Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 13. Oktober 2017
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Aller guten Dinge sind drei

Lok ohne Salewski in Bautzen

Leipzig. Lok gegen Bautzen – das gibt es in dieser Saison gleich dreimal. Denn neben der Regionalliga begegnen sich die beiden Fußballteams auch im Sachsenpokal. Und zwar am 1. November im Bruno-Plache-Stadion. 19 Uhr beginnt das Achtelfinale.

Da möchte Maik Salewski wieder auf dem Rasen die Außenbahn pflügen. Am Sonntag (13.30 Uhr) ist der 28-Jährige allerdings bei den Probstheidaern in Bautzen nicht an Bord. Zumindest nicht auf dem Platz. Aber als Gast wird Salweski zur Müllerwiese, an seine alte Wirkungsstätte, dennoch kommen. Noch immer laboriert der Flügelflitzer, der sechs Jahre für Bautzen ackerte, an einer Verletzung der Hüfte. Die letzten Untersuchungen und Auswertungen des MRT-Bildes bei Team-Doc Göran Wild ergaben, dass über kurz oder lang das Problem operativ korrigiert werden muss. Aber eher über lang. „Jetzt ist es nicht zwingend“, sagt Salewski, der in der kommenden Woche wieder bei Lok ins Training einsteigt. „Im Pokal habe ich dann meine Chance, doch noch meine zwei Spiele gegen Bautzen zu machen“, gibt sich der Mittelfeldspieler optimistisch.

„Ich hatte bei der Budissa eine super Zeit, habe viel gelernt, sechs Trainer haben geprägt. Von jedem konnte ich was mitnehmen“, blickt Salewski zurück. In der vergangenen Saison war er es übrigens, der mit seinen zwei butterweichen Flanken die 1:2-Niederlage der Blau-Gelben vorbereitete. „Das war umso besser für die Gespräche mit Lok“, sagt er. Schon vor der Partie hatte Co-Trainer Rüdiger Hoppe Salewski umworben.

Sein Ex-Team, dass von Torsten Gütschow (55) angeleitet wird, ist in dieser Saison daheim bisher ein Bollwerk. Keine der fünf Partien ging verloren.

Von: ALEXANDER BLEY