Quelle: Leipziger Volkszeitung vom Freitag, 15. September 2017
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Punkte und Stadion im Visier

Nach zwei sieglosen Spielen gastiert Lok bei Altglienicke

Leipzig. Nachdem es in Nordhausen und gegen Viktoria Berlin (je 0:1) für den 1. FC Lok nichts zu holen gab, sind die Männer von Heiko Scholz in der Regionalliga Nordost am Sonntag (13 Uhr) bei Aufsteiger Altglienicke gefordert. Der Fünfte aus Leipzig will beim zuletzt dreimal siegreichen Sechsten unbedingt punkten. „In dieser Liga ist es egal, ob du gegen einen Aufsteiger oder ein Spitzenteam aufläufst. Es gibt immer Überraschungen“, sagt Lok-Schlussmann Benjamin Kirsten. „Es ist egal, ob Altglienicke Aufsteiger ist oder nicht – wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

Trotz der jüngsten Torflaute (sieben Treffer in sechs Spielen) standen Abschlüsse im Training nicht mehr als sonst im Fokus. Es sei „eine intensive Woche“ gewesen, so der Keeper, die Mannschaft habe sich von den zwei Pleiten nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Die Offensivkräfte Maximilian Pommer, Sascha Pfeffer und Nils Gottschick fehlen verletzt, Innenverteidiger Christian Hanne muss wegen der Rotsperre noch ein Spiel aussetzen. Kapitän Markus Krug stand nach einer Erkältung wieder im Training.

Unterdessen hat Lok bei der Stadt eine Bauvoranfrage für einen Komplettumbau des Plache-Stadions gestellt. Die Anfrage sei herausgegeben worden, „um im Ernstfall Rechtssicherheit zu haben, damit wir schnell reagieren könnten, sollten wir einen Investor finden“, so Lok-Präsident Thomas Löwe. Kurzfristig soll die Kapazität von 10 900 auf 13 700 Zuschauer steigen. Der Traum vom neuen Wohnzimmer lebt also weiter. 

Von: Thomas Fritz