Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Sonntag, 18. Januar 2015
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Super-Mario Basler ist schon im Lok-Modus

Neuer Freund & Helfer inspiziert das Plache-Stadion

Leipzig. Basler-Mania nicht nur in Leipzig. Seit bekannt ist, dass Super-Mario beim 1. FC Lok einsteigen und dem Club zu einstigem Glanz verhelfen will, rauscht der Blätterwald, biegen sich die TV- und Rundfunk-Antennen. Alle wollen etwas von Mario Basler. Jenem Mann, der jahrelang den besten rechten Fuß im deutschen Fußball hatte und der nie ein abstinenter Körner-Picker war.
Der Lok-Helfer in spe ignorierte gestern den Wust an medialen Anfragen und widmete sich seinem künftigen blau-gelben Kerngeschäft. Bei einem Treffen mit Club-Chef Heiko Spauke, 36, und Cheftrainer Heiko Scholz, 49, wurde Basler, 46, durchs Bruno-Plache-Stadion geführt und in die drängendsten Probleme des Oberligisten eingeweiht. Klar ist: Lok will 2015 angreifen, zurück in die Regionalliga kehren. Dazu braucht es Verstärkungen. Die sollen auch mit Hilfe des bestens vernetzten Ex-Nationalspielers kommen.
 Baslers exakte Arbeitsplatzbeschreibung wird im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch öffentlich gemacht. Dass der Mann kein Schreibtischtäter ist, ist allen bewusst. Ein eigenes Büro bekommt er natürlich trotzdem. Spaukes erste Eindrücke vom neuen Freund & Helfer sind ausnehmend positiv. "Manche dachten, das mit Mario sei ein Marketing-Gag. Andere dachten, wir holen ihn als Spieler. Nein, das ist eine seriöse Angelegenheit. Wir freuen uns sehr, dass er uns helfen will."

Von: Guido Schäfer