Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Donnerstag, 01. Februar 2018
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Bei Lok ist endlich wieder Pfeffer drin

Leipzig. Es war ein teurer Sieg der Loksche am 3. Spieltag beim FSV Union Fürstenwalde. Drei Punkte im Sack, aber Sascha Pfeffer zahlte die Zeche, musste nach 18 Minuten runter. Verletzt. Zehn Spieltage, also fast ein halbes Jahr später, ist er wieder da: DER Königstransfer, den der 1. FC Lok vom HFC holte. Der Außenmeniskus des 31-Jährigen wurde repariert, die Reha erfolgreich abgeschlossen. „Ich freue mich, dass ich endlich wieder beschwerdefrei bin“, frohlockte Pfeffer.

Ausgerechnet am Sonntag, daheim (13.30 Uhr, Bruno-Plache-Stadion) gegen Fürstenwalde wird sich der Kreis schließen. Gewürzt mit Pfeffer also. Das hat das fade Spiel der Blau-Gelben auch bitter nötig. Siehe zuletzt beim ZFC Meuselwitz. Trainer Heiko Scholz wird im Rückblick immer noch schwindelig, wenn er an die Leistung beim 0:2 denkt. „Die Jungs haben schon verstanden, was der Trainer will und haben auch verstanden, dass das nicht gut war“, sagte Pfeffer.

Der 224-fache Drittligaspieler soll für die fußballerischen Lösungen sorgen, die eben nötig sind, um mal einen Gegner „an die Wand zu spielen“ (Scholz). Bedarf personeller Nachbesserung bei Lok ist a, nicht drin und b, laut Coach auch nicht nötig. „Ich hätte Mittwoch zwei Spieler nehmen können, die sich angeboten haben“, sagte Scholz.

Lok hat beim NOFV Einspruch gegen das Urteil – resultierend aus den Derby-Ausschreitungen – eingelegt. 

Von: bly