Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Donnerstag, 05. Oktober 2017
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Sachsenpokal: Aus 32 Mannschaften mach’ 16

Weiterkommen und abhaken – das ist das erklärte Ziel von Lok Leipzig heute Abend (19 Uhr) gegen Eintracht Niesky. Dabei haben die Probstheidaer ein beinhartes Programm in den Knochen. Englische Woche nennt sich das: Neustrelitz, Cottbus, Niesky. Müde Beine gleich müder Kopf? „Du musst konzentriert sein“, sagt deshalb folgerichtig Heiko Scholz. Der Lok-Trainer wird rotieren, einigen Jungs eine Verschnaufpause gönnen.

Dass das nicht unbedingt schlecht ist, haben die Blau-Gelben bewiesen. Gegen den Sachsenligist aus der Lausitz wird Christopher Hanf im Tor stehen. Vor ihm wird sich eine Viererkette formieren – das vertraute System wird wieder aufgebaut. Uwe Kuhl (53), Trainer von Eintracht Niesky und von 2015 bis 2016 übrigens sportlicher Leiter bei Chemie: „Ich werde den Jungs sagen, sie sollen es genießen, mal vor einer größeren Kulisse zu spielen. Wir wollen Fußball spielen, und dabei möglichst nicht den Arsch voll kriegen.“ Mit einer ausgeglichenen Bilanz (3 Siege, 1 Remis, 3 Niederlagen) belegt sein Team in der Sachsenliga den 10. Platz. Fehlen wird dem Coach Stürmer Jonathan Schneider. Niesky warf bisher den BSV Sebnitz (7:6 n. E.) und die Liga-Kollegen von Stahl Riesa (3:1) aus dem Wettbewerb.

Von: ALEXANDER BLEY