FC mit 3:2. Die Treffer für die Probstheidaer erzielten Probespieler Matthew Lorincaik (14.), Paul Schinke (30.) und Ryan Malone (48.). „Wir haben uns ganz ordentlich präsentiert“, beurteilte Scholz die gute Vorstellung bescheiden. Natürlich sei ein Erfolg gegen einen Drittligisten gut für die Seele. „Wir wissen, dass wir mithalten können.“

Das gestrige Match in Friedersdorf (Landesklasse Sachsen-Anhalt) gehörte für Scholz in die Kategorie „Regenerationsspiel, ohne Erkenntnisgewinn“. Auch nicht ganz unwichtig: In den insgesamt 210 Spielminuten des Wochenendes sind alle Spieler gesund geblieben, es gab keine Ausfälle.
Direkt nach dem Spiel in Friedersdorf ging es für die Probstheidaer ins Trainingscamp nach Aschersleben. „Wir werden an der Taktik feilen, viele Besprechungen haben und die Zeit nutzen, uns noch ein bisschen besser kennenzulernen“, kündigte Scholz an. Teambuilding wie der Gang über glühende Kohlen oder Klettern im Hochseilgarten werde es aber nicht geben.

Zum (inzwischen leidigen) Thema zur Zukunft des Torhüters Julien Latendresse-Levesque hat Heiko Scholz eine klare Meinung: „Er ist krank geschrieben und hat bei uns einen Vertrag. Mehr gibt es nicht zu sagen.“

Von: ukö