Quelle: Bild.de vom Freitag, 05. Mai 2017
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Lok-Trainer Scholz erklärt seine Rüpel-Kicker

Zumindest in der Fairplay-Wertung schnuppert der 1. FC Lok in Liga 4 an der Meisterschaft.75 Gelbe und acht Platzverweise! Nur die Kicker aus Fürstenwalde und vom BFC Dynamo sind drei Spieltage vor Schluss noch größere Rüpel als die Leipziger.Auffällig: Gleich sechs Platzverweise kassierte Lok nach der Winterpause. Robert Zickert (gegen den BFC), Peter Misch (in Meuselwitz) und Marcel Trojandt (gegen Jena) sahen glatt Rot, Djamal Ziane (Babelsberg), Ronny Surma (Meuselwitz) und Hiromu Watahiki (Fürstenwalde) sahen  die Ampelkarte.

Warum knallt Lok so dazwischen?

Trainer Heiko Scholz (51): „Zunächst mal waren da ein paar Platzverweise darunter, die man nicht geben muss. Aber es zeigt natürlich auch, dass sich unsere Spieler in vielen Situationen nur mit einem Foul wehren können.“So negativ beurteilt er das allerdings nicht – denn: „Es zeigt mir ja auch, dass kein Ball verloren gegeben wird. Ärgern tue ich mich nur über Karten, die wegen Ballwegschlagens oder Meckerns kassiert werden. So etwas kotzt mich an.“Freitag (19 Uhr) gegen Neustrelitz sind Watahaki und Trojandt noch gesperrt. Nach sechs sieglosen Spielen soll nun endlich die 40-Punkte-Marke geknackt werden. Scholz: „Das sollte unser Ansporn sein.“

Von: ANDRÉ SCHMIDT