Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Dienstag, 01. August 2017
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Tugenden sind wieder gefragt

Der 1. FC Lok empfängt morgen Babelsberg

Leipzig. Der Derbysieg in Leutzsch hat Spuren hinterlassen. Allen voran bei den Lok-Kickern. Christian Hanne musste bereits in der Halbzeit raus, weil er im Zweikampf etwas im Gesicht abbekommen hatte. „Ich habe verschwommen gesehen“, begründete der 28-Jährige den Wechsel. Schrank Peter Misch brachte die Sache in der Abwehr zu einem guten Ende.Mittlerweile sieht der Innenverteidiger wieder klare Bilder und fühlt sich fit für den nächsten Kick.

Der geht morgen (19.30 Uhr) über die Bühne. Babelsberg rollt ins Bruno-Plache-Stadion. Der SV gewann sein Regionalliga-Auftaktmatch gegen die zweite Garde von Tante Hertha 2:1.„Wir müssen jetzt gut im Rhythmus bleiben“, sagt Hanne. Schließlich geht der Saisonstart gleich in die Vollen. Innerhalb einer Woche müssen alle Teams drei Spiele schultern – englische Woche heißt das. „Du merkst schon das Derby in den Knochen“, macht Hanne keinen Hehl aus der körperlichen Belastung. „Aber dafür haben wir einen breiten Kader“, fügt er an. Und genau diese Breite wird gegen Babelsberg von Nutzen sein. Denn mit Maximilian Pommer, Marcel Trojandt und Hiromu Watahiki sind gleich drei Spieler angeschlagen.

Der Japaner hatte sich im Test gegen die Queens Park Rangers das Knie verdreht, ist wieder ins Training eingestiegen. Wuselwind Pommer hat einen Tritt in die Kniekehle abbekommen, Linksverteidiger Trojandt einen Pferdekuss.Lok-Trainer Heiko Scholz glaubt, dass Pommer bis morgen nicht fit wird. „Wir haben fünf gleichwertige Spieler“, beruhigt der 51-Jährige gleichzeitig. So könnte das Stündlein von Sascha „Pfeffi“ Pfeffer schlagen. 90 Minuten hat er drauf, das bewies er im Test in Engelsdorf.

Festgezurrt ist nun auch das Benefizspiel des 1. FC Lok zugunsten der SG LVB. Vergangenen Dezember war deren Vereinsheim komplett abgebrannt. Die Partie gegen LVB wird am 1. September (19 Uhr) im Plache-Stadion stattfinden. Die 5 Euro Eintritt dienen dem Wiederaufbau des Vereinsheimes an der Neuen Linie.

Von: Alexander Bley