Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Montag, 27. April 2015
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Spauke: Rangeleien nicht überbewerten

Leipzig. Beim Oberliga-Gipfel zwischen RB II und Lok am Sonnabend in Markranstädt (0:0) kochten mitunter die Emotionen über. "Aber ich bin froh, dass große Fan-Konfrontationen ausgeblieben sind. Vereinzelte Rangeleien sollte man nicht überbewerten", sagte Lok-Präsident Heiko Spauke: "Für mich war es ein Fußballfest mit einem rassigen Spiel und einer guter Leistung unserer Mannschaft, die dicht vor dem Sieg stand."
RB-Sprecher Sharif Shoukry legte Wert auf die Feststellung, dass Spauke und Lok-Spieler Djamal Ziane keineswegs wie in der LVZ berichtet von RB-Fans attackiert wurden. Beide hätten vielmehr versucht, schlichtend einzugreifen, als Anhänger beider Lager nach dem Abpfiff neben der Tribüne aneinander gerieten. Spauke bestätigte dies gestern: "Die Stimmung war kurzzeitig sehr aggressiv, aber die RB-Ordner haben schnell reagiert und schritten ein, bevor die Situation eskalierte."
Der Lok-Chef hatte sich über einen Medienbericht geärgert, der die Begegnung im Vorfeld als Hass-Duell bezeichnete. "Ich habe das nicht so empfunden", sagte Spauke. Am Sonnabend habe es bei aller Rivalität auch RB-Anhänger auf der Tribüne gegeben, die Lok Glück im Aufstiegskampf gewünscht hätten. Zudem dementierte er, dass Lok beim NOFV Protest gegen die Wertung des Mittwoch-Spiels bei Aue II (0:2) eingelegt habe.

Von: Steffen Enigk