Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch, 14. Juni 2017
Nur diese Kategorie anzeigen:Leipziger Volkszeitung

Lok Leipzig geht gegen SFV-Urteil in Einspruch

Leipzig. 7500 Euro und eine dreijährige Bewährungsstrafe, die für den Sachsenpokal gilt. Der Regionalligist 1. FC Lok Leipzig wird für die Gewalttäter in Bischofswerda in die Pflicht genommen. Fast drei Monate nach den Ausschreitungen im Sachsenpokal-Halbfinale hat das Sportgericht des Sächsischen Fußballs (SFV) nun sein Urteil gefällt. Der Bischofswerdaer FV 08 muss 150 Euro Strafe zahlen – wegen Verstoßes gegen die Platzordnung.

„Wir gehen in Einspruch, nehmen das Urteil so nicht hin“, sagte Lok-Präsident Jens Kesseler. „Es wird der Verkehrte bestraft. Wenn es dabei bleibt, holen wir uns das Geld von den Tätern wieder“, kündigte der 54-Jährige an. Für den Einspruch hat der Verein aus Probstheida lediglich zwei Tage Zeit.

Drei Jahre lang darf sich Lok bei Pokalspielen im Bruno-Plache-Stadion nichts zu schulden kommen lassen. Passiert das, bleibt der komplette Heimbereich für ein Spiel leer. Die Bewährung wird gestrichen, wenn „irgendwann innerhalb dieses Zeitraumes irgendetwas Gravierendes bei Lok geschieht.“ So erklärte es Stephan Oberholz, Vizepräsident des SFV.

Von: bly