Unsere Ehrenmitglieder

Auf Grund herausragender sportlicher Leistungen wurden zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt: 

 

Karl Drößler

Karl Drößler kam 1963 vom SC Lokomotive Leipzig nach Probstheida zum damaligen SC Leipzig und gab seinen Einstand in der 1. Mannschaft am 11.8.1963 im Oberligaspiel bei Motor Zwickau (0:3-Niederlage) unter Trainer Rudolf Krause. Bis zum Ende seiner Laufbahn 1969 bestritt er 198 Pflichtspiele für den SC Leipzig und den 1. FC Lok.

Er gehörte der Mannschaft an, die 1966 das erste Pflichtspiel für den 1. FC Lok spielte und gewann im selben Jahr den Internationalen Fußball-Cup. Er war zwischen 1966 und 1969 erster Mannschaftskapitän des 1. FC Lok und 1990 erster demokratisch gewählter Präsident der Loksche sowie erster Präsident des VfB Leipzig 1991.

Dieter Engelhardt

Dieter Engelhardt, geboren am 18.8.1938 in Heideloh, kam 1957 von Aktivist Sandersdorf zum damaligen SC Rotation Leipzig. Er gab am 8.9.1957 im Auswärtsspiel der DDR-Oberliga bei Motor Zwickau (2:1 gewonnen) unter Trainer Johannes Studener seinen Einstand in der 1. Mannschaft. Bis zum Ende seiner Karriere 1967 bestritt er 304 Pflichtspiele für den SC Rotation, den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Dieter Engelhardt gehörte der Mannschaft an, die 1966 den Internationalen Fußball-Cup gewann. Im Jahre 1966 gehörte Dieter Engelhardt zum Aufgebot der DDR-Nationalmannschaft und bestritt insgesamt 3 Länderspiele. Mit der DDR-Olympiaauswahl gewann er bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokyo die Bronzemedaille.

Henning Frenzel

Henning Frenzel gab am 11. August 1963 im Auswärtsspiel der DDR-Oberliga bei der BSG Motor Zwickau (0:3) sein Debüt und gewann mit dem 1. FC Lok 1966 den Internationalen Fußball-Cup sowie 1976 den FDGB-Pokal, wurde zudem mit dem 1. FC Lok 1967 DDR-Vizemeister und 1966 Oberliga-Torschützenkönig. Bis zum Ende seiner Laufbahn 1978 bestritt er 505 Pflichtspiele für den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Zu seinem 506. und letzten Einsatz für den 1. FC Lok kam Henning Frenzel am 19. September 2004 in der 3. Kreisklasse. Mit 420 Spielen belegt Henning Frenzel Platz 3, mit 152 Toren Platz 4 der ewigen Rangliste der DDR-Oberliga. 

Er bestritt zudem 56 Länderspiele in der DDR-Nationalmannschaft und gewann bei den Olympischen Spielen 1964 mit dem DDR-Team die Bronzemedaille. Nach dem Ende seiner Laufbahn als Spieler war Henning Frenzel noch viele Jahre als Trainer in Probstheida tätig. 

Manfred Geisler

Manfred Geisler kam 1956 von Chemie Leipzig zum damaligen SC Rotation Leipzig nach Probstheida. Er gab seinen Einstand in der 1. Mannschaft am 24.5.1959 im Auswärtsspiel bei Wismut Gera (1:0 gewonnen) unter Trainer Martin Braunert. Bis zu seinem Wechsel 1976 zu Chemie Leipzig bestritt er 446 Pflichtspiele für den SC Rotation, den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Damit gehört er hinter Matthias Liebers, Henning Frenzel und Wolfram Löwe zu den Spielern mit den meisten Einsätzen für unseren 1. FC Lok und seine Vorgänger. Manfred Geisler gehörte der Mannschaft an, die 1966 den Internationalen Fußball-Cup gewann. Er bestritt 15 Länderspiele für die Nationalmannschaft der DDR.

Wilfried Gröbner

Wilfried Gröbner wechselte 1967 von der BSG Chemie Eilenburg zum 1. FC Lokomotive Leipzig. Er debütierte am 14. September 1968 in der ersten Mannschaft des Clubs und wurde in insgesamt 312 Pflichtspielen in der Stammelf aufgeboten, wobei ihm 30 Tore gelangen. Wilfried Gröbner fungierte ab 1978 als Kapitän des 1. FC Lok und trat damit die Nachfolge von Henning Frenzel an. Das letzte Mal lief er für den 1. FC Lok am 10. November 1979 beim 4:0-Sieg im Achtelfinale des FDGB-Pokals gegen Dynamo Schwerin auf.

Wilfried Gröbner war zunächst Angreifer, wurde aber dann zum Vorstopper. Er wurde aufgrund seiner hervorragenden Leistungen für acht Länderspieleinsätze in die DDR-Nationalmannschaft berufen. Mit der DDR-Auswahl triumphierte er im olympischen Finale in Montreal 1976 mit einem 3:1-Sieg gegen Polen und wurde so Olympiasieger.

Mit dem 1. FC Lok errang er im gleichen Jahr 1976 den FDGB-Pokalsieg und erreichte drei weitere FDGB-Pokal-Endspiele. In der Saison 1973/1974 erreichte er mit dem 1. FC Lok das UEFA-Cup-Halbfinale gegen Tottenham Hotspur. Wilfried Gröbner absolvierte dabei alle zehn Matches der fünf Runden über die vollen 90 Minuten. Insgesamt kam er in 17 Europapokalspielen für den Club zum Einsatz und erzielte ein Tor.

Wolfram Löwe

Wolfram Löwe kam 1962 von Turbine Markranstädt nach Probstheida. Seinen Einstand beim SC Leipzig gab er am 27. Oktober 1963 im Heimspiel der DDR-Oberliga gegen die BSG Lokomotive Stendal (2:1-Sieg) unter Trainer Rudolf Krause. Wolfram Löwe gewann mit dem 1. FC Lok 1966 den Internationalen Fußball-Cup sowie 1976 den FDGB-Pokal, wurde zudem 1967 Vizemeister. Bis zum Ende seiner Laufbahn 1980 bestritt er 455 Pflichtspiele für den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Zwischen 1967 und 1977 gehörte Wolfram Löwe zum Kader der DDR-Nationalmannschaft und bestritt insgesamt 43 Länderspiele. Er gehörte zum Aufgebot bei der Weltmeisterschafts-Endrunde 1974 in der Bundesrepublik. Bei den Olympischen Spielen 1976 gewann er mit dem DDR-Team die Goldmedaille.

Hans-Jürgen Naumann

Hans-Jürgen Naumann, geboren am 1.4.1944, begann in Probstheida mit dem Fußballspielen beim damaligen SC Rotation. Er gab seinen Einstand in der 1. Mannschaft am 19.8.1962 im Oberliga-Heimspiel gegen Dynamo Berlin (1:1 unentschieden) unter Trainer Martin Schwendler. Hans-Jürgen Naumann gehörte der Mannschaft an, die 1966 den Internationalen Fußball-Cup gewann, wurde aber in den beiden Finalspielen nicht eingesetzt. Zudem wurde er mit dem 1. FC Lok 1967 DDR-Vizemeister. Bis zu seinem Wechsel 1975 zu Aktivist Borna bestritt er 253 Pflichtspiele für den SC Rotation, den SC Leipzig und den 1. FC Lok. Im Jahre 1968 kam Hans-Jürgen Naumann zu einem Einsatz in der DDR-Nationalmannschaft.