Spielbericht

Das LOK-Buch: 1. Spieltag

1. FC Lokomotive Leipzig

3 : 0

ZFC Meuselwitz

28.07.2018 13:30 Uhr | Bruno-Plache-Stadion | 2914 Zuschauer

MEUSELWITZ EISKALT AUSGETANZT

Der 1. FC Lok hat sein erstes Saisonspiel gegen den ZFC Meuselwitz mit 3:0 (0:0) gewonnen. Nach zehn vergeblichen Anläufen war dies der erste Sieg der Loksche gegen die Zipsendorfer, der Fluch wurde überwunden und der Saisonstart ist geglückt.

Schlechte Nachricht vor dem Anpfiff: Benjamin Kirsten hatte sich am Knie verletzt und stand nicht zur Verfügung. Für ihn hütete Christopher Hanf den Kasten. Davor formierte Trainer Heiko Scholz mit Wolf und Urban zwei Neuzugänge in der Dreierkette. Auch im Angriff konnten die 2.914 Zuschauer mit Atici und Steinborn neue Gesichter begrüßen. Bei den Gästen stand unter anderem unser Derby-Held Hiromu Watahiki in der Startelf.

Die erste Halbzeit war geprägt von Fouls und Nicklichkeiten – bei Temperaturen von 30 Grad in der Mittagssonne wollte noch kein richtiger Spielfluss entstehen.Bis zur ersten Torchance dauerte es dann 16 Minuten, ehe Schulze auf der linken Seite durchstartete. Der angespielte Atici scheiterte aber mit seinem Abschluss am ZFC-Keeper Pachulski. 

Ähnlich erging es nur wenig später auch Matthias Steinborn. Der Außenstürmer schaffte es nach guter Vorarbeit von Atici nicht, den starken Meuselwitzer Schlussmann zu überwinden. Aber auch der ZFC konnte seinen Chancen nicht verwerten und so ging es torlos in die Halbzeitpause.

Bei tropischen Temperaturen ging es ohne Wechsel dann in die zweite Halbzeit. Auch der Stand mit kostenlosen Trinkwasser im Eingangsbereich des Stadions wurde von den Zuschauern sehr gut angenommen. 

Nach einer Stunde war es dann soweit: Pfeffer bringt den Ball von links und am langen Pfosten vollendet US-Boy Ryan Malone zur viel umjubelnden Führung. Nur vier Minuten später tauchte Lok-Neuzugang Matthias Steinborn frei vor ZFC-Keeper Pachulski auf und markierte aus 13 Metern das 2:0. Das Stadion bebt!Meuselwitz gab sich noch nicht auf und kam durch den eingewechselten Giannitsanis noch zu einer guten Chance, die aber Christopher Hanf im großen Stil vereitelte. 

Den Schlusspunkt in der 87. Minute setzte wieder Matthias Steinborn, der bei einem Konter von Peter Misch wunderbar bedient wurde und eiskalt einschoss.

Heiko Scholz sprach nach dem Spiel auf Grund einer deutlichen Steigerung in der zweiten Halbzeit von einem verdienten Sieg. „Aber es war knapper, als es am Ende aussieht, auch weil Christopher Hanf uns mit seiner Parade kurz vor der Halbzeit im Spiel hält.“

Bei der Sammlung für die erkrankte Greta kamen 1.761,45 Euro zusammen. Vielen Dank dafür.

Das nächste Punktspiel bestreitet der 1. FC Lok am nächsten Freitag bei Viktoria Berlin. Anstoß im Stadion Lichterfelde ist um 19:00 Uhr.

Tore: 1:0 Malone (59.), 2:0 Steinborn (63.), 3:0 Steinborn (87.)

1. FC Lok: Hanf - Zickert - Wolf (73. Misch) - Urban - Berger - Malone - Schinke - Schulze - Pfeffer (77. Salewski) - Atici (84. Adler) - Steinborn

ZFC Meuselwitz: Pachulski - Albert - Bürger - Bunge (66. Weinert) - Stenzel - Yajima (84. Grzega) - Watahiki - Raithel - Ernst - le Beau - Trübenbach (59. Giannitsanis)

Zuschauer: 2.914

Gelbe Karten: Zickert, Malone, Schulze, Atici (alle Lok), Bürger, Bunge (alle ZFC)