Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch, 13. September 2017
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Lok-Stürmer Djamal Ziane: „Es war wie verhext“

Leipzig. Djamal Ziane (25) ist mit zwei Toren gemeinsam mit Paul Maurer Toptorjäger des 1. FC Lok. Der 1,86-Meter-Mann spricht über vergebene Chancen, die Verletzungsmisere beim Regionalligisten und das Gastspiel bei der VSG Altglienicke (Sonntag/13 Uhr).

Habt ihr die vergebenen Chancen beim 0:1 gegen Viktoria Berlin schon verdaut?

Ich hab so ein Spiel noch nicht erlebt. So viele Gelegenheiten hast du normalerweise in der Regionalliga nicht in drei, vier Spielen zusammen. Es war wie verhext. Da ist ja fast jedem von uns mindestens einmal der Ball vor die Füße gefallen, gerade in der zweiten Halbzeit.

Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken?

Nein. Der Einsatz hat auf jeden Fall gestimmt – wie in jedem Spiel bisher. Solche Tage gibt es einfach. Schade, dass wir uns nicht mit einem Punkt belohnt haben.

Sie hätten selbst ein, zwei Buden machen können...

Wenn gleich das erste Ding sitzt, ist das natürlich schöner. Ich mache mir da keinen Druck, der Trainer auch nicht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder treffe.

In sechs Spielen hat Lok nur sieben Tore geschossen, dreimal überhaupt keins. Woran liegt es?

Das soll keine Ausrede sein, aber wir haben ja gerade in der Offensive ein paar Verletzte zu beklagen. Ich habe zu Saisonbeginn selbst gefehlt, aktuell fallen Sascha Pfeffer, Max Pommer und Nils Gottschick aus. Trotzdem haben wir uns immer unsere Chancen erarbeitet. Die Tore fallen schon wieder. Aber klar: Die Verwertung muss besser werden.

Schon am Sonntag bei Aufsteiger Altglienicke in Berlin?

Sie haben bisher gute Ergebnisse eingefahren, stehen hinten sehr kompakt und kommen über den Kampf. Was soll ich sagen? Wir haben trotz der Ausfälle eine große Qualität im Kader und wollen mit drei Punkten nach Hause fahren.

Von: Thomas Fritz