Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Dienstag, 14. November 2017
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Lok braucht Tore

Schwarmfinanzierung für den Probstheidaer Nachwuchs

Leipzig. Lok braucht Tore. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Genauer gesagt Kleinfeldtore für die Kids. „Teilweise trainieren die Kinder noch das Kicken auf Handballtore“, begründet Stephan Guth aus dem Präsidium des 1. FC Lok Leipzig. Weshalb der 35-Jährige vor ein paar Tagen eine Crowdfunding-Aktion initiierte.

In den verbleibenden 24 Tagen sollen so 2000 Euro zusammenkommen. Die Hälfte ist schon geschafft. Der Clou: Weil die Schwarmfinanzierung über die Plattform der Leipziger Gruppe läuft, wird jede Spende ab zehn Euro bezuschusst. So sind bereits 110 Euro extra in den Topf für Lok gewandert. Alle Geldgeber bekommen für ihre Spende zudem eine Gegenleistung.
Wer glaubt, dass das simple 5x2 Meter Gebälk aus Aluminium ein Schnäppchen ist, der irrt. Soll der Kasten rollbar, kippsicher und genormt sein, dann kostet ein Tor satte 910 Euro. Genutzt werden sollen die Tore im Übrigen drinnen und draußen. Denn die Trainingshalle auf dem Gelände des Bruno-Plache-Stadions wird gerade generalüberholt. 

www.leipziger-crowd.de/kleinfeldtore-lok-leipzig

Von: bly