Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch, 16. August 2017
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Lok und die Verletztenmisere: Gottschick, bitte übernehmen Sie!

Leipzig. Es gibt Dinge, die kann ein Trainer überhaupt nicht gebrauchen. Verletzungen von Spielern gehören dazu. Das ganze potenziert sich, wenn es gleich mehrere Spieler erwischt, die für ein und dieselbe Position in Frage kommen. So wie bei Lok Leipzig Maximilian Pommer und Sascha Pfeffer. „Das schmerzt“, sagt Heiko Scholz, „und ist schade.“

Schade, weil die beiden Neuzugänge bereits eine ordentliche Darbietung abgeliefert haben. In bisher nur drei Spielen hat das Duo gezeigt, dass es angekommen ist in Probstheida und dabei war, einen Gang höher zu schalten.

Dumm nur, dass Pommer bei der ordentlichen Gangart eins ins Kreuz bekam. Seitdem laboriert der 19-Jährige an einer Blockierung. „Die Muskulatur erholt sich einfach nicht“, beschreibt der Coach. Gegen den FSV Luckenwalde wird der Wuselwind am Sonnabend (13.30 Uhr) wieder auf der Holztribüne Platz nehmen müssen.

Noch schlimmer hat es Routinier Pfeffer erwischt. Die eine Knie-OP gerade auskuriert, musste der 30-Jährige erneut unters Messer. Der rechte Außenmeniskus war angerissen. Zwölf Wochen fällt „Pfeffi“ aus. Ein herber Schlag – vor allem für ihn, weil er wollte, sich reinbiss und auch in den Tests zeigte, wo der Hase lang läuft.

Dass die Position im Mittelfeld bei Lok vakant ist, ist nicht der Fall. Nils Gottschick darf das Offensivspiel ankurbeln. „Wir haben den Kader extra so zusammen gestellt“, sagte Scholz. Der 23-Jährige ist wieselflink, könnte aber torgefährlicher sein. 

Von: bly