Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 27. Februar 2015
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Nur ein Dreier gegen Dynamo hilft

Leipzig. Unter der Woche gab es positive automobile Nachrichten von der Lok-Sponsoren-Front, jetzt soll auch auf dem Fußballplatz Gas gegeben werden. "Wir haben das Ding in Chemnitz vergeigt", blickt Lok-Coach Heiko Scholz aufs 1:2 der Vorwoche, "haben das Spiel von allen Seiten beleuchtet und abgehakt. Jetzt muss ein Dreier her!"
Heute, 14 Uhr, soll gegen die U23 von Dynamo Dresden der Rockzipfel zu den Aufstiegsplätzen gegriffen werden. "Sieben Punkte Rückstand nach oben sind ein Menge Holz", sagt Scholz, "aber es ist nicht unmöglich. Wir wollen und müssen gewinnen, um eine Euphorie zu entfachen."
Klar ist für den 49-jährigen Ex-Nationalspieler aber auch: Alles andere als ein Heimsieg kommt nicht in die Tüte. Andernfalls enden sie heute Nachmittag, die ohnehin vagen Träume auf eine Rückkehr in die Regionalliga. Den Gast aus Dresden bezeichnet Scholz als "Wundertüte". Nach intimen Informationen des früheren Dynamo-Stars treten seine gelb-schwarzen Enkel mit drei, vier Profis aus dem Drittliga-Kader in Probstheida an. "U23-Teams sind unberechenbar", sagt Scholz. "Klar ist, dass sie alles geben werden. Ein Spiel vor so vielen Zuschauern ist für meisten Oberliga-Spieler etwas Besonderes."
Lok-Sportchef Mario Basler hat seine jüngsten Beobachtungen beim blau-gelben Training in diese Erkenntnis gegossen: "Unsere Jungs sind heiß, wollen den Fans einen Sieg schenken." AMZ sei Dank: Basler, Scholz und der Lok-Nachwuchs fahren neuerdings auf Opel ab.
Am gestrigen Abend (nach Redak­tionsschluss) hatte der SSV Markranstädt in Sandersdorf sein erstes Spiel der Rückrunde.

Von: Guido Schäfer