Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Sonntag, 08. Februar 2015
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Lok-Sieg im Norden, aber kein Fasching in Probstheida

Leipzig. Während das Vorbereitungsspiel von Spitzenreiter RB Leipzig II bei Eintracht Eisenberg abgesagt wurde, konnten die anderen hiesigen Fußball-Oberligisten weiter testen. Der SSV Markranstädt hatte sich beim SV Groitzsch eine relativ leichte Aufgabe gestellt und gewann entsprechend hoch mit 9:0. Dagegen hatte es der 1. FC Lok Leipzig im Kurztrainingslager in der Uckermark beim ebenfalls drei Klassen tiefer spielenden Angermünder FC etwas schwieriger und siegte "nur" 4:1.
Der SSV legte in Groitzsch los wie die Feuerwehr, nach zwölf Minuten stand es beim Kreisoberligisten schon 5:0 für die Gäste. Zum Glück für die Groitzscher ließ die Markranstädter Effizienz dann nach und dem Außenseiter blieb somit ein zweistelliges Resultat erspart.
Aus der vollen Trainingsbelastung heraus trat der 1. FC Lok gegen den Angermünder FC an. Trotzdem glänzte der Favorit anfangs mit drangvollen Aktionen. Eine davon nutzte der Neuzugang und Ex-Markranstädter Ondrej Brusch, bereits in der achten Minute zur Gästeführung. Es dauerte nicht lange, da erhöhte Norikazu Murakami - ebenfalls ein Neuer im Lok-Dress - auf 2:0 (11.). Erst allmählich wurden die Platzherren etwas selbstbewusster, Lok hatte dadurch mehr Widerstand zu brechen. Das gelang freilich, als Steve Rolleder auf 3:0 erhöhte (30.). Das 4:0 fiel erst eine Viertelstunde vor Schluss durch den jungen Carlo Purrucker, ehe der AFC zum Ehrentor kam - womit alle zufrieden waren.
Schlechte Nachrichten hingegen für blau-gelb bekennende Karnevalisten: Der Lok-Fasching musste wegen mangelnden Interesses abgesagt werden. Gehen der Lok am Ende gar die Narren aus?

Frank Müller

Von: Frank Müller