Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Dienstag, 31. Oktober 2017
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Bautzen, die Zweite für den 1. FC Lok

Sachsenpokal: Leipziger peilen heute Viertelfinale an

Leipzig. Seit sieben Pflichtspielen ist der 1. FC Lok ungeschlagen. Diese Serie der Leipziger soll auch nach dem heutigen Sachsenpokal-Achtelfinale gegen Budissa Bautzen Bestand haben (19 Uhr, Bruno-Plache-Stadion) .

„Der Wettbewerb ist immens wichtig für uns, denn ein Sieg ist das Ticket für den DFB-Pokal“, betont Lok-Schlussmann Benjamin „Benny“ Kirsten (30), der in den letzten fünf Partien nur einmal hinter sich greifen musste. Dementsprechend motiviert werden die Mannen von Trainer Heiko Scholz gegen den Angstgegner (nur ein Erfolg in elf Begegnungen) zu Werke gehen. Bereits vor zwei Wochen trafen beide Mannschaften in der Regionalliga aufeinander, der Kick in der Oberlausitz endet mit einem zähen 0:0. Den Punkt für den Tabellenfünften sicherte – klar – Benny Kirsten. Die schlechte Bilanz gegen die Ostsachsen ficht den Hüter nicht an. „Statistiken“, meint er, „sind doch nur was für Journalisten.“

Anders als vor zwei Wochen stehen Innenverteidiger Christian Hanne und Flügelflitzer Nils Gottschick wieder zur Verfügung. Ob von Beginn an, ist offen. Beide sind jedenfalls für ein Törchen gut. Und die sind für die Loksche in dieser Saison bekanntlich rar gesät. Nur sechs Nordost-Regionalligisten sind im gegnerischen Strafraum ungefährlicher.

Während Bautzen am Wochenende beim 1:2 gegen Union Fürstenwalde seine Negativserie fortsetzte, mussten die Blau-Gelben sturmbedingt das Haus hüten. Wann die Partie gegen den ZFC Meuselwitz nachgeholt wird, steht noch nicht fest. Hat die Pause gut getan oder den Rhythmus gestört? „Das macht keinen Unterschied. Wir haben uns auf das Spiel vorbereitet und gut trainiert“, sagt Kirsten.

Im Fall eines Sieges der Männer aus Probstheida könnte es im Viertelfinale zu Leipziger Stadtderbys kommen, Chemie und Inter sind noch im Wettbewerb. Für Kirsten gibt es im Pokal keine Wunsch- oder Lieblingsgegner. „Wenn du das Ding gewinnen willst, musst du sowieso jeden schlagen.“ 

Von: Thomas Fritz