Quelle: Bild.de vom Samstag, 03. Januar 2015
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Wir brauchen eine Euphoriewelle

Ins neue Jahr rutschte FC Lok-Trainer Heiko Scholz (48) traditionell gemeinsam mit der Familie von Kumpel Ulf Kirsten in dessen Haus bei Leverkusen – und hakte 2014 vollends ab.

„Das war definitiv kein Lok-Jahr“, gibt er zu. „Der unglückliche Abstieg (am Ende fehlte ein Punkt, d. Red.), den wir so nicht verdient hatten... Und in der Hinrunde der Oberliga hatten wir auch nicht gerade viel Glück.“ Nur Platz sechs steht im Moment zu Buche.

Samstag beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde. Zumindest um Rang zwei, der auch noch den Aufstieg bedeuten kann, will Scholz weiter kämpfen. Dafür brauchts aber eine Mega-Serie.

Scholz weiß: „Viel wird von den ersten zwei, drei Spielen abhängen. Da dürfen wir nicht lange rumeiern, müssen auf eine Euphoriewelle kommen.“ Die Flut von elf Auswärtsspielen in der Rückrunde sei dagegen kein Problem.

Scholz: „Da sind die Lok-Fans doch auch immer in der Überzahl. Vielleicht wirds für uns auf fremden Plätzen sogar einfacher.“ Daheim gelangen in zehn Spielen nur vier Siege.

Einen Ersatz für den abgewanderten Alexander Langner (nach Zwickau) sucht er noch – nachweinen tut er ihm aber nicht: „Was soll ich ihm Steine in den Weg legen, wenn er sich verbessern will. Es hilft mir doch nichts, wenn er dann hinterher unzufrieden ist und nörgelt. Er fühlt sich zu was höherem berufen.“

Lok eigentlich auch.

Von: ANDRÉ SCHMIDT