Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Donnerstag, 11. Mai 2017
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Steve Rolleder und der London-Deal

Ex-Lok-Stürmer lotst die Queens Park Rangers zu Lok

Drei Jahre hat Steve Rolleder in Blau-Gelb gestürmt. Mittlerweile kickt er in Merseburg, in der Verbandsliga, aus Spaß an der Freude. Seine Brötchen verdient der 34-Jährige als Berater. Und da gelang ihm ein besonderer Coup.

Sie sollen eine maßgebliche Aktie daran haben, dass die Queens Park Rangers am 22. Juli nach Probstheida kommen. Was ist da dran?

Das stimmt schon, ich war daran beteiligt, dass die Partie zustande kommt.

Inwieweit?

Über einen Partner von uns haben wir gute Kontakte nach England. Unions Sebastian Polter hat in London gespielt. Sein Ex-Club kommt am 21. Juli nach Berlin zu einer Art Abschiedsspiel. Die Queens Park Rangers wollten noch ein Spiel in der Nähe von Berlin machen. Da kam uns die Idee, Lok Leipzig ins Spiel zu bringen. Daraufhin haben wir uns mit den Verantwortlichen getroffen.

Es scheint, Ihr Herz hängt noch sehr an Lok?

Nicht das Herz. Aber es handelt sich um zwei Traditionsvereine. Da lag der Gedanke nahe. Und umso schöner ist, dass es gleich noch auf die Saisoneröffnung von Lok Leipzig fällt.

Derzeit kicken Sie bei Imo Merseburg in der Verbandsliga – 22 Spiele, 21 Tore. Greifen Sie noch mal an?

Nein, ich spiele aus Spaß an der Freude. Ich gehe zweimal pro Woche zum Training.

Geld verdienen Sie als Angestellter der Beraterfirma DK Sportler.

Seit zehn Jahren bin ich in der Versicherungsbranche. Auch, als ich bei Lok war, war das mein Hauptgeschäft.

Ab und an werden Sie im Bruno-Plache-Stadion als Zuschauer gesichtet ...

... wenn das Wetter nicht zu schlecht ist. Gegen den BFC Dynamo und Jena war ich da. Im Pokalfinale gegen meinen Ex-Verein Chemnitzer FC bin ich auch da . 

Von: Alexander Bley